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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Adlung Spiele  ..i..
Autoren:
Dinah und Bernhard Naegele
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 10 (6) Jahren
Spieldauer: ca. 15  Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Zweins
 
Eins, zwei, meins!
Bei diesem Kartenspiel geht es um zusammengesetzte Substantive. Wer die meisten Motive verbindet, hat am Ende die Nase vorn.
 

     

So funktioniert's:
Alle 66 beidseitig bedruckten Motivkarten werden gut gemischt. Ein Spieler nimmt den Kartenstapel als Geber in die Hand. Nacheinander deckt er je eine Karte auf und legt sie nebeneinander in die Tischmitte. Wie schnell neue Karten aufgedeckt werden, bleibt dabei dem Geber vorbehalten.

Nun versuchen die Spieler gleichzeitig aus zwei beliebigen offen liegenden Motiven ein zusammengesetztes Wort zu bilden, z.B. Park-Bank, Mond-Gestein. Natürlich müssen beide Worte sichtbar auf den Karten zu sehen sein. Wurde ein Vorschlag in die Runde gebracht, wird das Spiel kurz unterbrochen und das Wort auf Richtigkeit geprüft. Dabei sollte vor allem auch die Kreativität belohnt werden, nicht das einzelne Detail. Natürlich sollte jedoch der zur Karte genannte Begriff einen teilweise gedruckten oder zumindest eindeutigen Bezug zum Motiv haben. Beispielsweise kann ein Boot auch mit Schifffahrt in Verbindung gebracht werden oder ein Haus mit Dach, Hütte oder Dorf. Auch eine annähernd dargestellte Bewegung (Steigen, Heben…) kann statt der dort gezeichneten Figur verwendet werden. Haben sich die Spieler geeinigt und das Wort anerkannt, erhält der Spieler einen Kartenpunkt; er darf also eine der beiden verwendeten Motivkarten nehmen und sie vor sich ablegen. Die andere verwendete Karte wird nun umgedreht und zeigt so ein neues Motiv.

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Sollten mehrere Worte genannt worden sein, werden diese nacheinander abgearbeitet. Dann wird weiter aufgedeckt. Hat ein Spieler ein ungültiges Wort gerufen, werden alle offenen Motive eingesammelt und wieder eingemischt. Der Geber beginnt neu auszuspielen. Das Spiel endet, wenn die letzte Karte ausgespielt wurde und kein Begriff mehr gefunden wird. Dann zählen alle Spieler ihre Siegpunktkarten. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Für kleinere Wortakrobaten ab 8 Jahren kann das Spiel auch so gespielt werden, dass ein zusammengesetztes Wort gefunden werden muss, dass nur ein Kartenmotiv benötigt, z.B. Fenster-Bank und nur die Bank ist sichtbar. Dieser Begriff darf aber nur einmal verwendet werden. Käme also als nächstes das Fenster, dürfte die Fenster-Bank nicht noch einmal genannt werden.

Für ganz kleine Worttüftler ab 6 Jahre werden 9 Karten offen ausgelegt. Reihum darf jeder ein zusammengesetztes Wort mit nur einer Karte sagen. Dabei kommt es nun nicht mehr auf Geschwindigkeit an. Ein Spieler kann passen. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelle, kreative Spielidee
   für Wortakrobaten

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Wortschöpfungen können mitunter
   zu Diskussionen führen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Aha, der Kramer war's, lese ich im letzten Satz der Anleitung. Zumindest war er derjenige, der die erste bekannte spielerische Verarbeitung des Themas "Zwei Motive zu einem Wort verbinden" vornahm. Dieses Grundprinzip ist bei "Zweins" von Dinah und Bernhard Naegele auf eine reine, völlig ausreichend Kartenbasis gestellt worden. Es ist selten, das eine Minimierung derart optimale Spielvoraussetzungen mit sich bringt. Trotzdem muss man derlei Spiele mögen. Wortakrobatik ist bekanntermaßen nicht jedermanns Sache und ein zusätzlich bestehender Zeitdruck ist zum Liebenlernen nicht unbedingt hilfreich.

"Zweins" fällt unter die Kategorie schnelles Kartenspiel mit wenig Regelwerk. Ganz nach Adlung-Art sind die 66 Karten platzsparend verpackt, doppelseitig bedruckt und enthalten so - auf geringstem Raum - trotzdem insgesamt 132 verschiedene Motive. Die Motive selbst können relativ frei interpretiert werden. Das heißt: ein Garten mit Tisch, Bank, Busch, Blumen usw. bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, ein passendes Wort zu finden, von den zugehörenden Oberbegriffen wie Garten, Park usw. mal ganz abgesehen. Beim Zusammensetzen der Substantive ist dann ein wenig Toleranz gefragt, sowohl bei der Akzeptanz der Wörter, als auch bei ihrer Ablehnung. Das Gefühl der Gruppe bestimmt das Spielgefühl stark. Die Goldwaage sollte jedenfalls nicht herausgeholt werden. Das einzige, was dem Spiel tatsächlich Probleme bereiten kann, sind Intoleranz, zu viel Ernst, Frust, fehlender Einfallsreichtum oder Blackouts. Diese sind allerdings altersunabhängig, denn in unseren Spielgruppen gewannen auch schon 10jährige gegen gestandene Erwachsene. Die richtigen Spielgruppen haben viel Spaß; Störer und Diskutierer verträgt das Spiel nicht.

Fazit: "Zweins" ist ein kleines, schnelles Spiel für zwischendurch, z.B. im Auto, im Zug oder auch im Wartezimmer. Aber Achtung: Es könnte passieren, dass andere mit einsteigen ;)
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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