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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion, Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HABA  ..i..
Autoren: Josep M. Allué, Viktor Battista i Roca
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Zum Kuckuck!
   
Nestbau für Feinmotoriker

Wie man allgemein weiß, legt der Kuckuck gern seine Eier in fremde Nester. Diesmal erwischt es euch selbst und betrifft dabei euer Nest aus Mikadostäben!
 
 
Der Aufbau ist einfach. Alles raus aus der Dose! Die untere Hälfte gilt als Baum, in dem das Nest errichtet werden soll. Den Grund bilden zunächst alle Stäbe, die aufrecht gehalten in die Dose gestellt und dann los gelassen werden. Reihum fallen die Stäbe an den Dosenrand. Jetzt müssen nur noch die Eier so unter den Spielern verteilt werden, dass jeder gleich viele besitzt. Der kleine Kuckuck bleibt vorerst neben dem Nest stehen. Das Spiel kann beginnen.



Ist ein Spieler an der Reihe, darf er bis zu drei Stäbe aus dem Baumstamm ziehen. Die Stäbe weisen auf beiden Seiten je ein Farbsegment auf (unterschiedlich oder gleich). Die Auswahl des neuen Stabes hängt von der Farbe des unteren Endes des zuletzt gezogenen Stabes ab. Hat der also ein blaues Ende, muss der nächste Stab so gezogen werden, dass seine oben sichtbare Spitze blau ist. Sobald ein Spieler einen Stab gezogen hat, dessen beide Enden die gleiche Farben zeigen, endet das Ziehen der Stäbe. Auch wenn das nicht der Fall ist, endet das Ziehen nach drei Stäben. Hat ein Spieler seine drei Stäbe gezogen, legt er die Stäbe einzeln quer ins Nest. Hat ein Spieler einen Stab mit zwei gleichen Enden gezogen, darf er als Abschluss seines Zuges ein Ei ins Nest legen.

Sobald ein Spieler zu Beginn seines Zuges kein Ei mehr besitzt, darf er den Kuckuck ins Nest setzen. Gelingt ihm das, ohne ein Ei oder den Kuckuck selbst aus dem Nest zu werfen, gewinnt der Spieler.



Generell gilt:
- Kann ein Spieler keinen passenden Stab ziehen, darf er einen beliebigen Stab wählen.
- Fällt mind. ein Stab aus dem Nest, wird dieser wieder ins Nest gelegt. Der Zug endet sofort.
- Fällt mind. ein Ei aus dem Nest auf den Tisch, muss der verursachende Spieler eines davon in den eigenen Vorrat legen. Alle anderen werden aus dem Spiel genommen. Der Zug endet sofort.
- Rutscht mind. ein Ei tiefer ins Nest (also unter den Rand), muss der Spieler ein Ei aus dem Vorrat eines beliebigen Spielers nehmen und in den eigenen Vorrat legen. [go]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Geschicklichkeitsspielidee
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINU
Anleitung hinterlässt Fragen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Wer Geschicklichkeitsspiele mag, findet in der heutigen Zeit so einige Spiele im Laden. Dabei sind Mikado-ähnliche jedoch sehr selten. Die Idee aus solchen Stäben ein "echtes" Nest zu bauen, ist witzig und überrascht mit unerwarteter Stabilität. Wer dran ist, zieht bis zu drei Stäbe. Ist eine mit zwei gleichfarbigen Enden dabei, darf der Spieler dann ein eigenes Ei platzieren. Wer zuerst keine Eier mehr hat und den Kuckuck platziert hat, gewinnt. Nein, wirklich viel Spielinhalt bietet das Spielchen nicht. Jedoch macht das Handling mit den Stäben und Eiern viel Spaß, und nicht nur Kindern!

Manche Regeln sind etwas weich formuliert, sodass man sich gerade bei den großen Spielern auf genauere Anweisungen einigen muss. Kinder benötigen vor allem bereits ein ruhiges Händchen beim Spielen, was das Spiel "ab 4 Jahren" nur für wenige Kinder dieses Alters tatsächlich interessant macht. Besser ist das Spiel wohl eher ab 6 Jahren geeignet, wobei es auch hier noch große Unterschiede gibt. Interessant ist die beruhigende Wirkung, die das Spiel mit sich bringt, zumindest, wenn man sich drauf einlässt.

Insgesamt funktionierte das Spiel am besten im Familienkreis mit Grundschulkindern. Dort konnte das Spiel am meisten als Einstiegsspiel oder Absacker überzeugen. Aber auch in Erwachsenenrunden kann das Spiel als solches überzeugen. Allerdings wären ein paar mehr Stäbe zum höheren und komplizierterem Nestbau gerade für die Großen wünschenswert.

Fazit: "Zum Kuckuck!" ist ein interessantes Geschicklichkeitsspiel mit selten verwendetem Material, das für die ganze Familie geeignet ist.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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