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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Abacusspiele  ..i..
Autor: Michael Schacht
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Zooloretto Würfelspiel
 
Jongliere die Tiere!
Wie im großen Brettspiel, dem "Spiel des Jahres 2007", geht es in der Würfel-Version von "Zooloretto" um das Unterbringen diverser Tiere im eigenen Zoo.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält seinen eigenen Zoo in Form eines Blattes des Spielblocks. Der Zoo zeigt 5 Tiergehege, die jeweils unterschiedlich viel Platz (zwischen einem und fünf Felder) für je eine von fünf Tiersorten bieten (Krokodil, Strauß, Affe, Elefant, Löwe). Je nach Spieleranzahl wird der Mini-Spielplan mit 3 Transportwagen oder mit 4 Transportwagen in die Tischmitte gelegt.


Die Würfel zeigen fünf verschiedene Tiersorten sowie Geld.
   
Die Tiere werden zunächst in die Transportwagen geladen.
   

Der aktive Spieler wirft 2 von insgesamt 6 bis 10 Würfeln (wieder je nach Spieleranzahl) und legt diese in die Transportwagen des Spielplans. Jeder Transportwagen kann bis zu 3 Würfel aufnehmen. Es ist dem Spieler überlassen, ob er die Würfel auf verschiedene Wagen aufteilt oder beide in nur einen Wagen legt. Auch jeder weitere Spieler, der danach an der Reihe ist, kann diese Aktion ausführen und so die Transportwagen auffüllen.

Allerdings gilt es zu beachten, dass der nächste Spieler auch jederzeit - anstatt neue Würfel zu werfen und zu platzieren - einen Transportwagen für sich beanspruchen darf. In diesem Fall nimmt der Spieler dann alle in diesem einen Wagen befindlichen Würfel und wertet sie. In dieser Runde darf der Spieler dann allerdings nicht wieder ins Spiel einsteigen. Sobald sich alle Spieler für einen Transportwagen entschieden haben, endet die Runde und die neue Runde startet bei demjenigen, der den letzten Wagen gewählt hatte. Nun sind wieder alle Transportwagen leer und können mit neuen Würfeln belegt werden.

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Entscheidendes Kriterium bei der Wahl der Transportwagen ist der eigene Zoo, also das Wertungsblatt, das vor jedem Spieler liegt. Für jeden Würfel, den man aus einem Wagen erhält, macht man ein Kreuz im entsprechenden Gehege des Tieres bzw. beim Münzvorrat. Nun sind die Plätze in den Gehegen jedoch begrenzt. Jeder Spieler kann zwar maximal 5 Elefanten aufnehmen, aber zum Beispiel nur ein Krokodil. Ein Spieler, der das letzte freie Feld eines Geheges auf seinem Plan als erster (!) füllt, erhält einen Bonus.

Muss ein Spieler Würfel aus einem Transportwagen nehmen, zu denen es keine freien Felder auf dem eigenen Wertungsblatt mehr gibt, so muss beim ersten Exemplar jeder Tierart, bei der dies passiert, ein Kreuz im Stall (untere braune Leiste auf dem Wertungsblatt) gesetzt werden. Jede Tierart, die ein Tier im Stall hat, bringt dem Spieler am Ende des Spiels 2 Minuspunkte.


Jedes Tier hat sein eigenes Gehege, in dem unterschiedlich viel Platz ist.
   
Am unteren Rand sorgen die Ställe für Minuspunkte.
   

Minuspunkte lassen sich eliminieren, indem man seinen Münzvorrat aufstockt, also entsprechend oft das Münzsymbol auf den Würfeln wählt. Für jede komplett gefüllte Münzgruppe (erst 3, dann 2 und dann 1 Feld) gibt es am Spielende 1 Siegpunkt oder als Alternative die Streichung einer Tierart aus den Ställen.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler nach seinem Spielzug entweder alle Gehege komplett gefüllt oder nur noch freie Felder bei einer einzigen Tierart besitzt. Die laufende Runde wird dann noch zu Ende gespielt. Bei der Schlusswertung werden die zuvor genannten Strafen bzw. Punkte für die Münzen vergeben. Jeder Spieler addiert seine eventuell erzielten Bonuspunkte sowie je 1 Siegpunkt für jedes (!) Tier in den eigenen Gehegen hinzu. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt. [ih]

Vielen Dank an Abacusspiele für ein Rezensionsexemplar!

 
 ERKLÄRVIDEO

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches Würfelspiel
adaptiert das Brettspiel
   in angenehmer Form
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kleine Abschwächung
   mit nur 2 Spielern
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Dass Würfelspiele nicht zwingend reine Glücksspiele sein müssen, beweist uns Michael Schacht mit dieser Adaption des "Spiel des Jahres 2007". Wie im großen Brettspiel gilt es, die Transportwagen geschickt zu füllen, um Tiere zu erhalten, die den eigenen Zoo auf- und nicht am Ende sogar noch abwerten!

In der Tat ist hier Taktik gefragt. Wer Tiere in die Wagen legt, muss bedenken, dass er damit zunächst einmal den nachfolgenden Spielern hilft. Und um ihnen das Angebot so wenig schmackhaft wie möglich zu machen, muss man dann schon einmal zu Tricks greifen. Habe ich gleich 2 Krokodile gewürfelt? Na, dann lege ich die am besten in einen gemeinsamen Wagen, denn so macht derjenige, der sie auswählt, zwar das Gehege voll, kassiert aber am Spielende 2 Minuspunkte, weil nur Platz für ein Reptil vorhanden ist und das andere im Stall landet... Dieser Spieler wiederum sollte sich Geld besorgen, um den Punkteverlust auszugleichen.

Natürlich kann es passieren, dass man sich mit seinen Vorhaben ein eigenes Grab schaufelt, denn alle Spieler werden versuchen, den Nachbarn die Tour zu vermiesen, um selber gut dazustehen. Ja, das taktische Platzieren der Würfel und das damit verbundene Timing beim Entschluss, vielleicht lieber einen noch wenig gefüllten Wagen zu bevorzugen und vorzeitig aus der Runde auszusteigen - bevor eine vermeintlich größere Lieferung am Ende zu Verlust führt - ist das Herzstück dieses Spiels.

In gut 15 Minuten ist der Zoo komplett mit Tieren belegt und der Sieger steht fest. Damit eignet sich dieses schöne familiengerechte Würfelspiel auch ideal als Reise- oder Zwischendurch-Alternative zum großen Brettspiel, idealerweise in 3-, oder noch besser in 4-Personen-Besetzung (8 Punkte)! Mit nur 2 Spielern funktioniert das Spiel zwar auch noch gut, entfaltet dann aber aufgrund des Konkurrenzmangels nicht sein volles Potential (abweichende Wertung in gelb). Empfehlung für alle "Zooloretto"-Freunde und tierliebe Würfeltaktiker!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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