Genre: Familie, Kinder
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Abacusspiele
..i.. Autor: Michael Schacht Spieleranzahl: 2 bis 5 Alter: ab 7 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Zooloretto
Mini
Nachwuchs im
Zoo Das "Spiel des Jahres
2007" bekommt knapp vier Jahre nach der Premiere Zuwachs mit
einer abgespeckten Version, speziell auch Kinder-geeignet.
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält drei Spielteile, die er vor sich zu
einer Zootafel zusammensetzt und ablegt. Die Tafel hat
drei Aussparungen (Gehege), in die je 6 Tierplättchen
passen.
Hier entsteht
der Zoo eines Spielers - noch sind alle Gehege leer.
Der Transporter bringt neue Tiere heran.
Die
Transportwagen mit der grünen Seite werden je nach
Anzahl der Mitspieler in die Mitte des Tisches gelegt.
Auch die Tierarten richten sich nach der Anzahl der
Mitspieler; bei 4 Spielern wird eine Tierart und bei 3
Spielern werden zwei Tierarten aus dem Spiel genommen.
Die Nachwuchsplättchen werden aussortiert und an die
Seite gelegt. Die übrigen Tier- und Landschaftsplättchen
kommen in den grünen Stoffbeutel. Aus diesem werden nun
15 Plättchen gezogen und verdeckt zu einem Stapel an die
Seite gelegt. Darauf wird die kleine Pandafigur gesetzt.
Die neuen Tierarten können
auch das Grundspiel ergänzen.
Der erste
Spieler beginnt, indem er ein Plättchen aus dem grünen
Beutel ziegt und auf einen, von sich ausgewählten Wagen
legt.
Nun ist der
nächste Spieler an der Reihe. Ab sofort kann zwischen
zwei Aktionen gewählt werden. Entweder zieht der Spieler
ebenfalls ein Plättchen aus dem Beutel und legt es auf
einen Transportwagen, oder er nimmt sich einen Wagen,
auf dem bereits Plättchen liegen und steigt aus dieser
Runde aus.
Ist dies der
Fall, werden nun die Plättchen in die Gehege verteilt.
In jedes Gehege darf nur eine Tierart gelegt werden. Die
Landschaftsplättchen werden mit in eines der Tiergehege
gelegt, das man selber wählen kann. Hat man mehr als
drei Tierarten, werden die überschüssigen Arten im Stall
gesammelt.
In jedem
Gehege darf immer nur eine Tierart beherbergt werden.
Ein Männchen und ein Weibchen erzeugt dabei ein Junges.
Tiere,
die nicht in einem der eigenen Gehege untergebracht
werden konnten, werden zunächst im Stall "gelagert".
Die erste
Runde endet, sobald alle Transportwagen aus der Mitte
genommen wurden. Die leeren Wagen werden in die
Tischmitte zurück gelegt; der Spieler der den letzten
Transportwagen genommen hat, beginnt mit der nächsten
Runde.
Zwei
besondere Situationen:
- Es gibt zu jeder Tierart 2 Nachwuchsplättchen. Hat man
ein Männchen und ein Weibchen zusammen in einem Gehege
(zu erkennen an den kleinen Symbolen), bekommen sie
sofort ein "Junges". Das Nachwuchsplättchen gilt wie ein
Tierplättchen dieser Art.
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- Befinden
sich, entweder durch den Nachwuchs oder durch das
Ausladen eines Wagens mehr als sechs
Landschaftsplättchen oder Tiere der gleichen Art in dem
Besitz des Spielers, so müssen die restlichen ebenfalls
im Stall gesammelt werden.
Bonusaktion:
Ist ein Gehege voll, so hat der Spieler die Möglichkeit,
gleich im Anschluss entweder ein Plättchen aus seinem
Stall abzugeben, oder sich eines von seinem Mitspieler
zu holen. Dieses darf allerdings nur aus dem Stall
genommen werden. Diese Bonusaktionen darf in einem Zug
nur einmal durchgeführt werden.
Dieser Zoo hat sich schon gefüllt.
Die
Pandafigur leitet die letzte Spielrunde ein.
Spielende:
Sobald ein Spieler das letzte Plättchen aus dem Beutel
zieht, wird mit dem Stapel des Panda weitergespielt. Das
ist nun das Zeichen dafür, dass das Spiel nach dieser
Runde endet. Es folgt die Wertung; der Spieler mit der
höchsten Punktzahl gewinnt das Spiel.
Das Spiel
zu zweit:
Bei 2 Spielern werden 3 Tierarten aus dem Spiel
genommen. Hier wird mit den Transportwagen mit dem
blauen Hintergrund gespielt. Haben sich die 2 Spieler
für je einen Wagen entschieden, werden die Plättchen vom
verbliebenen dritten Wagen aus dem Spiel genommen.
Ansonsten gelten die normalen Spielregeln.
[ah]
Hinweis:
Der große Bruder
dieses Spiels, "Zooloretto" (>
Test)
wurde im Jahr 2007 zum "Spiel des Jahres" gewählt.
Vielen Dank an Abacusspiele für ein Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
nettes Thema
vereinfachter Spielablauf
für Kinder
ENDE
MINUS:
MINUS:
reduzierte spielerische
Möglichkeiten
Einsparungen am Material
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
*
Alice: So viel
vorab:
Zum
Einstieg für eine Familie mit jüngern Kindern
ist "Zooloretto mini" gut geeignet. Unsere
Testkinder im Alter von 6-7 Jahren waren davon
begeistert.
Bei
diesem Spiel geht es nämlich hauptsächlich
darum, seine Zoogehege voll zu bekommen, um so
möglichst viele Punkte zu sammeln. Zusätzlich
muss man schauen, dass man wenig zusätzliche
Tiere in den Stall bekommt, da dies sonst zu
Minuspunkten führt. Dies ist für Kinder leicht
zu durchschauen und so ein nettes Spiel. Das
Zusammenzählen der Punkte am Spielende ist nicht
anspruchsvoll, da es nun in der Leiste
festgelegt ist, wie viele Punkte man wann
bekommt.
Ja,
eigentlich hätte das Spiel deshalb vielleicht "Zooloretto
Junior" heißen sollen; auch könnte die
Altersbegrenzung noch etwas herabgesetzt werden.
Allerdings ist dafür die Ausstattung nicht so
gut geeignet, da vor allem das Material nicht
mehr so stabil ist wie im Grundspiel. So weisen
die Steckteile schnell starke Gebrauchsspuren
auf.
Für
ein Reisespiel ist wiederum die Schachtel zu
groß geraten. Sie suggeriert, dass evtl. "mehr"
enthalten sein könnte, als das, was man bekommt.
Der Preis erscheint damit im Vergleich zum
großen Bruder als zu hoch.
Allerdings können die vereinfachten Spielregeln
dieser Variante auch ohne Probleme auf das
Originalspiel übertragen werden, um jüngeren
Kinder das Mitspielen zu ermöglichen. Für
anspruchsvollere Spieler würde ich dann jedoch
nach wie vor das „Spiel des Jahres 2007“
empfehlen. Dort besitzt man einfach mehr
spielerische Möglichkeiten.
Wenn
man dennoch beide Spiele besitzt, gibt es
schließlich noch die Möglichkeit, die Tierarten
untereinander zu vermischen, um noch mehr
Abwechslung ins Spiel zu bringen. Schade ist
dabei die Tatsache, dass die Nachwuchsplättchen
bei der Mini-Version viereckig gestaltet wurden
und damit optisch nicht zu den runden Plättchen
des Originals passen.
*
Wertung in Gelb: Nur 4 Punkte als Familienspiel
ohne jüngere Kinder; Punkte im direkten
Vergleich zur Originalversion.