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Genre: Kinder         
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Abacusspiele  ..i..
Autor: Michael Schacht
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
   

 

 
Zooloretto Junior
....
Ene Besuch im (Kinder-)Zoo
Jeder der kleinen Zoodirektoren möchte in seinen Gehegen die schönsten Tiere zeigen. Wem gelingt dies wohl am besten?
  
     

Vor dem Spiel werden zunächst die Materialien an die Spielerzahl angepasst.  Jeder Spieler nimmt einen dreiteiligen Zoo und legt ihn zusammengesetzt vor sich aus. Dabei bilden sich drei Gehege mit je sechs Feldern und ein Stallgebäude. Die entsprechenden LKWs werden in der Tischmitte platziert. Sie gilt es nach und nach zu füllen und in den eigenen Zoo zu fahren. Gefüllt werden die Transporter mit Tierplättchen aus dem - ebenfalls in der Mitte platzierten - Vorrat in mehreren Stapeln.

Wer an der Reihe ist, darf nun entweder ein beliebiges Plättchen  von einem der Stapel aus dem Vorrat ziehen und auf einem Transporter ablegen oder einen Transporter zu sich ziehen. Sobald sich jeder Spieler einen LKW genommen hat, endet die Runde.

 Entscheidet sich der Spieler, ein Plättchen zu ziehen, darf er ein beliebiges verdecktes Plättchen nehmen und betrachten und anschließend auf ein beliebiges freies Feld eines beliebigen LKWs legen. Ein Spieler kann sich in seinem Zug nun dafür entscheiden, einen der ausliegenden LKWs an sich zu nehmen. Die Anzahl der Plättchen im Transporter spielt dabei keine Rolle. Er liegt die geladenen Tierplättchen sofort in seine Gehege. Dabei gilt: In einem Gehege findet nur eine einzige Tierart Platz.

Sobald ein Männlein und ein Weiblein in einem Gehege liegen, produzieren sie sofort genau ein Baby (Nachwuchsplättchen der gleichen Art). In jedem Gehege können genau 6 Tiere oder Landschaftsplättchen ausgelegt werden. Landschaftsplättchen bringen am Ende ebenfalls Punkte.  Befindet sich auf dem gerade genommenen LKW ein Tier, dessen Gehege bereits voll ist, oder das in keines der Gehege mehr passt, muss dieses Tier in den Stall gelegt werden. Hier dürfen unbegrenzt Tiere aller Arten liegen.

Da die Tiere im Stall zu Minuspunkten werden, gibt es eine Möglichkeit, sie wieder aus dem Stall zu entfernen. Hat ein Spieler mit einem Plättchen eines seiner Gehege komplett gefüllt, darf der Spieler entweder ein Plättchen aus einem fremden Stall ins eigene Gehege legen oder ein beliebiges Tier aus einem eigenen Stall entfernen.   

 

Das Spiel endet, nachdem zwei von den drei Vorratsstapeln aufgebraucht wurden. Der letzte Stapel dient nur dazu, die letzte Runde noch mit Tieren zu versorgen. Danach setzt die Wertung ein. Anhand der Tabelle auf dem eigenen Zoo ermitteln die Spieler ihre Punkte. Für ein Tierplättchen im Gehege gibt es sozusagen einen Punkt, bei zweien zwei Punkte usw. Bei fünf Tieren steigt die Punktzahl auf acht Siegpunkte und bei voller Belegung erhält ein Spieler zwölf Punkte. Für jede Tierart im Stall muss der Spieler zwei Punkte abziehen. Jedes verschiedene Landschaftsplättchen fügt der Rechnung dann nochmals zwei Punkte hinzu. Wer nach dieser Wertung die meisten Punkte erzielt, gewinnt das Spiel. [go]

 
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Thema Zoo geht bei Kindern immer
Tierlexikon fördert das Interesse
   der Kinder
schöne Gestaltung
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MINUS:
sehr einfacher und glücksabhängiger
   Spielablauf
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Ich mag Zooloretto, das Spiel des Jahres 2007, vor allem wegen des ansprechendes Themas. Ich liebe Tiere und bin mit dieser Liebe eine von vielen. Allzu oft beginnt diese Leidenschaft im Kindesalter. Das nun entstandene  "Zooloretto Junior" verkleinert den spielerischen Mechanismus des großen Spieles auf ein Minimum - kindgerecht also?  An dieser Stelle fragt man sich, welche Probleme die Kinder mit dem Original eigentlich hatten? Die Spielzeit war länger, und die wurde jetzt gekürzt. Das Regelwerk war und ist völlig okay. Das Material - hmm, in die jetzt kleinere Verpackung passt logischerweise weniger rein. Der Preis ist niedriger, also passend, auch wenn ich an dieser Stelle das Original deutlich bevorzuge. Und der Ablauf? Der bleibt rund, lässt keine Lücken und spielt sich flott und zügig.

Trotzdem ist es kein Fun-Spiel. Der ruhige Ablauf begrenzt sich auf LKW füllen oder LKW nehmen und einsortieren. Das ist wenig. Der einzige Anspruch liegt darin, die Punkte am Ende zu überblicken. Hierin ist die Junior-Variante tatsächlich an kleine Spieler angepasst. Die geringe Gehegezahl samt der sofort sichtbaren Punktetabelle erleichtern den Einstieg ins Spiel enorm. Aber warum erst ab 7 Jahren, wenn doch das große Spiel bereits ab 8 Jahren gespielt werden kann? Gut, das Überblicken der Punkte auf das Spielende hin erfordert eine bereits recht sichere Rechenfähigkeit. Aber ansonsten beinhaltet das Spiel kaum wirkliche Tiefe. Die wenigen Entscheidungen sind stark vom Glück abhängig. Welches Tier wird verdeckt gezogen und in welchen LKW platziere ich es, um entweder für mich einen Tiertransport vorzubereiten oder dem anderen begehrte Tiere mit störendenden zu belasten? Mehr gibt es nicht.

Vielleicht bin ich ja verwöhnt, wenn meine damals 5-jährige Tochter bereits mit mir begonnen hat, "Rummikub" zu spielen. Aber die Spielrunden mit den Kids zeigen nur mäßige dauerhafte Begeisterung. Klar, ein guter Spielleiter rettet so manche Runde, die sich ja schließlich auch schnell und rund spielt. Mit den Spielern steht und fällt ein Spiel nun mal. So gibt es auch bei "Zooloretto Junior" nette Spielrunden, aber hervorgeholt wird's doch seltener. Die Wilden dieses Alters bevorzugen Spiele mit mehr Aktion. Und die ruhigeren kleinen Spieler sind oft durchaus zu mehr in der Lage. Und so empfehle ich das Spiel tatsächlich eher für pfiffigere jüngere Zoo-Fans ab 6 Jahren.

Was ich aber als sehr positiv bewerte, ist das kleine Tierlexikon am Ende der Anleitung. Hier wird kurz das Wichtigste zu den mitspielenden Tieren erklärt. Das macht neugierig auf weiteres Wissen. Prima.

Fazit: "Zooloretto Junior" ist ein ruhiges Tier-Sammelspiel für Kinder, bestens geeignet für zwischendurch, das sich durch sein vereinfachtes Regelwerk gut als Einstiegsspiel in die große Zooloretto-Welt eignet.
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