www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
Kinder
KartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Karten, Stichspiel
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Zockato /
Baier und Keuchler GbR
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.
(Rundenzahl flexibel)

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
   
   
 
  Zockato
 
Achtung, scharf!
Bei diesem Kartenspiel wetten die Spieler darauf, wie viele Stiche sie wohl erlangen werden. Doch die Stichregeln ändern sich mit jeder Runde.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler bekommt eine Drehscheibe, 50 Zockaten Spielgeld und im Fortgeschrittenenspiel 6 Taktik-Karten einer Farbe. Das restliche Geld bildet die Bank. Die Spielkarten (4 Farbsets mit Zahlenkarten von 1 bis 15 sowie 2 Spezialkarten) werden gut gemischt bereit gelegt. Der Startspieler bekommt den Würfel.


Jede Kartenfarbe besteht aus 15 Zahlenkarten (von 1 bis 15).
   
Kleingeld und der Würfel, welcher über die Anzahl der Handkarten entscheidet.
   

Mit der Anzahl der Regelkarten wird die Spiellänge bestimmt. 10 Karten entsprechen dabei etwa eine Stunde Spielzeit, bei 20 Karten sind es dann schon gut 2 Stunden.

Der Startspieler würfelt mit dem 10seitigen Würfel und bestimmt somit die Anzahl der Spielkarten, die jeder Spieler in dieser Runde als Handkarten erhält (1 bis 10). Entsprechend viele Stichrunden werden dann ausgeführt. Doch zunächst wird die oberste Karte vom Regelkartenstapel aufgedeckt. Sie entscheidet über den Mindesteinsatz, der für diese Runde auf die Wertungsscheibe gelegt wird, Sonderregeln zum Bieten, die Verwendung der Drehscheibe (offen oder verdeckt), und die Verwendung einer Trumpffarbe (rot, gelb...).

Nachdem jeder Spieler nun die Gegebenheiten betrachtet hat, kann er über den Einsatz einer der Taktik-Karten entscheiden, die eventuell seine Kartenhand aufbessert (z.B. Trumpffarbe ändern, Karten tauschen etc.). Der Einsatz der Taktik-Karten ist dabei streng limitiert.  

Nun wird getippt, d.h. die Drehscheibe wird auf die Zahl gestellt, von der der Spieler ausgeht, dass er gerade so viele Stiche bekommt. Dann wird geboten, d.h. jeder Spieler legt sein Gebot an Zockaten (mind. 5 und max. 20) auf seine Drehscheibe - natürlich immer unter Beachtung der aktuellen Regelkarte und der eigenen Kartenhand.


Auf der Drehscheibe stellt jeder Spieler ein, wie viele Stiche er zu machen glaubt.
   
Die Sonderkarten: Der "Star" ist die niedrigste, "Zockato" die höchste Karte.
   

Die Taktik-Karten "Tipp +1" und "Tipp -1" werden erst nach dem Tippen eingesetzt. Wer möchte, legt eine solche Karte auf die Drehscheibe eines Mitspielers, der nun so spielen muss, dass seine Stichzahl eben plus oder minus 1 gegenüber seinem eigenen Tipp ergibt.

In jeder einzelnen Kartenrunde legt jeder Spieler eine Handkarte aus. Mit dem Ausspieler beginnt der Spieler mit dem höchsten Biet-Einsatz. Die Farbe, in der eine Runde eröffnet wird, muss bedient werden, solang man eine Karte dieser Farbe besitzt!

Bei Runden ohne Trumpffarbe gewinnt die höchste Zahl den Stich! Bei Runden mit Trumpf gewinnt die höchste Zahl einer am Stich beteiligten Karte mit der entsprechenden Trumpffarbe. (Beispiel: rot ist Trumpf; in diesem Fall schlägt eine einzige rote "2" beispielsweise sämtliche anderem höheren Karten anderer Farben).

Die "Zockato"-Karte ist die höchste Spielkarte. Sie gewinnt immer und wird mit Trumpf bedient. Zockato ist die einzige Karte, die vor der Runde noch getauscht werden darf, z.B. wenn die Regelkarte eine 0-Runde verlangt. Die "Star"-Karte (gelber Stern) ist das Gegenteil zum Zockato, diese Karte ist stets die niedrigste aller Karten, bringt dem Spieler jedoch, wenn auch keinen Stich, 10 Zockaten Gewinn ein.

Wer den letzten Stich erhielt, beginnt direkt die nächste Runde nach den aktuellen Regeln. Die Stiche werden gut trennbar abgelegt. Nach dem Ausspielen der letzten Karte wird die aktuelle Runde gewertet.


Da lacht das Zockerherz: Jede Menge Zockaten - Geld, Geld, Geld!

Die Drehscheibe eines Spielers zeigt die vor dem Spieler liegende Anzahl an Stichen? Dann erhält der Spieler dieselbe Menge Geld aus der Bank, wie er auf der Drehscheibe platziert hat. Andernfalls geht das verlorene Geld an die Bank. Weitere Bonus-Zahlungen werden abhängig von der jeweiligen Regelkarte ausgeführt.

Die nächste Runde beginnt wieder mit dem Würfel und dem Aufdecken einer neuen Regelkarte, welche wieder die Bedingungen für die nächsten, der Würfelzahl entsprechenden Anzahl an Runden, vorgibt. Nach der letzten Runde (letzte Regelkarte) werden die Zockaten gezählt. Wer die meisten Zockaten errungen hat, gewinnt. [go]

Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Freunde
   klassischer Stichspiele
abwechslungsreich
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mitunter zu lang
bekannte Grundidee
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  "Zockato" ist mit seinen verschiedenen Elementen ein interessantes Kartenspiel für die ganze Familie. Die einzelnen Komponenten stechen nicht unbedingt hervor, aber die gut ausgewogene Mischung bietet einen spannenden Zeitvertreib und erinnert zudem ein wenig an das pokertypische Glücksspiel. Bloß gut, dass es nicht so weh tut, nur die Zockaten zu  verlieren und nicht echtes Geld. 

Die hochwertige Blechbox ist optisch sehr gelungen. Die Anleitung ist klar verständlich geschrieben und die Kurzanleitung bietet eine gute Einstiegshilfe. Die restliche Anleitung ist eher schlicht gehalten, so wie sich dann auch die Gestaltung der Karten und des Spielgeldes darbietet. Beides (Geld und Karten) fällt dabei recht dünn aus, was das Material angeht. Das beeinträchtigt zwar nicht den Spielspaß, setzt jedoch die Haltbarkeit bei häufigem Spiel herab.

Insgesamt konnten wir in den Spielgruppen feststellen, dass der Spielspaß mit zunehmender Spielerzahl steigt, und damit auch das Tippen auf die richtige Anzahl an Stichen immer schwieriger wird. Die vom Würfelglück abhängige Spielkartenzahl verändert die Voraussetzung jeder Runde und bietet so eine gelungene Abwechslung im Ablauf. Der Einsatz der Regelkarten und der Taktik-Karten bringen dabei zusätzliche Faktoren ins Spiel, die das Spiel über mehrere Runden ausgewogener erscheinen lassen.

"Zockato" ist ein Spiel für alle, die gerne Zocken und nicht unbedingt ein super umfangreiches oder gar wirklich strategisches Spiel erwarten. Gelegenheitsspieler kommen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten - ein grundsolides Kartenspiel für alle Freunde von Stichspielen - ich zähle dazu.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Zockato" ist ein schönes Karten-Stichspiel, welches durch seine sich stets verändernden Grundregeln auszeichnet. Gabis Wort "solide" ist dabei eine passende Bezeichnung. Das Spiel ist nicht außergewöhnlich innovativ, macht in seiner Einfachheit aber trotzdem viel Spaß. Die Spiellänge ist mit bis zu 2 Stunden mitunter etwas lang geraten, kann jedoch individuell angepasst werden, indem weniger Regelkarten zum Einsatz kommen.

Wie es sich für ein Zockerspiel gehört, ist der Glücksfaktor nicht unerheblich, allerdings enthält "Zockato" auch Taktik-Elemente, die diesen Titel für "klassische" Kartenspielgruppen ab ca. 4 Spielern als eine Alternative zu bekannten Spielen wie "Skat" oder "Poker" erscheinen lassen. Ideal für lange Winterabende! 

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^