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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Günter Burkhardt
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

  Nur die Ziege zählt
 
Ziegen kriegen, Punkte sammeln!
Wie viele Ziegen gewinnen Sie wohl in der nächsten Spielrunde? Wer riskant pokert, gewinnt vielleicht mehr Punkte - oder verliert alles...
 

     

So funktioniert's: 
Alle Ziegenkarten (jeweils mit einer bestimmten Anzahl an kleinen Ziegen sowie einer großen Punktezahl bedruckt) werden gemischt. An jeden Spieler werden 8 Handkarten ausgeteilt. Die restlichen Karten werden nicht benötigt. Die Zähltafel wird in die Tischmitte gelegt. Jeder Spieler stellt seine Ziegenfigur auf den Wert "0".


An der Punktetafel wird zu Beginn des Spiels geschätzt.
   
Die Ziegenkarten zeigen jeweils eine Punktezahl sowie kleine schwarze Ziegenköpfe.
   

1. Der Ziegentipp: Alle Spieler begutachten ihre Karten und schätzen nun, wie viele Ziegenköpfe und Zusatzpunkte sie insgesamt am Ende aller 8 Stich-Runden erspielen werden. Dann legen sie im Uhrzeigersinn ihr Tipp-Plättchen an eine der Seiten der Zähltafel an.  Ein übereinanderlegen der Tipp-Plättchen ist nicht erlaubt.

Die Zahl der Herzen an den Seiten des Tipp-Plättchens zeigt die pro Runde gewonnenen Punkte beim Erreichen des richtigen Schätzwertes. Hier gilt: Je größer der  abgedeckte Bereich der Zahlen auf der Zähltafel, desto geringer die möglichen Punkte (Herzen), d.h. 4 abgedeckte Zeilen  - 2 Herzen (2 Punkte), 3 abgedeckte Zielen - 3 Herzen (3 Punkte) etc. bis hin zu den Werten "0" oder "61 und mehr" Ziegen= 5 Herzen (5 Punkte).

2. Die Stiche: Der Startspieler spielt eine seiner zunächst 8 Karten offen aus. Im Uhrzeigersinn legt jeder Spieler eine Karte hinzu. Die Karte mit dem höchsten Zahlenwert gewinnt den Stich. Die Ziegenköpfe (am Kartenrand zu finden) werden zusammengezählt. Hinzu addiert man den Zahlenwert der niedrigsten Karte der Stichrunde. Die Siegerziege rückt nun um die entsprechende Summe des Stiches auf der Zähltafel vor. Dies wiederholt sich solange, bis jeder Spieler die letzte Handkarte ausspielt.

3. Die Wertung: Alle Spieler vergleichen jetzt die aktuelle Position ihrer Ziege mit dem vorher geschätzten Bereich auf der Zähltafel. Steht die Ziege im Tipp-Bereich, kann der Spieler die erworbenen Herzen auf seinem Punktezettel vermerken. Befindet sich die Ziege außerhalb des vermuteten Bereiches erhält der Spieler keine Punkte (Herzen).

Gespielt wird in mehreren Runden. Die Anzahl der teilnehmenden Spieler bestimmt dabei die Rundenzahl. Jede Runde besteht aus den zuvor beschriebenen Punkten (1) bis (3). Wer nach der letzten Runde die meisten Punkte (Herzen) sammeln konnte, gewinnt. [go]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisch trotz Glücksfaktor
liebevoll gestaltet
ENDE
  MINUS:
MINUS:
glücksabhängig
für Kinder unübersichtlich
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  "Nur die Ziege zählt" ist  ein liebevoll gestaltetes Kartenspiel mit taktischen Wert und einem korrigierbaren Glücksfaktor. Stets gilt es zu beachten: Auch Karten mit einem niedrigen Zahlenwert können unter Umständen äußerst nützlich sein! Die Anforderung, sowohl den momentanen Stich als auch das Endergebnis auf der Zähltafel im Auge zu behalten,  ist dabei nicht zu unterschätzen und überfordert ungeübte Spielanfänger anfangs ein wenig. 

Strategisches Denken ist hier gefragt.  Die Fehleinschätzung verursachte dann unter unseren jüngsten Testspielern zunächst Enttäuschung, da sich die Anzahl der Stiche nicht im eigentlichen Endsieg niederschlägt. Das Spielmaterial ist detailliert gezeichnet und lädt zum Schmunzeln ein. 

Unbedingt dem Spiel hinzufügen sollte jeder einen kleinen Block mit Stift, da dieser im Spiel nicht enthalten ist, jedoch zum Notieren der Herzpunkte dringend benötigt wird. Als kurzweiliges Familienspiel ist es auf jeden Fall zu empfehlen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo:  Was anfangs aussieht wie ein glückabhängiges Schätzspiel, entpuppt sich schnell als durchaus taktisches Stich-Kartenspiel, das sich sowohl für Familien- als auch für Erwachsenen-Spielrunden als "Einstiegs-", "Zwischendurch-" oder "Absacker"-Spiel eignet.

Die Kombination von Punktezahl und Ziegenköpfen, die es bei den Stichen zu beobachten gilt, ist für 8-Jährige schwer zu überblicken. Die Altersangabe könnte demnach etwas nach oben geschraubt werden. Ansonsten auf jeden Fall spielenswert, wobei der "Risikofaktor" beim Einschätzen und Ausspielen der Karten mit der Spieleranzahl steigt.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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