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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autoren:
Emely und Lukas Brand
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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Zebra-Schwein
 
"Ein sau-komisches Zeichenspiel"
Elchhirsch, Schildkuh oder Krokokatze? Wer zeichnet die witzigsten Kombinationen und errät die gesuchten neuen Tierkreuzungen zuerst?
 

     

So funktioniert's:
Das rosa Zebraschwein wird in der Tischmitte platziert. Um das Schwein herum werden die sechs großen Ablagekarten in aufsteigender Zahlenfolge gelegt. Die 30 Tierkarten werden gut gemischt und bilden den verdeckten Nachziehstapel für die folgenden Runden. Nun werden die sechs obersten Karten des Tierstapels gezogen und offen, der Reihe nach, auf die Ablagekarten verteilt.


Die sechs Ablagetafeln werden gleich mit Tierkarten aufgefüllt.
   
Wer eine Lösung weißt, drückt auf das Zebra-Schwein, welches dann grunzt.
   

Der Startspieler erhält den Würfelbecher, den Zeichenblock, den Stift und die kleine Schweinenase. Die bildet nämlich den Deckel des Würfelbechers. Und schon kann das Spiel beginnen.

Der aktive Spieler würfelt nun also mit dem abgedeckten Becher und stellt ihn vor sich ab. Nun schaut er in den Becher und sieht sich die beiden Zahlen an. Kein anderer Spieler darf die Zahlen sehen. Allerdings dürfen nun die Zahlen nicht mehr verwackelt werden, damit das Ergebnis später kontrollierbar bleibt. Zeigen beide Würfel die gleiche Zahl, wird noch einmal gewürfelt.

Die beiden Zahlen stehen nun für die beiden Tiere, die im Mix kombiniert werden sollen. Wird z.B. eine 3 und eine 5 gewürfelt, werden als nächstes beide Tiere der entsprechenden Ablagekarten still betrachtet, ohne dass die anderen Spieler anhand der Suche die Tiere erraten können. Auf der 3 liegt beispielsweise ein Hund und auf der 5 ein Igel. Jetzt nimmt der Spieler den Zeichenblock und versucht beide Tiere in einem einzigen (!) Tierbild zu zeichnen, also vielleicht einen Hund mit Stacheln oder einen Igel mit Hunde-Schnauze. Die Tiere dürfen nicht einfach getrennt voneinander gezeichnet werden!

Parallel dazu dürfen die anderen Spieler bereits raten. Wer glaubt, die richtige Kombination gefunden zu haben, schlägt schnell auf das rosa Zebra-Schwein in der Tischmitte. Sobald es grunzt, wird der Stift aus der Hand gelegt und der Mitspieler gibt seinen Tipp ab. Der ratende Spieler muss dabei beide Tiere der Kombination nennen, die der aktive Spieler malte. Dabei spielt die Reihenfolge keine Rolle, aber beide Tiere sollten in einem Tiernamen genannt werden, wie z.B. "Igel-Hund" oder "Hund-Igel".


Während des Spiels entstehen lustige neue Tierkreuzungen.
   
Habt ihr noch nie eine Schild-Katze gesehen? Vielleicht ist es auch eine Katz-Kröte...? :)
   

- War der Tipp richtig, und das Ergebnis wurde überprüft, erhalten beide Spieler je eines der beiden verwendeten Tierkärtchen als Siegpunkt und legen es vor sich ab.
- War der Tipp leider falsch, darf der Spieler in dieser Runde nun nicht mehr mitraten. Der aktive Spieler nimmt seinen Stift und zeichnet weiter bis ein anderer Spieler einen Versuch startet und aufs Zebra-Schwein in der Mitte haut.

Nach einer Runde werden der Block, der Stift und der Würfelbecher an den nächsten Spieler weitergegeben. Die beiden jetzt leeren Ablagekarten werden wieder mit Tierkarten vom Nachziehstapel bestückt. Jetzt kann es weitergehen.  Es wird so lange gespielt, bis die Ablage nicht mehr aufgefüllt werden kann. Dann werden alle Siegpunkte gezählt. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Natürlich kann es auch mehrere Gewinner geben. [go]

 

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Gabi:  Wer kennt sie nicht, die schönen Klappkarten, mit denen verschiedene Tiere kombiniert werden können? Da klappe ich also das Vorderteil vom Löwen auf und bekomme als Hinterteil einen Pferde-Popo. Der Grundgedanke ist also bekannt, doch die Art des Kombinierens als festes Brettspiel und das liebevoll gestaltete Material lassen Kinderherzen trotzdem höher schlagen. Und ich gebe zu, auch mich lassen die wunderschönen Tierkärtchen nicht kalt. "Oh, wie süß!" tönt es eins ums andere Mal aus der Spielrunde, wenn ein neues Tier aufgedeckt wird. Auch das rosa Kunststoff-Zebra-Schwein udn seine Art des Grunzens erzeugt ein Schmunzeln unter den Spielern. Insgesamt ist das Material ausgewogen, kindgerecht, ansprechend und haltbar.

Der Ablauf ist ebenfalls stimmig. Alle sind beschäftigt, es gibt keine Pausen. Das einzige Manko ist die unterschiedlich ausgeprägte Fähigkeit zum Zeichnen, die allerdings auch nur gering ins Gewicht fällt. Dann dauert es halt länger, bis das Tier erraten wird. Allerdings kann es in kleinen Runden dann schon mal passieren, dass die beiden Tiere gar nicht erraten werden. Hier einigten wir uns darauf, alle sechs Tierkarten komplett zu tauschen und nochmals unter den Nachziehstapel zu legen.  

Eine Bedingung sollte allerdings von Anfang an gestellt werden, um Proteste gegen unsachgemäße Zeichnungen zu vermeiden: die unbedingte Akzeptanz des schwächeren Zeichners! Hier geht es nicht um besonders schöne Zeichnungen à la van Gogh, sondern um das Erkennen und Zeichnen der Auffälligkeiten der jeweiligen Tiere im Sinne der "Vereinfachung" des Herrn Picasso. Geschickt ist es zum Beispiel, erst eines der Tiere zu malen und mit dem anderen Tier zu vollenden. So bleibt der Spannungsbogen länger erhalten.  

Die insgesamt 15 verschiedenen Möglichkeiten pro Runde garantieren in großen Gruppen nahezu eine Lösung in nicht unermesslich langer Zeit. Wer nun allerdings denkt, dass das Spiel schnell an Reiz verliert bei nur 30 Tieren, dann sollte derjenige sich Mal den Spaß machen und die insgesamt möglichen Kombinationen ausrechnen (es sind 435). Da kommt man schon auf einige Spielrunden innerhalb von Familien oder Kindergruppen. Ja, Kinder und Familien spricht das "Zebra-Schwein" besonders an. Und für sie kann das Spiel dann auch, wenngleich der grundlegende Gedanke nicht revolutionär neu ist, auf jeden Fall empfohlen werden!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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