Genre: Kinder, Geschicklichk.
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Drei Magier Spiele
..i.. Autoren: Thomas Daum, Violetta Leitner Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 5 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Die
kleinen Zauberlehrlinge
Feurige
Hexenküche Es brodelt und zischt am
glühenden Feuerkreis der Zauberer: Die kleinen Zauberlehrlinge
versuchen, den magischen Zaubertrank herzustellen!
So funktioniert's: Die Schachtel wird nach einem ordentlichen
Durchschütteln in der Tischmitte platziert. Die beiden
Papp-Formen der Feuerstelle werden in der Mitte der
Schachtel eingesteckt und die Feuerkugel in die
entstehende Vertiefung gelegt.
Der
wunderschön gestaltete Spielplan befindet sich in der
Spielschachtel.
Wer an der Reihe ist, lädt seiner kleinen Spielfigur
eine farbige Kugel auf.
Jeder Spieler erhält 4
verschiedenfarbige Kugeln (Zaubertrankzutaten) und einen
kleinen Zauberlehrling mit einem Zauberstab. Die
Zauberlehrlinge werden auf den Spielplan auf die
Pfeilfelder gesetzt. Die Kugeln werden daneben auf die
farblich passenden Löcher gelegt.
Der Startspieler legt die erste
Zutatenkugel aus seinem Vorrat in die Schale auf seinem
Zauberlehrling. Nun schiebt er die Figur vorsichtig -
mithilfe des Zauberstabes - über den Spielplan, zum
Kessel in der Farbe der aufgeladenen Kugel. Mit den
Händen darf die Figur nicht bewegt werden!
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Vor dem Kessel wirft der kleine
Zauberer, scheinbar ganz von allein, die Kugel (durch
den Magnetmechanismus) in den Bottich. Hat der Spieler
dagegen seine Zutat in den falschen Kessel fallen lassen
oder die Kugel hat das Ziel verfehlt, dann wird sie
wieder in den Vorrat des Spielers gelegt und der kleine
Zauberer vom Spielplan genommen und auf seinen Platz
zurück gestellt.
Der nächste Spieler folgt im
Uhrzeigersinn. Auch er nimmt eine Kugel seiner Wahl aus
dem Vorrat und versucht sie in den richtigen Kessel zu
werfen.
Mit dem
Zauberstab müssen die Figuren über das Spielfeld
geschoben werden.
Oh oh, diese grüne Kugel geht durch eine Stolperfalle
vorzeitig verloren.
Hat ein Spieler alle Kugeln seines Vorrates verteilt,
dann dürfen alle Spieler sofort gleich zwei Kugeln ihrer
Wahl auf einmal transportieren. Dabei dürfen sie
einen der beiden farblich möglichen Kessel wählen, um
sie abzuwerfen.
Unter dem Spielplan
sind zudem einige Stolpersteine versteckt, an denen die
kleinen Zauberlehrlinge ihre Kugeln vorzeitig abwerfen.
Hier hilft nur eines: sich die Positionen gut merken und
diesen Stellen fortan aus dem Weg gehen!
Bravo! Diese
gelbe Kugel landete im richtigen Kessel.
Wer zum
Schluss mit der Feuerkugel das Pop-up-Feuer entfacht,
gewinnt.
Spielende:
Hat ein Spieler seine letzte Zutat in
den richtigen Kessel geworfen, darf er nun versuchen,
das große Feuer in der Spielplanmitte zu entfachen. Dazu
erhält der auf seinem Startfeld stehende kleine
Zauberlehrling nun die große Feuerkugel in seine Schale.
Wieder wird der kleine Zauberer mit Hilfe des
Zauberstabes über den Spielplan geschoben.
An der Feuerstelle wirft er die
Kugel in die Mitte. Verfehlt sie ihr Ziel, muss der
Spieler im nächsten Durchgang erneut sein Glück
versuchen. Bleibt die Kugel aber liegen und die vier Flammen schnellen empor,
endet das Spiel. Der Spieler gewinnt das Spiel als
"Meister der Zaubertränke". Herzlichen Glückwunsch!
[go]
UNSER
TIPP:
Expertenspieler könnten eine Sanduhr aus einem
anderen Spiel einsetzen. Einen Spielzug müssen sie
immer dann innerhalb der ablaufenden Zeit beendet
haben.
Vielen Dank an Drei Magier Spiele für ein
Rezensionsexemplar!
eer
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
zauberhaftes Material
witziger Kippmechanismus
guter Spannungsbogen
ENDE
MINUS:
MINUS:
macht
Unterschiede in der
Feinmotorik sichtbar, dadurch
eventuell Frustgefahr möglich
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi: Zauberei und Magnetismus - eine
scheinbar sichere Kombination von heutigen
Kinderspielen, denken wir zum Beispiel an "das
magische Labyrinth", die "Vampire der Nacht"
oder den "Schatz der Kobolde" aus dem gleichen
Verlag. HABAs "Hexenduell" wartete sogar bereits
mit der fast identischen Spielidee auf, die auch
die "kleinen Zauberlehrlinge" aufgreifen.
Wer nun jedoch denkt, dieses Spiel bietet nichts
Neues, wird eines Besseren belehrt. Ein
neuartiger Kippmechanismus fordert das
Fingerspitzengefühl heraus. Die Kopplung an die
versteckten magnetischen Stolpersteinen bietet
Raum für Überraschungen und einen Memo-Effekt.
Denn die unerwartet davon schnellende
Zaubertrank-Zutat verlässt durchaus auch einmal
den Spielplan und sorgt für so manche
Schrecksekunde. Wer sich diese "gefährlichen"
Stellen jedoch gut merkt, ist klar im Vorteil.
Als besonders liebevoll gestaltetes Detail muss
unbedingt die Feuerstelle erwähnt werden, die
mit ihren empor klappenden Feuerzungen und der
farbliche passenden Glasfeuerkugel ein optisches
Highlight darstellt.
In unseren Testgruppen kam das Spiel dann eben
auch schon wegen seines zauberhaften Outfits
sehr gut an. Der Kippmechanismus bedurfte jedoch
bei einigen Kids eine Zeit der Übung für das
Zielen mit den Zaubertränken. Nur wenige
Millimeter in die falsche Richtung entscheiden
oft über Treffen und Verfehlen. Hier gab es
teilweise starke feinmotorische Unterschiede -
Training ist gefragt.
Insgesamt macht das Spiel im gesamten
Spielgeschehen jedoch einen angenehm runden
Eindruck, so dass es von mir bedenkenlos für
Kinder ab 5 Jahren empfohlen werden kann!
(>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:
"Die kleinen Zauberlehrlinge" begeistern
gleichwohl Kinder als auch erwachsene
Mitspieler. Magische Atmosphäre kommt allein
schon durch das auffordernde, wirklich
wunderschöne Spielmaterial auf. Die ganze
Spielschachtel wird zur Spielfläche, die
qualitativ hochwertigen Spielelemente aus Holz
wurden hier geschickt mit einem
Magnetmechanismus und dem "Hingucker" in der
Mitte des Geschehens, dem "Pop-Up-Feuer",
kombiniert.
Der eigentliche Spielablauf verlangt - neben
etwas Merkfähigkeit beim Auffinden der
versteckten Stolpersteine - vor allem
Geschicklichkeit. Viel Fingerspitzengefühl - und
manchmal auch etwas Geduld - sind hier gefragt,
insbesondere, wenn es um das Entfachen des
Feuers zum Spielende hin geht.
Das magnetisch verursachte "Stolpern" bzw.
Ausladen der Kugeln aus den Kopfschalen der
Figuren sorgt für die nötige Unterhaltung -
manchmal ist eben Schadenfreude doch die
schönste Freude. Auch der Spannungsbogen bleibt
bis zum Schluss gewahrt und findet seinen
finalen Höhepunkt im Hochklappen der lodernden
Flammen für den Spielsieger.
Einzige Wehrmutstropfen sind die zum Teil
längeren Wartezeiten bei voller Besetzung und
kleine Frustmomente bei weniger geschickten
Teilnehmern - hier macht jedoch, wie so oft,
Übung den Meister! Von mir gibt es daher
trotzdem eine klare Empfehlung! (>
Video)
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
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