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Zatre
Auf die
Zwölf!
Das Spielbrett erinnert
an "Scrabble", die Spielsteine an "Domino". Und kombiniert
ergibt sich ein Legespiel, das bereits viele Fans gefunden hat.

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So funktioniert's:
Ein Spielbrett, ein Stoffbeutel voller Zahlensteine;
das ist alles, was "Zatre" benötigt. Eine langwieriger
Aufbau vor Beginn einer Partie ist nicht nötig;
lediglich drei zufällig gezogene Steine werden in der
Mitte des Spielplans platziert.

Das
Spielbrett zu Beginn der Partie
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Senkrecht
oder waagrecht addiert sollten die Spielsteine möglichst
die Summe 10, 11 oder 12 ergeben. |
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Abwechselnd
ziehen die Spieler nun immer zwei Steine aus dem Beutel,
von denen sie einen bei sich behalten und den anderen
auf dem Spielbrett ablegen. Dabei wird immer an bereits
ausliegenden Steinen angelegt.
Ziel ist es,
jeweils waagrechte oder senkrechte Reihen zu bilden, die
in der Summe 10, 11 oder 12 ergeben. Gelingt einem
Spieler dies mit dem zuletzt angelegten Stein
(theoretisch auch gleich mehrfach in einem Spielzug),
notiert er die Punkte auf dem Wertungsblatt in der
entsprechenden Spalte. Wird ein Bonusfeld (hellgrau)
belegt, gibt es Zusatzpunkte.
Nun geben die
12er-Reihen zwar die meisten Einzelpunkte, der
Wertungsblock beinhaltet jedoch eine trickreiche Regel:
Immer, wenn eine Zeile (Bonus "x2", 10er, 11er und
12er-Reihe) komplett ausgefüllt ist, gibt es noch einmal
weitere wichtige Bonuspunkte, die zur Zeilensumme
hinzuaddiert werden. Diese Bonuspunkte nehmen bei
fortgeschrittenen Zeilen immer mehr an Wert zu.

Der
Wertungsblock: Vollständige Reihen bringen Bonuspunkte. |
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Wichtig zu
erwähnen ist, dass die Punkte immer der Reihenfolge
nach, wie sie im Spiel entstehen, in die Spalten
eingetragen werden. So kann eine Spalte bereits bis
unten ausgefüllt sein, während eine andere noch leer ist
- was schlecht ist, denn dann gibt es die wichtigen
Bonuspunkte nicht. Man sollte also immer alle Spalten
gleichmäßig bedienen.
Sieger ist
selbstverständlich derjenige, der am Spielende die
höhere Anzahl an Punkten auf seinem Wertungsblock
verzeichnen konnte. [ih]
Vielen Dank
an Amigo Spiele für ein Rezensionsexemplar!
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
ideal
für Denker
mathematischer Aspekt
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
etwas
unübersichtlich
eher trocken
mitunter lange Grübelzeiten
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Die
Spielanleitung oben klingt etwas trocken? Ja, in
der Tat ist "Zatre"
ein sehr abstraktes Legespiel. Wir testeten das
Spiel zunächst mit der maximalen Spielerzahl (6
Spieler) und waren wenig begeistert. Der
Spielablauf zog sich zum Teil wie Kaugummi, da
"Grübler" in der Runde ab und an gefühlte 5
Minuten brauchten, um einen einzigen Stein
abzulegen. Kumuliert man die Wartezeiten,
konnten die Spieler stets eine größere Pause
machen, bis sie endlich wieder an die Reihe
kamen.

Diese Zeit wird bei "Zatre" leider nicht
interaktiv genutzt. Wer nicht an der Reihe ist,
kann keinen Einfluss ins Spielgeschehen nehmen -
ja noch nicht einmal seinen Spielzug planen,
denn der ist abhängig vom Zufall (Ziehen des
Steins aus dem Beutel) sowie vom direkten
"Vordermann" in der Runde, der die
Ausgangsspielsituation für den nächsten Spieler
bestimmt.

Nun hat "Zatre" in
Spielerkreisen in den letzten Jahren bereits
seine Stammspielerschaft gefunden, die sich
sogar in Clubs organisiert. Irgendetwas muss
doch an dem Spiel dran sein? Neuer Test, weniger
Spieler. Mit vier Teilnehmern läuft es etwas
besser, mit drei Spielern schon recht gut. Zum
Schluss die minimale Spielerzahl. Und siehe da:
Im Duell zweier Fans dieses Spielgenres
entwickelte "Zatre" schnell ein Suchtpotential.
Im Zweierspiel herrscht mehr Planbarkeit, eigene
Strategien können besser umgesetzt werden.

Meine Gesamt-Wertung:
(nur) 6 Punkte Spielreiz, da "Zatre" nur im Zweier-Modus sein
wirkliches Potential zeigt.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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KULT-FAKTOR
Zweitmeinung |
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Ende |
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leer
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