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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken / Logik
Erscheinungsjahr:
2005
(Original: 1993)
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Manfred Schüling
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Zatre
 
Auf die Zwölf!
Das Spielbrett erinnert an "Scrabble", die Spielsteine an "Domino". Und kombiniert ergibt sich ein Legespiel, das bereits viele Fans gefunden hat.
 

     

So funktioniert's: 
Ein Spielbrett, ein Stoffbeutel voller Zahlensteine; das ist alles, was "Zatre" benötigt. Eine langwieriger Aufbau vor Beginn einer Partie ist nicht nötig; lediglich drei zufällig gezogene Steine werden in der Mitte des Spielplans platziert.


Das Spielbrett zu Beginn der Partie
 
   
Senkrecht oder waagrecht addiert sollten die Spielsteine möglichst die Summe 10, 11 oder 12 ergeben.
   

Abwechselnd ziehen die Spieler nun immer zwei Steine aus dem Beutel, von denen sie einen bei sich behalten und den anderen auf dem Spielbrett ablegen. Dabei wird immer an bereits ausliegenden Steinen angelegt.

Ziel ist es, jeweils waagrechte oder senkrechte Reihen zu bilden, die in der Summe 10, 11 oder 12 ergeben. Gelingt einem Spieler dies mit dem zuletzt angelegten Stein (theoretisch auch gleich mehrfach in einem Spielzug), notiert er die Punkte auf dem Wertungsblatt in der entsprechenden Spalte. Wird ein Bonusfeld (hellgrau) belegt, gibt es Zusatzpunkte.

Nun geben die 12er-Reihen zwar die meisten Einzelpunkte, der Wertungsblock beinhaltet jedoch eine trickreiche Regel: Immer, wenn eine Zeile (Bonus "x2", 10er, 11er und 12er-Reihe) komplett ausgefüllt ist, gibt es noch einmal weitere wichtige  Bonuspunkte, die zur Zeilensumme hinzuaddiert werden. Diese Bonuspunkte nehmen bei fortgeschrittenen Zeilen immer mehr an Wert zu.


Der Wertungsblock: Vollständige Reihen bringen Bonuspunkte.
   
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Wichtig zu erwähnen ist, dass die Punkte immer der Reihenfolge nach, wie sie im Spiel entstehen, in die Spalten eingetragen werden. So kann eine Spalte bereits bis unten ausgefüllt sein, während eine andere noch leer ist - was schlecht ist, denn dann gibt es die wichtigen Bonuspunkte nicht. Man sollte also immer alle Spalten gleichmäßig bedienen.

Sieger ist selbstverständlich derjenige, der am Spielende die höhere Anzahl an Punkten auf seinem Wertungsblock verzeichnen konnte. [ih]

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Denker
mathematischer Aspekt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
etwas unübersichtlich
eher trocken
mitunter lange Grübelzeiten
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Die Spielanleitung oben klingt etwas trocken? Ja, in der Tat ist "Zatre" ein sehr abstraktes Legespiel. Wir testeten das Spiel zunächst mit der maximalen Spielerzahl (6 Spieler) und waren wenig begeistert. Der Spielablauf zog sich zum Teil wie Kaugummi, da "Grübler" in der Runde ab und an gefühlte 5 Minuten brauchten, um einen einzigen Stein abzulegen. Kumuliert man die Wartezeiten, konnten die Spieler stets eine größere Pause machen, bis sie endlich wieder an die Reihe kamen.

Diese Zeit wird bei "Zatre" leider nicht interaktiv genutzt. Wer nicht an der Reihe ist, kann keinen Einfluss ins Spielgeschehen nehmen - ja noch nicht einmal seinen Spielzug planen, denn der ist abhängig vom Zufall (Ziehen des Steins aus dem Beutel) sowie vom direkten "Vordermann" in der Runde, der die Ausgangsspielsituation für den nächsten Spieler bestimmt.

Nun hat "Zatre" in Spielerkreisen in den letzten Jahren bereits seine Stammspielerschaft gefunden, die sich sogar in Clubs organisiert. Irgendetwas muss doch an dem Spiel dran sein? Neuer Test, weniger Spieler. Mit vier Teilnehmern läuft es etwas besser, mit drei Spielern schon recht gut. Zum Schluss die minimale Spielerzahl. Und siehe da: Im Duell zweier Fans dieses Spielgenres entwickelte "Zatre" schnell ein Suchtpotential. Im Zweierspiel herrscht mehr Planbarkeit, eigene Strategien können besser umgesetzt werden. 

Meine Gesamt-Wertung: (nur) 6 Punkte Spielreiz, da "Zatre" nur im Zweier-Modus sein wirkliches Potential zeigt.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi:  "Zatre" - ein Denkspiel nach einfachem Prinzip. Dominosteine auf einem Scrabble-Board passend zu Reihen a 10 / 11 oder 12 Punkten angelegt und schon ist das ganze Spiel beschrieben. Aber Achtung, die Punktwertung birgt durchaus Überraschungen in sich. Durch geschicktes und taktisch kluges Anlegen können nicht zu verachtende Bonuspunkte erworben werden.

Unsere Testspieler fanden sich schnell in das recht einfache Spielprinzip hinein, allerdings gab es anfangs einige Verständnisprobleme bei der Punktwertung. Positiv erwähnenswert ist der geringe Aufbauaufwand und das zweckmäßige Material. 

Der kleine Glücksfaktor beim Ziehen der Steine aus dem Beutel lässt sich gut durch geschicktes Anlegen ausgleichen. Wie beim Schach müssen "Denkzeiten" mit eingerechnet werden.

Das Spiel eignet sich grunsätzlich für alle kleinen und großen Denksportler - die Gesamtspielzeit ist auch für 10-jährige nicht zu lang, wenn vorher ein niedriges Maximum an Bedenkzeit festgelegt wurde. 

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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