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Spiel-Fakten:

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Genre: Legespiel 
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Kosmos  ..i..
Autor: Bernd Eisenstein
Spieleranzahl: 3-6 Spieler
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Zack & Pack
 
Möbeltransport leicht gemacht
Als Spediteur haben Sie Möbelstücke verschiedener Größe auf LKWs mit unterschiedlicher Ladefläche zu verteilen. Da ist ein gutes Auge gefragt! 
 

     

So funktioniert's:
"Zack" und ausgepackt... und schon kann es losgehen. Dem Spiel liegt zum einen ein Stapel unterschiedlicher LKW-Karton-Kärtchen bei, zum anderen ein Haufen an Holzklötzen, die Möbelstücke verschiedener Länge (1 bis 5) symbolisieren. Hinzu gesellen sich fünf Farbwürfel und einiges an Spielgeld.

 


Jede Menge Möbelstücke, die es zu transportieren gibt...
   
Die Würfel bestimmen, welche Ladung ich verstauen muss.
   

 

Jeder Spieler bekommt ein Startkapital (1x 50, 1x 5 und 2x 10er Münzen). Der Reihe nach lost nun jeder "Fuhrunternehmer" mit den 5 Farbwürfeln seine persönliche Ladung aus. Die Augenzahl eines Farbwürfels gibt die Anzahl der entsprechenden Möbelstücke an, die mitgenommen werden müssen (Beispiel: Der graue Würfel zeigt eine "2", also müssen 2 graue Stücke bereit gelegt werden).

 

Sobald jeder Spieler seine Fuhre zusammengestellt hat, zieht er zwei verdeckte Karten vom bunt gemischten LKW-Stapel und legt sie vor sich ab. Auf das Kommando "Zack und Pack" drehen alle Spieler ihre Karten um.

 

Nun muss jeder Teilnehmer entscheiden, welchen LKW er für seine Ladung benutzt. Dabei dürfen nur Karten, die die Gegner umgedreht haben, verwendet werden. Hier heiß es, schnell sein - denn allzu schnell greift ein Konkurrent ihnen den für Sie geeignetesten LKW vor der Nase weg. Der langsamste Spieler muss schließlich sogar eine verdeckte Karte vom Stapel ziehen und begibt sich damit voll und ganz in die Hände des Zufalls.

 


Zum Transport stehen LKW mit unterschiedlich freier Ladefläche und Ladehöhe (1 bis 4) zur Verfügung.
   
Die Beladung ist nicht regelkonform: Der türkisfarbene Stein überschreitet mit dem ganz unten liegenden violetten Klotz die Ladehöhe von 4 Steinen.
   

 

Jetzt ist geschicktes Stapeln gefragt. Jeder LKW hat eine fest definierte Ladefläche und eine maximale Ladehöhe. Die Möbel müssen so platziert werden, dass sie niemals die Ladefläche überragen (weder in Breite, Länge, noch in Höhe). Nun wird es am Ende so sein, dass entweder noch Möbelstücke übrig geblieben sind, die nicht mehr regelkonform platziert werden konnten, andererseits wird es auf dem LKW freie Stellen geben, die zur kompletten Ausnutzung der Ladefläche (in allen "Etagen" der maximalen Ladehöhe) hätten verfüllt werden müssen.

 

Für jede freie Stelle, auf der noch ein 1er-Stein Platz gefunden hätte, wird genau 1 Geldeinheit berechnet. Für jedes nicht platzierte Möbelstück werden sogar 2 Geldeinheiten pro "Länge" berechnet: Ein ausgeloster, nicht verbauter 3er-Stein würde somit 2x 3 Geldeinheiten kosten. Die Spieler zahlen nun ihre Schulden an die Bank. Der Spieler, der am wenigsten Verlust in einer Runde gemacht hat, erhält eine 10er-Münze zur Belohnung. Und schon beginnt eine neue Runde nach den gleichen Regeln.

 

Sobald ein Spieler kein Geld mehr zum Bezahlen seiner Schulden hat, scheidet er aus. Wer als letzter noch Geld übrig hat, gewinnt. [ih]

 
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  PLUS:
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kurzweilig
gewisses Suchtpotential
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MINUS:
geringe Spieltiefe
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:   "Zack & Pack" ist ein schnelles, unkompliziertes 3D-Legespiel, welches sich mit seinem (zwar aufgesetztem, aber passendem) Thema durchaus attraktiv für Familien oder "Zwischendurch"-Spielrunden präsentiert. Die Aufmachung ist gelungen - die Spielsteine hätten eventuell zur Übersichtlichkeit noch in 1er-Würfel unterteilt gekerbt sein können; zudem sind sie nicht wirklich rutschfest, so dass etwas Feingefühl von Nöten ist.

Zum Spielablauf: Der Knackpunkt dieses Spiels ist der Moment einer jeden Runde, in dem die Spielkarten verteilt werden. Hier muss man zunächst seine Ladung abschätzen und dann schnell reagieren, um die Karte mit optimaler Ladefläche und Ladehöhe zu erwischen.

In unseren Testrunden hat sich gezeigt, dass hier Übung von erheblichem Vorteil ist. Neulinge verschätzten sich zu Beginn häufig, wie viel Platz ihre Ladung verbrauchen wird.
Im direkten Vergleich gefällt mir "Ubongo" besser - denn dort gab es zu jeder Karte eine Lösung; echtes Tüfteln war gefragt.

Bei "Zack & Pack" gibt es keine Lösung. Hier ist viel dem Zufall überlassen: Ladung wird ausgewürfelt, Ladeflächen beliebig gezogen. Vielmehr liegt der Schwerpunkt hier nicht beim eigentlichen "Legen", sondern bei der zuvor stattfindenden Auswahl der Karten.

Als flottes Einsteiger- oder Absackerspiel eignet sich "Zack und Pack" jedoch für die ganze Familie.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

"Zack und Pack" ist ein kurzweiliges und interessantes Spiel, das in unserer Runde auch von Kindern gern mehrmalig gespielt wird. Das Probieren beim Verstauen der Ladung bietet einen nicht zu unterschätzenden Anreiz, die Ladung nochmals auseinanderzunehmen, eventuell besser zu verstauen und somit die eigenen Minuspunkte zu reduzieren.

Eine 2-Spieler-Variante fehlt, ist jedoch mit ein wenig Fantasie durchaus spielbar (man ersetzt zum Beispiel die fehlende Auswahl der anderen Mitspieler-Lkw´s durch eine Reihe aus insgesamt 4 - 5 bestehende Lkw´s in der Mitte). Ab 4 Mitspielern ist das Spiel bestens zu spielen und macht auch Spaß.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 
     

Chris:  Ein witziges Puzzlespiel, dass sich besonders als Aufwärmer oder Absacker gut eignet. Das bunte Design und das originelle - wenn auch aufgesetzte - Thema gefallen mir gut und passen zum flotten Spielverlauf.

Die Regelung, dass bei der Auswahl der Lkw-Karten der letzte Spieler eine verdeckte Karte ziehen muss, halte ich für etwas unglücklich, weil man bei dem schnellen Durcheinander nicht immer klar erkennen kann, wer in der Runde die letzte Karte geschnappt hat.

Das Ermitteln der Ladung durch die Würfel ist natürlich stark glücksabhängig. Wer weniger Holzteile erwürfelt, ist immer im Vorteil, weil man diese leichter koordinieren kann. Allerdings darf man "Zack & Pack" auch nicht spielen, weil man gewinnen will, sondern weil man Spaß am dreidimensionalen Tüfteln hat.

An Spielen dieser Sorte scheiden sich ohnehin die Geister. Wer das Genre mag, der hat auch mit "Zack & Pack" seinen kurzen Spaß; wer es nicht mag, spielt ohnehin nicht mit.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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