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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel, Glück
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Thierry Denoual
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

  Yamslam
 
"Kniffeliges" Wettwürfeln
Fünf Würfel, drei Versuche. Ziel: z.B. ein "Full House", einen Dreierpasch oder eine "große Straße" zu erzielen. Das kommt Ihnen bekannt vor?
 

     

So funktioniert's: 
Abwechselnd werfen die Spieler 5 Würfel in das mit Filz bespannte "Würfelcasino", einer Spielfläche, die mit einer Kunststoffbande umrandet ist, in der 7 verschiedene Chip-Sorten eingelassen sind.  Von jeder Chip-Sorte sind 4 Chips vorhanden.


Das "Würfelcasino": Die Spielfläche ist mit einer Filzoberfläche bespannt. Die Punktechips sind in der Spielbande eingelassen.
   
Eine "kleine Straße" bringt den 20er-Punktechip.
   

Sobald ein Spieler seine 5 Würfel geworfen hat, kann er beliebig viele dieser Würfel wieder aufnehmen und ein zweites bzw. ein drittes Mal würfeln. Spätestens nach dem 3. Wurf wird abgerechnet; natürlich kann der Spieler, falls gewünscht, auch schon vorher stoppen.

Ziel ist es, eben eine der 7 möglichen Kombinationen, die auf den Chips verzeichnet sind, zu erzielen. Dies sind die klassischen Aufgaben wie "Dreierpasch", "Viererpasch", "Full House", "Kleine Straße" oder "Große Straße". Auch gibt es z.B. die Option "gleiche Farbe" (alle Würfel müssen die gleiche Farbe zeigen).

Hat ein Spieler nach Beendigung seines Wurfs (bzw. seiner 3 Würfe) eine Kombination erzielt, darf er sich den entsprechenden Chip aus dem Vorrat nehmen. Die Chips zeigen - je nach Schwierigkeitsgrad der Kombination - Punkte von 5 bis 50.  Gelingt einem Spieler keine Kombination bzw. ist der Chipvorrat einer Kombination aufgebraucht, geht er in dieser Runde leer aus. Gehen alle Spieler in einer Runde leer aus, wird einer der noch vorhandenen Chips mit dem höchsten Wert aus dem Vorrat zur Seite gelegt. Schafft es ein Spieler, die 8. Kombination, einen "Yamslam", d.h. 5 gleiche Zahlen zu erwürfeln (was bisher als "Kniffel" bekannt ist), hat der Spieler freie Auswahl bei der Chipwahl.


"Kniffel" - ach nein: "Yamslam": Bei fünf gleichen Würfelaugen hat der Spieler eine freie Chip-Wahl.
   
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Warum ist es manchmal wichtig, nicht den Chip mit der höchsten Punktezahl zu ergattern?  Nun, weil es am Ende des Spiels Bonuspunkte gibt für bestimmte Chipkombinationen (z.B. alle 4 Chips einer Sorte; von jedem der 7 Chipsorten 1 Chip).

Der Spieler, der den letzten Chip aus dem Vorrat an sich nimmt, bekommt ebenfalls einen Bonus. Außerdem beendet er damit die Spielpartie. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, ist der Sieger.

Hinweis: Die Spielregel sieht auch eine 1-Spieler-Variante vor. Hierbei gilt es, möglichst viele Kombinationen zu erzielen. Bei einer Nullrunde wird jeweils wieder einer der Chips mit dem aktuell höchsten noch vorhandenen Wert aus dem Vorrat genommen. Ein abgelegter Chips kann nur mit einem "Yamslam" (also 5 gleichen Würfelaugen) zurückgewonnen werden. [ih]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
leicht verständlich
nettes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
uraltes Spielprinzip
stark glücksabhängig
Spielablauf ohne Spielwitz
Preis-/ Leistungsverhältnis
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Wer kennt es nicht, das klassische Würfelspiel "Kniffel", das im Laufe der Jahre unter immer neuen Namen auch heute noch in diversen Spielesammlungen zu finden ist. "Kniffel" ist glücksabhängig, dennoch taktisch, jedoch solitär. Ein Wettkampf-"Kniffel" herauszubringen klingt also erst einmal nach einer netten Idee.

Was uns hier mit "Yamslam" geboten wird, ist dann aber, und da möchte ich bereits vorgreifen, alles andere als nett - das Spielmaterial jetzt einmal ausgenommen, denn die Blechdose ist eine recht witzige Idee; auch die Innenausstattung mit Filz-Würfelfläche und Punktechips transportiert die Casino-Idee sehr gut. Ja, das war es dann aber auch schon.

Eigenes Spielprinzip? Fehlanzeige! Gewürfelt wird in alter "Kniffel"-Manier. Wer nach spätestens 3 Würfen eine vorgegebene Kombination erzielt, hat Glück gehabt und erhält Punkte. Das Spielkonzept funktioniert, keine Frage - es besteht ja auch bereits seit unzähligen Jahren.

Schade, dass sämtliche Spannung, die beim "Kniffel" durch die sich stets reduzierenden Auswahlmöglichkeiten und die z.T. von der Augenzahl abhängigen Punktehöhe ausgeht, nicht vorhanden ist. Bei "Yamslam" würfelt man abwechselnd um die Wette; immer wieder und wieder... bis endlich der letzte Chip vergeben ist. Da ist es egal, ob ich einen Viererpasch mit 4x"1" oder 4x"6" erziele; da ist es unwichtig, ob ich mehrmals in Folge ein "Full House" werfe.

Sagen wir einmal so: Wem "Kniffel" noch zu kompliziert ist oder wer gerne eine mit Filz bespannte Würfelfläche sein Eigen nennen möchte, der darf für "Yamslam" gern die gewünschten 18 Euro (!) ausgeben... bezahlt wird da allerdings nur das Material.

 

 
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