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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Zoch Verlag ..i..
Autor: Bono Light
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Yak
 
I love Yeti!
Du hast einen Yeti gesehen! Behauptest du zumindest! Ob's stimmt oder nicht, haben deine Mitspieler einzuschätzen!
 
     

Die 107 Karten, bestehend aus Jokern,  Spezialkarten, 15 Yaks, 15 Steinböcken, 15 Geiern, 15 Murmeltieren und 15 Yetis (genauer deren Fußspuren, gesehen hat sie ja noch keiner!) werden gut gemischt und als ein verdeckter Stapel ausgelegt. Jeder zieht fünf Karten auf die Hand. Das Spiel beginnt.

Es wird reihum gespielt. Der Spieler, der dran ist, hat jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder er spielt eine Handkarte aus oder er zweifelt die letzte Karte an. Beim Ausspielen muss eine Aussage zur gerade gelegten Karte ausgesprochen werden. Diese darf wahr sein, muss aber nicht. Je länger das Spiel fortschreitet, desto höher steigt die Wahrscheinlichkeit, irgendwann zu lügen, ohne es zu wissen. Die Aussage betrifft die Anzahl der insgesamt im Stapel befindlichen Tiere und Aktionen.

Die Tiere gibt es jeweils als Kartenwert von 1-3. Dazu kommen vier Sonderkarten.

Der "Joker" nimmt immer die Gestalt des zuletzt genannten Tieres an.

Das "!" verwandelt alle Tiere in das zuletzt genannte Tier.

Die "1" verkleinert alle Kartenzahlen auf eins, so dass nur noch ein Tier je Karte gezählt werden kann.

Das "Stopp" kann Aktionskarten neutralisieren, wenn sie in ungerader Zahl (einmal, dreimal...) unter den liegenden Karten vorhanden ist.

Beim Ausspielen gibt es Regeln:

1. Der Spieler, der die erste Karte spielt, behauptet immer, er hätte "1" z.B. ein Yeti.

2. Jede weitere gelegte Karte muss nun entweder eine höhere Zahl aufweisen, also z.B. "2" Yetis oder ein "höheres" Tier, zum Beispiel ein Murmeltier. Die Reihenfolge dabei ist zwingend einzuhalten.

Wer anzweifelt, spielt keine Karte aus und prüft die ausgelegten Karten.  Hat er korrekt angezweifelt, erhält der letzte Ausspielende die Karten als Minuspunkte. Hat er aber zu Unrecht angezweifelt, muss er die Minuspunkte selbst behalten. Am Ende seiner Aktion zieht der Spieler wieder eine Karte nach, sodass er wieder 5 Karten auf der Hand hält.

Das Spiel endet, wenn nach dem Leeren des Nachziehstapels das letzte Mal angezweifelt wurde. Danach zählt jeder seine Minuspunkte. Der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt das Spiel. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Bluffspielidee
schöne Grafik

ENDE
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MINUS:
nur eine Lizenzerweiterung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Überraschung! Das erste Spielerklären, die erste Runde, und mir wird schlagartig klar: Dieses Spiel hatte ich schon einmal in der Hand, allerdings unter anderem Namen und mit anderer Grafik: "Bluff im Zoo" von Swan Panasia (> Testbericht). Ich mochte das Spielchen, wegen der subtilen Schadenfreude, dem Bluffcharakter und dem sich entwickelten Spielspaß; übrigens Gefühle, die trotz der veränderten Grafik gleich wieder aufwallen. Beim genauen Hinsehen finde ich dann auch den kleinen Hinweis auf der Verpackung: Lizenz von Swan Panasia zusammen mit dem Original-Autoren. Also der korrekte Weg.

Verändert hat sich in dieser Auflage nur wenig, wenn ich die gravierend andere Grafik mal kurz außer Acht lasse. Von den Karten fehlt nun lediglich die nicht nötige Startspielerkarte. Das Regelwerk blieb ebenfalls fast unverändert. Nur die Regel, direkt nach dem Zug auf fünf Karten aufzuziehen, ist neu. Während man früher ein wenig mehr auf seine Karten aufpassen musste, kann man jetzt mehr oder weniger aus stets voller Hand schöpfen. Interessanterweise spielt sich das Spiel so etwas flüssiger. Die Anleitung wirkt jetzt deutlich professioneller. Leider fehlt nun der Hinweis an den Sieger, sich einen neuen Sitzplatz zu wählen. Der vorher ausspielende Spieler hat einen wahrnehmbaren Einfluss auf Sieg und Niederlage des Nachfolgers.

Und sonst? Wenig Regeln, zu Beginn vielleicht erst einmal schwer nachvollziehbar: Wie jetzt, ich soll schwindeln? Aber wann und wieso? Kinder haben zunächst damit einige Probleme, sodass ich die ersten Runden immer mit einem älteren Mitspieler empfehlen würde. Den eigentlichen Reiz entwickelt das Spiel ab 10 Jahren, wenn die Kids das bewusste Spiel mit Bluff und Schadenfreude auch wirklich nachvollziehen können. Je jünger die Kids sind, desto länger dauert es bis zum wirklichen Verstehen. In der richtigen Spielgruppe behält das Spiel seinen Reiz über mehrere Runden. Vor allem, wenn dabei Mimik, Gestik und anderes verräterisches Verhalten offen "besprochen" werden. Da sind Lacher vorprogrammiert.  Und Schadenfreude, was allerdings durchaus auch für Ärger sorgen kann. Also immer Maß halten im Spiel. Alle sollen Spaß haben, auch wenn es nur einen Sieger geben kann.

Der Ablauf bleibt ebenfalls gruppenabhängig. Bluffen muss man tatsächlich auch üben. Der Inhalt der ausliegenden Karten lässt sich mit zunehmender Umlaufzahl immer schwerer wirklich einschätzen. Aber ich kann den Inhalt manipulieren. Die Aktionskarten erhöhen oder senken die Wahrscheinlichkeit auf korrekte Aussagen. Lege ich ein "!", kann ich alle Tiere zum zuletzt genannten umformen. Das hilft mir, wenn ich anzweifle. Ein "1" wiederum senkt den Zahlenwert jeder Karte. Ein Stopper neutralisiert die Aktionen. Aber zwei Stopper neutralisieren sich selbst. Da keiner weiß, was der andere legt, hilft nur gute Beobachtung der Mitspieler. Hat sich der aktive Spieler durch irgendwas verraten? Ein Zögern? Ein Suchen der richtigen Karte? Ein schönes Spiel, immer noch!

Und die Grafik? Hmm, hier scheiden sich die Geister. Einige mögen die knallbunten Farben des alten Designs. Ich selbst bevorzuge aber immer mehr die klaren Grafiken der jetzigen Auflage, die uns in die Tierwelt des Himalaja entführt. Die neuen Tiere sind für Kinder etwas schwerer nachzuvollziehen. Wenige kennen Yaks, Steinböcke und Co. Und die Begründung, warum ausgerechnet der sagenhaft große Yeti nun die kleinste Figur ist, kann angezweifelt werden; er wurde ja noch nie gesehen. Die klareren Symbole der Aktionskarten sind nicht mehr selbsterklärend, können allerdings schnell erlernt werden. Interessant ist die Feststellung eines unserer Testkinder: Je schwerer das Tier ist, desto dunkler werden die Kartenhintergründe. Eine gute Überlegung, vom Tester - und vom Verlag! :)

Fazit: "Yak" ist ein einfaches Bluffspiel mit ungewöhnlichem Spielthema, das aber auch in seiner neuen Auflage allen Bluff-Freunden sehr viel Spaß machen kann und eine Empfehlung als kurzes Spiel für die ganze Familie erhält.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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