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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HABA
Autor: Nils Nilsson
Grafik:
Gus Batts
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Würfelkönig
...

Des Königs neue Würfel
In bester Kniffel-Manier versucht ihr, Aufgaben zu erfüllen. Auf diese Weise zieht ihr die - teils etwas seltsamen - Bewohner eures Königreichs an eure Seite. Manchmal macht ihr euren Gegnern auch fiese Geschenke, doch passt auf, dass die Dorftrottel nicht zu euch kommen...
 
 
Aus den Ortskarten werden fünf Stapel (jeweils im Wert von 2, 3 und 4) gebildet, wobei der niedrigste Wert oben liegt. Von links nach rechts gibt es die Stadt, das Bergwerk, die Tüftlerwerkstatt, das Ork-Dorf sowie den Zauberwald. Nun werden die 40 Bürgerkarten gut gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. 5 Karten davon werden offen ausgelegt, unter jeden Ortskartenstapel eine Karte.



Die Bürgerkarten zeigen am unteren Rand jeweils eine Würfelaufgabe (z.B. "drei 4er", "zwei rote, zwei grüne, zwei blaue" oder eine Mindestsumme u.v.a.).



Die dazu passenden Würfel, von denen es sechs gibt, werden vom aktiven Spieler geworfen. Zweimal dürfen Würfel neu geworfen werden.



Spätestens nach dem dritten Wurf sollte der Spieler eine der ausliegenden Aufgaben erfüllt haben, dann erhält er die entsprechende Karte. Einige Karten zeigen Sondersymbole, die dem Spieler dann eine bestimmte Aktion ermöglichen (viermal würfeln, zwei Spielzüge hintereinander, Feensymbole am Spielende werten, Minuspunkte verschenken, die Karte rechts von der gewonnenen Karte zusätzlich einsammeln). Gewonnene Karten werden immer als Stapel vor jedem Spieler gesammelt.



Sollte eine Bürgerkarte farblich zum ausliegenden Ort passen, erhält der Spieler, wenn er die Bürgerkarte erhält, die oberste Ortskarte (= zusätzliche Punkte) gratis dazu.

Immer, wenn ein Spieler eine Bürgerkarte gewinnt, rutschen die anderen Karten von links nach. Der freie Platz ganz links wird dann mit einer neuen Karte vom verdeckten Stapel nachgefüllt.



Sollte ein Spieler in seinem Zug keine Aufgabe erfüllen, erhält er die oberste Karte vom Dorftrottel-Stapel. Das sind Minuspunkte zwischen 1 und 4 am Spielende.



Das Spiel endet, wenn entweder der Bürgerkarten-Stapel, einer der Ortskarten-Stapel oder aber der Dorftrottel-Stapel geleert wurde. Nun zählen alle Spieler die Punkte ihrer eingesammelten Karten (auch Minuspunkte aus Geschenken der Gegner oder von Dorftrotteln). Wer die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
thematische Kniffel-Alternative
   für Familien und Gelegenheitsspieler
tolle Illustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
spielerisch nichts Neues
nicht fokussiert genug
Farben z.T. schlecht unterscheidbar
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Wenn auch nicht auf der Spielschachtel, aber zumindest auf dem Cover der Anleitung wird "Würfelkönig" als "kniffeliges Würfelspiel" bezeichnet. Damit nimmt bereits den Wind aus den Segeln der kritischen Stimmen, die sagen, das Spiel sei doch "wie Kniffel"; ja, das ist es im groben, und man steht offenbar dazu. Heißt: Bis zu dreimal würfeln und eine Aufgabe erfüllen, das ist das Grundgerüst dieses kleinen Spiels. Neu ist das nicht, aber zumindest erprobt.

Dabei beließ man es nicht bei den üblichen Kniffel-Aufgaben wie "Straße" oder "Viererpasch", sondern kombinierte diese Art mit Farbaufgaben, wie wir sie z.B. zuletzt aus "Kribbeln" (> Testbericht) kannten. Klingt eigentlich erstmal simpel, aber der Teufel steckt im Detail. Schnell wandern Minuspunkte in Form der "Dorftrottel" in den eigenen Punktestapel. Woran liegt das? Hauptsächlich daran, dass es keinen Notausgang gibt. Gibt es beim klassischen Kniffel immer die Möglichkeit, einen Zahlenwert zu werten oder notfalls die "Chance", wenn es mit einer komplizierteren Aufgabe nicht geklappt hat; gibt es bei "Kribbeln" immer die Möglichkeit, mal das Kribbelfeld zu belegen, so gibt es das alles beim "Würfelkönig" nicht. Auch fehlt ein zusätzlicher neuer Kniff wie bei "Kribbeln" z.B. die Regel, dass man die Aufgaben mit möglichst hohen Augenzahlen für sich entscheiden sollte oder bei "Gipfelkraxler" die Möglichkeit, die Mitspieler zu verdrängen... "Würfelkönig" bleibt da also auf sehr klassischen Pfaden, auch wenn das Spiel von der Optik auf etwas anderes schließen lässt, was ich jetzt nicht als negativ empfinde - es lässt das Spiel rein spielerisch nur nicht aus der Masse hervorstechen. Das geschieht dann eher durch die schönen Karten.

Nun muss ich auf diesen Karten im Idealfall immer gleich fünf Aufgaben überblicken und koordinieren. Das klappt jedoch oftmals weniger gut. Meistens versteift man sich eher auf eine bestimmte Karte, versucht, das entsprechende Würfelergebnis zu erzielen - und wenn es nicht klappt, schaut man, was sonst noch mit diesem Ergebnis zufällig möglich ist. Wenn man Glück hat, liegen aufeinander aufbauende Karten aus (z.B. Drilling, Vierling der selben Farbe). Dann kann besser gezockt werden. Die Idee, dass man eine zusätzliche Ortskarte erhält, wenn die Farben der Karten übereinstimmen, ist nett, jedoch auch nicht wirklich beeinflussbar, sodass es sich meistens nicht lohnt, zu warten, bis eine Karte an eine passende Stelle gerückt ist. Hier taucht auch noch ein optischer Kritikpunkt auf: Die Farben der Ortskarten haben eine andere Helligkeit als die Bürgerkarten. Bei nicht idealen Lichtverhältnissen ist es manchmal echt schwer zu entscheiden, ob die Karten zusammenpassen oder nicht. Gelb und grün sind eindeutig zu identifizieren, aber lila und braun sehen sich leider seeeehr ähnlich, wenn der Raum nicht gut ausgeleuchtet ist.

"Würfelkönig" richtet sich also an alle, die Spiele wie "Kniffel" mögen, aber lieber thematisch spielen. Die Illustrationen der Karten sind allesamt herzig und wirklich schön anzusehen, das löst einen spontanen "Spielen-wollen"-Impuls aus. Gerade Kinder werden sich davon angesprochen fühlen. Die müssen dann aber auch damit klarkommen, dass sie immer wieder mal Dorftrottel aufnehmen müssen (und die Minuspunkte dann auch noch zufällig zwischen 1 und 4 varrieren...), das kann mitunter dann etwas frustriend sein, wenn es eh schon nicht gut läuft und man dann auch noch ausgerechnet immer die hohen Miese einstreicht. Dass man zusätzlich auch noch seinen Mitspielern eins reinwürgen kann, indem man eine Drachenkarte mit weiteren Minuspunkten verschenkt, verträgt nicht jeder gleich gut. Man sollte "Würfelkönig" also besser nicht allzu ernst nehmen, sondern es als lockeres Zockerspiel ansehen, bei dem das Glück im Vordergrund steht. Und wenn es mal schlecht läuft, kann man ja schnell eine Wiederholungspartie anhängen. Es handelt sich insgesamt in meinen Augen um ein nettes Spiel, das zwar nicht durch große spielerische Innovationen glänzt, aber für alle Glücksritter ein durchaus kurzweiliger Zeitvertreib ist.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Verena
   Gerhild
   Jürgen
   Karsten
   Timmy
   Doro
   Ingo
Ende
 

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