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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Konzentration
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Witty Editions /
My Witty Games
Autoren: Antoine Bauza, Bruno Cathala
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Witty Pong
 
Ping Pong! Ting Tong! King Kong!
Bei diesem rasanten Spiel im Dschungel sollten die Affen genau aufpassen, wenn sie ihre Bälle zum Gegner befördert. Allzu schnell verlieren sie sonst ihre Bananen!
 

     

So funktioniert's:
Auf den "Tischtennis"-Karten sind verschiedene Dinge zu beachten: Farben, Buchstaben und Symbole. Wer eine falsche Ansage macht, verliert eine Banane. Jeder Spieler erhält zu Beginn drei davon (als Plättchen). Die Kurzanleitungskarten (lila Rückseite) sollten gut sichtbar für jeden Spieler platziert werden, so das vor allem anfangs jeder gut gucken kann.


Eine Karte der 2x2-Anrodnung wird mit dem Ball (einer gelben Holzscheibe) belegt,
   
Wer einen Fehler macht, verliert einen Bananenchip.
   

Alle anderen Karten werden gemischt und als verdeckter Stapel in die Tischmitte gelegt. Die oberen vier Karten werden gezogen und offen 2x2 Karten untereinander ausgelegt. Es bildet sich ein Kartenviereck. Auf eine beliebige dieser Karten wird die Ball-Scheibe gelegt. Es geht los, wenn sich die Spieler auf den Schwierigkeitsgrad geeinigt haben.

Die Sonntagsregeln sind als Kennlernvariante gedacht, in der noch nicht alle Ansagen ausgesprochen werden müssen. Das Regelwerk bezieht sich auf mindestens zwei rote oder zwei blaue Schläger.

Zwei "P" beziehen sich auf den Wortanfang mit "P", und zwei "T" logischerweise auf den Wortanfang mit "T".  Zwei rote Schläger bedeuten das Wortende "ing", während zwei blaue Schläger das Wortende "ong" bedeuten. Alles zusammen also Ping, Ting, Pong, Tong.

Wettkampfregeln:
Nun wird das Regelwerk gesteigert, oder genauer gesagt geändert. Der aktive Spieler zieht eine Karte vom Stapel und legt diese Karte sofort aufgedeckt auf eine der drei offen liegenden Karten ohne Ball-Scheibe. Jetzt muss sich der Spieler schnell die Karte betrachten.

- Ist auf der neuen Karte ein Ball zu sehen? Wenn ja, dann darf nun auf keinen Fall geredet werden. Stattdessen muss die Ball-Scheibe auf die neue Karte gelegt werden. Hat der Spieler eine der Antworten ausgesprochen oder dies zumindest begonnen, gilt das als Fehler und er muss eines seiner Bananen-Plättchen abgeben.

- Ist kein Ball zu sehen, muss die Ansage nach folgenden Regeln ausfallen:
Welche Farbe haben nun die drei offen liegenden Schläger? Wie ist dabei die Farbverteilung? In welcher Buchstabenkombination liegen die Schläger offen?

 

2x blau

2x rot

3x blau

3x rot

PPT

PONG

PING

PONG-PING

PING-PONG

TTP

TONG

TING

TONG-TING

TING-TONG

PPP / TTT

KONG

KING

KONG-KING

KING-KONG

Beispiel - es liegen offen: ein blauer Schläger mit dem Buchstaben P, ein roter Schläger mit dem Buchstaben T und ein roter Schläger mit dem Buchstaben T. Die letzte aufgedeckte Karte zeigt keinen Ball.  TTP mit 2x rot = "TING".

Jedes Stottern oder 3-sekündige Zögern gilt nun bereits als Fehler, ebenso wie falsches Versetzen der Ball-Scheibe Jeder Fehler wird mit dem Abgeben einer Banane bestraft. Ist der Zug des Spielers beendet, zieht in Uhrzeigerrichtung der nächste Spieler eine Karte und reagiert darauf.


Auf der Übersichtskarte findet man alle Kartenkombinationen.
   
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Bei den Witty Pong Ultime-Regeln kommen nun noch die abgebildeten Bananen hinzu. Ist eine Banane auf der neu aufgedeckten Karte zu sehen, dürfen alle Mitspieler mitraten! Der Gewinner darf sich von dem eigentlich aktiven Spieler eine Bananen-Jeton nehmen. Hat er allerdings einen Fehler gemacht, darf sich der aktive Spieler einen Bananen-Chip vom "vorlauten" Sprecher nehmen. Der nächste Spieler ist dran.   

Der letzte Spieler, der am Ende noch einen Bananen-Chip besitzt, gewinnt das Spiel. Übrigens kann der schwächere Spieler am Anfang mehr Bananen-Jetons nehmen, damit es eine bessere Chancengleichheit gibt. [go]

Vielen Dank an My Witty Games für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
sehr schnelles
   Konzentrationsspiel
anpassbarer Spiellevel
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Zeitdruck ist nicht jedermanns Sache
Grundidee ist aus anderen Spielen
   bekannt
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Reaktion, gute Beobachtung, Geschwindigkeit, Konzentration - das sind die Schlagworte dieses "Affentischtennis"-Spiels. Karte sehen, analysieren und gaaaanz schnell und vor allem korrekt reagieren. Für manchen erscheint bereits diese kurze Beschreibung abschreckend. Andere mögen gerade solche schnellen Spiele. 

Die einfache Spielidee wurde in ein schnelles - und schnell verständliches - Regelwerk gepackt. Dank der kleinen Kurzanleitung kann auf die "Sonntagsregeln" eigentlich verzichtet werden. Eher stellt sich die Frage "Mit Banane oder ohne?" Dies entscheidet über das weitere Spielempfinden. Wird ohne das Stehlen der Bananenchips gespielt, wird das Spiel deutlich langsamer, da jeder Spieler einzeln spielt.

Das Material ist ansprechend gestaltet und gut auseinanderzuhalten. Trotz der bunten Motive bleiben alle Einzelheiten gut sichtbar und vor allem gut wahrnehmbar. Das ist nicht selbstverständlich. Das passt.

Nun, ganz neu ist das Spielprinzip nicht und doch funktioniert es prima. Neu angeordnet kommt es frisch daher. In Gruppen bis zu 8 Spielern kommt gerade in der schwersten Variante eine echte Wettkampf-Laune auf. Damit eignet sich "Witty Pong" als Party-oder Familien-Kartenspiel für rasche Runden zwischendurch, als Einstieg oder Absacker. Empfohlen sei es denjenigen, die noch kein mit ähnlichem Prinzip zuhause haben.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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