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Spiel-Fakten:
    
    
Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Noris Spiele
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Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:

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Das Winterspiel
Weihnachtsmarkt am Dorfweiher
Dieses
Kinder-/Familienspiel entführt
uns an einen romantischen See,
an dem kleine Verkaufsstände
Lebkuchen, Kakao, Weihnachtsdeko
und Hot Dogs anbieten...

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So funktioniert's:
Der
Spielplan (die Eisfläche) wird mit zufällig aus
dem Stoffbeutel gezogenen Plättchen belegt
(verdeckt). Die Plättchen zeigen auf ihrer
Vorderseite die Dinge, die die Stände am rechten
Rand des Spielplans verkaufen -
Weihnachtsdeko, heiße Schokolade, Hot Dogs und
Lebkuchenherzen.

Die Eisfläche des Weihers (links) und die Verkaufsstände
des Weihnachtsmarkts (rechts). |
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Jeder Spieler besitzt eine eigene Spielfigur,
die er zunächst auf das farblich passende
Startfeld stellt. Wer am Zug ist, würfelt mit
beiden Würfeln und zeiht seine Figur dann
anschließend in zwei Richtungen, ein Würfel wird
dabei für die eine, der andere Würfel für die
andere Richtung verwendet. Allerdings dürfen die
Richtungen nicht gegensätzlich gewählt werden.
Außerdem müssen immer alle Würfelpunkte
verwendet werden, es sei denn, man zieht über
ein Feld mit einem Plättchen und entscheidet
sich dafür, dieses aufzunehmen. In diesem Fall
endet die Bewegung vorzeitig und die restlichen
Würfelaugen (von beiden Würfeln) verfallen!
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Ein
eingesammeltes Plättchen wird offen vor dem
Spieler abgelegt. Der Platz wird durch ein neues
Plättchen aus dem Beutel aufgefüllt - der aktive
Spieler sieht es sich an und legt es dann
verdeckt aus. Überquerte Plättchen, die nicht
(!) eingesammelt werden, werden jeweils
aufgedeckt, bei einer erneuten Überquerung
wieder verdeckt usw.

Die Eisfläche beherbergt eine Menge kleiner
Schätze. |
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Der
blaue Spieler gewinnt hier ein Lebkuchenherz. |
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Eine
Bewegung darf nie auf einem Feld mit einer
anderen Figur enden. Auch dürfen anderer Figuren
nicht übersprungen werden; im schlechtesten Fall
endet eine Bewegung vorzeitig, wenn der Weg
blockiert ist.
Ein
Spieler darf maximal fünf Plättchen vor sich
ausliegen haben, überzählige werden ansonsten
zurück in den Beutel gegeben. Wer drei gleiche
Plättchen eines Standes (z.B. drei Lebkuchen)
gesammelt hat, tauscht diese in seinem Zug gegen
das oberste Punkteplättchen des Standes auf.
Jeder Stand besitzt einen eigenen Stapel mit
zunächst 5 Punkteplättchen (von 5 Punkten bis
schließlich nur noch einem Punkt).

Die Verkaufsstände vergeben Auszeichnungen für
eingelöste Gegenstände. |
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Hier wird beispielsweise Weihnachtsdeko
eingetauscht. |
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Einige Aktionsplättchen sorgen für zusätzliche
Abwechslung. Wer ein solches Plättchen
einsammelt, legt es vor sich aus, darf es aber
erst ab der nächsten Runde benutzen (und es dann
anschließend wieder in den Beutel legen):
- Der Schneeball ermöglicht es, ein ausliegendes
Marktstand-Symbolplättchen von einem Gegner zu
stehlen (außer Aktionsplättchen)
- Der Schlitten erlaubt es, in einer Runde
gleich zwei Plättchen aufzunehmen, also
weiterzuziehen, obwohl ein Plättchen
eingesammelt wurde.
- Das Fragezeichen gilt als Joker beim
Eintauschen von Symbolplättchen.

Spielende:
Sobald 2 Marktstände komplett geleert wurden (=
keine Punkteplättchen mehr vorhanden sind),
endet das Spiel. Es gewinnt derjenige, der nun
die meisten Punkte auf seinen gesammelten
Punkteplättchen vorweisen kann.
[ih]
Vielen Dank an Noris Spiele für ein
Rezensionsexemplar! |
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
klassisches Familienspiel
weihnachtliche Stimmung
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
auf Dauer wenig Abwechslung
(Abhilfe: Unsere Hausregeln)
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Viele
von uns werden vielleicht noch an ein bestimmtes
Spiel denken, wenn sie an Weihnachten denken.
Die Erinnerungen der Kindheit bleiben oftmals
bis ins Erwachsenenleben vorhanden und werden
dann sogar an die nächste Generation
weitergegeben. "Sagaland" ist bei mir so ein
Spiel. Die märchenhaften Tannenbäume haben mir
früher immer wieder die Adventszeit verkürzt,
auch wenn sie natürlich das ganze Jahr über
spielbar waren.

Noris setzt mit dem "Winterspiel" nun direkt auf
ein saisonales Produkt. Im Sommer wird man die
Eisfläche des Dorfweihers wohl eher in der
Spielschachtel lassen. Die Gestaltung des
Spielplans ist dabei betont
"klassisch"-familiär, die restliche Ausstattung
eher zweckmäßig (Pappaufsteller statt "richtige"
Figuren), aber angesichts des niedrigen
Kaufpreises zu verschmerzen.

Was wichtiger ist, ist der eigentliche
Spielablauf. Hierbei handelt es sich um eine gut
funktionierende Mischung aus Glück (beim ersten
Aufdecken der Plättchen) und etwas Taktik (beim
geschickten Einsatz der Würfel). Die Umsetzung
erfolgte jedoch recht "technisch". Das Sammeln
der verschiedenen Dinge geschieht immer nach dem
gleichen Prinzip und kann sich mitunter - gerade
im Spiel zu zweit - ein wenig in die Länge
ziehen.
Zudem ist die Bewegungsmechanik der Figuren
nicht immer intuitiv. Warum man bei einem
kleinen See über den Rand hinausziehen und auf
der gegenüberliegenden Seite wieder einsteigen
darf, ist für Kinder inhaltlich schwer zu
rechtfertigen; hier hat erneut die technische
Seite gesiegt.

Dennoch ist das Spiel - allein schon wegen des
Themas - sicher gut in der Vorweihnachtszeit
nutzbar. Und da es das ganze Jahr über - eben
wieder wegen des Themas - nicht zu häufig
gespielt werden wird, nutzt es sich weniger ab,
versprüht aber spätestens ab Frühlingsbeginn
keinen wirklichen Spielreiz mehr.
Hauptkritikpunkt bleibt für mich dann, in Bezug
auf die Zielgruppe, der Mangel an echtem
Spielwitz.

Doch SPIELKULT.de wäre nicht SPIELKULT.de,
würden wir uns für euch keine Gedanken machen.
Und so präsentieren wir euch direkt eine
Ersatzregel, die SPIELKULT.de-Hausregel
sozusagen (siehe hellgelber Kasten unten), die
mehr Spannung und Dynamik ins Spiel bringen
wird. Lest sie euch durch und entscheidet, ob
ihr damit etwas anfangen könnt.
Hinweis zum Spielablauf / Kultfaktor: Die
blaue Zielgruppen-Wertung bezieht sich auf die
Spielregeln, die vom Verlag vorgegeben wurden;
die abweichende gelbe Wertung bezieht sich auf
unsere Hausregeln für dieses weihnachtliche
Kinder-/Familienspiel (siehe unten). Beim
Kultfaktor muss zudem die saisonale
Einschränkung beachtet werden.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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SPIELKULT.de-Hausregeln:
Um mehr Spannung ins Spiel zu bringen, empfehlen
wir folgende Spielregeln, die abweichend zu den
jeweiligen Standardregeln gespielt werden und
beliebig kombiniert werden können:
- Die Bewegung wird verändert: Wer an den
Spielfeldrand gelangt, nutzt die "Bande" aus,
indem er dort eine abknickende Bewegung in einer
der beiden möglichen Richtungen vollführt, wenn
noch Würfelaugen übrig sind, d.h. die Spieler
bleiben immer auf dem Spielplan und nutzen die
Eisfläche realitätsnäher. Passiert dies beim
ersten Würfel, erfolgt ein erneuter
Richtungswechsel, wenn noch der zweite Würfel
ausgewertet wird - es sei denn, der
Spieler opfert die restlichen Würfelaugen, weil
er ein Plättchen aufnimmt, das er nicht genau (=
unter Ausnutzung der vollständigen
Würfelaugenzahl) erreicht.

- Wer mit der Augenzahl eines Würfels genau (!)
auf ein Plättchen gelangt, nimmt es auf, wenn er
mag (ansonsten dreht er es um), und darf danach,
handelte es sich um den ersten Würfel)
zusätzlich die zweite Bewegung ausführen (und so
noch ein Plättchen kassieren). Diese
Bonusbewegung ersetzt damit das Aktionsplättchen
"Schneeball". Die Bewegung eines Spielers endet
dann nur vorzeitig, wenn er ein Plättchen
aufnimmt, das nicht genau erreicht wird. Das
Aufnehmen von verdeckten Plättchen ist nur noch
optional und keine Pflicht. Wer auf ein offenes
Plättchen zieht, MUSS es hingegen aufnehmen!

- Die Aktionsplättchen erhalten teilweise neue
Funktionen. Der Joker (Fragezeichen) bleibt
erhalten. Der Schlitten übernimmt die Rolle vom
Schneeball, d.h. mit dem Schlitten darf ein
gegnerisches Plättchen (kein Aktionsplättchen!)
abtransportiert werden. Der Schneeball hingegen
wird zur Niete. Wer ihn an sich nimmt, muss ihn
direkt offenbaren und verliert seine gesamte
Auslage an gesammelten Plättchen (hier kann man
sich auch einigen, dass z.B. nur 2 Plättchen
verloren werden - je nachdem, wie alt die
Mitspieler sind). Durch die Nietenfunktion
müssen die Spieler häufiger zur Option greifen,
über Plättchen hinwegzuziehen, um sie
aufzudecken und nachzusehen, was sich darunter
verbirgt, bevor sie sie einfach "blind"
aufnehmen.

- Die 1-Punkte-Siegesplättchen werden vor dem
Spiel aussortiert. An jeder Verkaufsbude werden
die restlichen Punkteplättchen (jeweils im Wert
von 2 bis 5) offen nebeneinander (!) ausgelegt.
Um ein Plättchen zu erhalten, muss die
entsprechende Anzahl an Dingen dieser Art
abgegeben werden (also für ein 5-er
Lebkuchen-Plättchen direkt 5 Lebkuchenherzen,
für ein 3-er Hotdog-Plättchen entsprechend 3
Hotdogs etc.!). So erhöht sich die Spannung!
Löse ich lieber frühzeitig 2 gleiche Plättchen
ein für nur 2 Punkte oder sammle ich weiter,
riskiere aber vorzeitig wieder alles zu
verlieren?
Die
restlichen Spielregeln (Auslegen der Plättchen;
Startaufstellung; Aufdecken / wieder
Zudecken der Plättchen beim Hinwegziehen;
Plättchen-Limit; Siegbedingungen) folgen dem
Grundspiel.
Bei
weiteren Fragen zu unseren Hausregeln schickt
uns bitte eine
E-Mail
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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