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Spiel-Fakten:

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Kinder
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Genre: Karten, Denken
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Mogel Verlag
Autor: Michael Loth
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30 bis 50 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Willi Wörterwurm
 
Ich kaufe ein E...
In diesem kooperativen Spiel versuchen die Spieler durch Ab- und Anlegen von Buchstabenkarten verschiedene Wörter zu vorgegebenen Themen zu bilden. Je nach Komplexität gibt es mehr oder weniger Punkte für ein Wort.
 
     
Der Spielaufbau von "Willi Wörterwurm" ist recht einfach: Alle Buchstabenkarten werden zu einem großen Nachziehstapel zusammengemischt. Von den zwölf Themenkarten werden drei je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad (entsprechend ihrer Kartenrückseiten) zufällig gezogen. Diese drei Karten geben für den Rest des Spiels vor, zu welchen Themen Wörter gebildet werden dürfen. Neben dem Nachziehstapel werden drei Buchstabenkarten als Tauschauslage offen ausgelegt. Je nach Spielerzahl bekommt jeder Mitspieler sieben (bei zwei Spielern) oder fünf (bei drei bis fünf Spielern) Handkarten. Zusätzlich gibt es noch eine Williwurmkarte, die ausgelegt wird. Links von Willi ist der Punktestapel, rechts daneben der Ablagestapel.



In einem Spielzug darf ein Spieler genau eine der drei möglichen Aktionen ausführen:
 
1. Eine Karte anlegen: Eine Karte von der Hand an eine Kartenreihe anlegen, oder ein neues Wort beginnen.
 
2. Eine Karte tauschen und dann anlegen: Eine Karte von der Hand mit einer Karte in der Tauschauslage tauschen und die ertauschte Karte an eine Wortreihe anlegen. Kann man das ertauschte Wort nicht anlegen, darf man die Tauschaktion nicht ausführen.
 
3. Eine Karte abwerfen: Eine Karte von der Hand auf den Ablagestapel legen.
 
 
Nach jeder durchgeführten Aktion wird wieder eine Karte nachgezogen, sodass man in jeder Runde die gleiche Anzahl Handkarten hat.

Sobald ein Wort für "fertig" erklärt wird, wandern die Karten als Siegpunkte auf den Punktestapel. Wird ein begonnenes Wort vorzeitig abgebrochen, werden die Karten auf den Ablagestapel gelegt.
 
Ist der ganze Nachziehstapel aufgebraucht und möchte, oder kann kein Spieler weitere Karten anlegen, endet das Spiel. Alle Punkte in der Punktablage werden gezählt. Die Spielanleitung gibt schließlich vor, innerhalb welcher Punkteintervalle das Ergebnis "besser" oder "schlechter" ist. [sw]
 
Links
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
leichtes Spielkonzept
   und Spielregeln
auch für Kinder geeignet
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Wörter bleiben meist einfach
häufig fehlen die
   richtigen Buchstaben
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sebastian: Als kooperatives Wörterlegespiel stellt "Willi Wörterwurm" die teilnehmenden Spieler vor eine schwierige Aufgabe. Denn nicht nur, dass einem zum Thema passende Wörter einfallen müssen, nein, man muss auch die passenden Buchstaben dafür zusammen bekommen. Die Wörter in den Kopf zu bekommen, ist stellenweise schon schwierig genug, denn man muss immer bedenken, dass die Wörter nicht zu lang und zu schwierig sein dürfen. Zu leichte Wörter geben jedoch nicht viele Punkte. Der Idealfall ist hier ein Mittelweg, mit mittlerer Punktezahl und einer moderaten Vokal-/ Konsonantenkombination. Der andere Punkt ist, die Buchstaben zusammen zu sammeln. Die Anzahl der einzelnen Buchstaben variiert, je nachdem, ob es sich um einen häufig verwendeten oder einen eher seltener benutzten Buchstaben handelt.
 
An der Stelle kommt ein schwieriger Faktor ins Spiel, denn: häufig verwendete Buchstaben können sehr schnell aus der Hand angelegt werden. Seltene Buchstaben geben jedoch viele Punkte, weswegen man sie erst einmal auf der Hand behalten möchte, um sie gegebenenfalls später benutzen zu können. Das kann häufiger darin resultieren, dass man viele Buchstaben auf der Hand hat, welche aktuell nicht verwendet werden können und gewissermaßen die Hand "verstopfen". Dieser Umstand macht das Spiel an einigen Stellen unnötig holprig, da man "gute" Buchstaben abwerfen muss, um nicht diejenigen zu entsorgen, die nur einmal im Spiel enthalten sind. Dadurch fehlen aber diese abgeworfenen Buchstaben dann an anderer Stelle.
 
Das ist dann leider auch einer der Gründe, weswegen "Willi Wörterwurm" nicht sonderlich aus der Masse der Spiele und der doch nicht allzu geringen Anzahl an Wortlegespielen heraussticht. Dafür zeigte sich in meinen Testrunden das Spielerleben und Spielgefühl zu träge, zu unbefriedigend. Zu häufig konnten nicht die gewünschten Sachen ausgelegt werden, zu viel "Gesuche" nach den richtigen Buchstaben war notwendig. Die gelegten Wörter waren dadurch zumeist einfach und gängig. Kompliziertere, unbekanntere, oder längere Wörter zu legen war schier ineffizient und wurde kollektiv vermieden.
Als kleines Wortlegespiel in einer ruhigen Minute, im Rahmen der Familie und mit Kindern kann ich "Willi Wörterwurm" dennoch empfehlen. Das leichte Spielkonzept und die variierenden Themengebiete machen das Spiel für viele Personen gut zugänglich.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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