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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Spielquader
Autor: Norman Sommer
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Whacky Roll
 
Pac-Man reloaded

Wie beim großen (sehr teuren) Bruder "Whacky Wit" kämpfen die Spieler bei diesem dem Computergame "Pac-Man" nachempfundenen Spiel um den Sieg.
 

     

So funktioniert's:
Einer der Spielpläne wird aus der Rolle genommen und zwischen den beiden Spielern ausgebreitet. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Whacky und der andere Spieler spielt mit den Monstern. Jeder Spieler erhält seine Figur(en) und seine(n) Würfel. Außerdem wird der Stift, ein Permanent-Maker, bereit gelegt.

Die Figuren werden am Spielbeginn auf den entsprechenden Spielplanfeldern platziert. Die Monster kommen also ins Gatter in der Mitte, Whacky beginnt auf seinem gelben Startpunkt. Der kleine gelbe Whacky hat für das Einsammeln der Wegpunkte drei Leben zur Verfügung, während der andere Spieler mit insgesamt vier Monstern spielt, um Whacky zu fangen.

Whacky beginnt das Spiel und würfelt zweimal mit seinem gelben Zahlenwürfel. Danach würfelt der Monsterspieler mit dem Farbwürfel und dem grauen Zahlenwürfel. Die Monster können das Gatter nur mit einer Zahl unter 7 verlassen. Haben die Spieler gewürfelt, werden die Figuren gesetzt. Dabei gilt:

- Verliert Whacky ein Leben (d.h. er wurde von einem Monster eingefangen), startet er mit dem nächsten Leben wieder am Startpunkt.

- Monster dürfen sich überspringen, aber nicht auf demselben Feld stehen. Findet das Monster keinen anderen Weg, muss es stehen bleiben.

- Whacky kann das Feld im Mittelgang rechts und links verlassen und auf der Gegenseite sofort wieder einsetzen. Monster dürfen das Feld nicht verlassen.

- Whacky darf im Zug vor und zurück. Monster müssen ihre Felder in einer Richtung ablaufen, abbiegen ist erlaubt.

Um zu gewinnen, müssen beide Parteien unterschiedliche Aufgaben lösen. Während die Monster Whacky drei Mal erwischen müssen, gewinnt Whacky, wenn er alle Wegpunkte versenkt hat. Das Versenken bezieht sich bei "Whacky Roll" darauf, die kleinen weißen Farbpunkte der Wege mit dem Stift auszumalen.

Neu: Die abwaschbare Spielmatte von "Whacky Roll Ultimate"

Ergänzung (10/2014): Wer die Variante aus Papier vermeiden möchte oder einfach höheren Bedarf an Material hat, dem sei "Whacky Roll Ultimate" ans Herz gelegt. Allerdings mit dem Hinweis, dass die wasserlöslichen Folienstifte leider noch an den Fingern abfärben und das Material so mit ein wenig Vorsicht zu behandeln ist. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
gelungene Umsetzung
   des Computerspiels

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Material dieser abgespeckten Version
    nicht dauerhaft einsetzbar
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: All jene, die das teuerste Brettspiel der Messe "SPIEL 2013" in Essen noch nicht gesehen haben, sollten sich zunächst einmal an "Pac-Man" erinnern. Pac-Man gehörte in den 80ern zu den ersten Computerspielen. Es galt damals Pac-Man, trotz der Monster, sicher im Labyrinth zu bewegen und die einzelnen Punkte auf den Wegen "aufzuessen". "Whacky Wit" stellt nun diese Jagd in einem Brettspiel nach. Es ist, denk ich, die einzige bisherige Brettspielversion dieses Computerklassikers. Da jedoch der Anschaffungswert von ca. 400 Euro (reine Handarbeit mit einzigartigem Magnetsystem) für den Normalbürger kaum finanzierbar ist, musste eine Vereinfachung her. "Whacky Roll" heißt diese und liegt hier vor mir.

Ein Papierspielbogen? Genauer gesagt 25 Bögen mit beidseitigem Druck. Also sind maximal 50 Spielrunden möglich, dann muss neu bestellt werden. Das ist ärgerlich. Doch auch hier wurde Abhilfe geschaffen, indem eine abwaschbare Spielmatte ab 2014 erhältlich sein wird. Und das Spiel? Man könnte es einfach sagen: Wer "Pac-Man" mag, mag auch "Whacky Roll". Die Umsetzung ist gut gelungen. Das direkte Spiel gegeneinander verursacht eine taktische und vor allem spannende Jagd, die das "Pac-Man"-Feeling definitiv nachempfinden lässt. Die strategischen Überlegungen stehen dabei im Gegensatz zur glücksabhängigen, über Würfel gesteuerten Bewegung. Das sorgt gleichermaßen für Spannung und Frust. Schlechte Würfler (wie ich) können durchaus an ihre spielerischen Grenzen kommen.

Die Spielbögen selbst sind funktional und enthalten eine kleine Schnellanleitung am unteren Rand. Der Whacky-Spieler erhält den Stift und streicht alle weißen Wegepunkte ab, die er überquert. Das macht Spaß und bringt den Whacky immer näher zum Sieg. Im Laufe des Spieles wird es aber immer schwerer, die Restpunkte zu erreichen. Hier muss auch geplant werden, wann die gelben Sonderpunkte zum Einsatz kommen, die dem Whacky die Möglichkeit geben, die Monster mal eine Weile ins Gatter zu jagen. Der Monster-Spieler wiederum versucht, Whacky drei Mal zu fangen. Besonders lustig ist es, den Whacky auf der einen Seite aus dem Spiel laufen zu lassen, da er auf der anderen Seite wieder auftaucht. Ein witziges Detail, das auch schon bei Computer-Pac-Man für Rettung in höchster Not sorgte.

Unsere Spielgruppen waren altersunabhängig angetan von "Whacky Roll", vor allem wenn es gelegentlich zum Einstieg in einen längeren Spieleabend auf den Tisch gebracht wurde. Allerdings wurden Wünsche nach weiteren Labyrinthen laut. Langfristig sind die Papierbögen trotzdem keine Alternative zu einem Dauerspielplan, wobei das große "Whacky Wit" natürlich als echter Hingucker fungiert.

Fazit: "Whacky Roll“ ist eine preiswerte und funktionierende Duell-Spiel-Variante im Retro-Look nach "Pac-Man"-Art. Unsere besondere Empfehlung erhält es für Familien und Junggebliebene ohne zu hohen taktischen Anspruch; allerdings nur mit dem Dauerspielplan.
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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