Genre: Kinder
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Ravensburger
..i.. Autor: Reiner Knizia Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 7 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Wer war's?
2. Abenteuer Das Rätsel von Schräghausen
Herrchen
gesucht! Aufregung im Zauberdorf
- ein Kobold treibt sein Unwesen: Und schon haben die Haustiere
vergessen, bei welchem Kind sie wohnen...
Die Spieler
schlüpfen in die Rolle der Haustiere und suchen ihre
Herrchen. Gemeinsam bringen sie Ordnung in die Stadt und
lösen das Rätsel. Sie bringen die Kinder wieder in die
richtigen Häuser und schließen die Haustüren auf. Aber
schaffen dies die Spieler, bevor die Zeit abgelaufen ist
und der böse Kobold gewinnt?
Der bunte
Spielplan zeigt Schräghausen. Die einzelnen Häuser sind
mit Wegen verbunden.
Neu im
Spiel sind die Kreuzungen. Werden sie gedreht, sind
einzelne Wegabschnitte nicht mehr passierbar.
So funktioniert's:
Das sprechende Radio wird seitlich gut erreichbar neben
den Spielplan gestellt. Die bereits vor dem ersten Spiel
angebrachten beweglichen Kreuzungen auf den Wegen des
Spielplans, welcher die verschiedenen Häuser des kleinen
Ortes zeigt, werden in die richtige Position gedreht.
Das beige-
und das lilafarbene Kind (Pappfiguren in Standfüßen)
werden in den Wald gestellt. Das weiße Kind bleibt in
seinem Rathaus (Haus mit rosa Hut). Die anderen 7 Kinder
werden beliebig auf den restlichen Häusern des Plans
verteilt.
Die 9
Schlüsselkärtchen werden offen bereit gelegt, ebenso die
10 großen und die 9 kleinen Kinderkärtchen und die 4
Spielzeuge. Die Zugbrücke wird mit der geschlossenen
Seite auf das entsprechende Feld am Fluss platziert.
Der Bach kann nur überquert werden, wenn die Brücke
heruntergeklappt ist.
Jeder Spieler übernimmt eine der (gleichfarbigen)
Spielfiguren.
Jeder
Spieler erhält eine rote Spielfigur und die
dazugehörige Spielerkarte. Einer der Spieler erhält die
bereits zusammengebastelte Werkzeugkiste.
Im Vorfeld
kann in der Spielerrunde noch einmal darüber gesprochen
werden, welche Fragen geklärt werden müssen, um das
Spiel zu gewinnen: Die Kinder müssen nach ihrem Haus
gefragt werden. Sie geben euch Haustürschlüssel.
Außerdem findet man unterwegs Spielzeuge.
Je ein Kind
kann immer in jedem Bewegungsschritt einer Spielfigur
mitgenommen werden. So werden die Kinder von Haus zu
Haus transportiert. Mit den erhaltenen Schlüssen werden
die Haustüren geöffnet. Im richtigen Haus angekommen,
geben die Kinder Tipps, wie das gesuchte Herrchen
aussieht (weiße Schuhe, mit Hut...)
Spielablauf:
Das
Radio wird an der Unterseite eingeschaltet und erzählt,
was in Schräghausen passierte.
Der Würfel
gibt an, wie weit ein Spieler seine Spielfigur ziehen
darf.
Die Kinder müssen von den Spielern nach Hause
gebracht werden.
Dann beginnt
der Startspieler und würfelt. Zeigt der Würfel kleine
Häuser (1-4) kann der Spieler seine Figur die
entsprechende Anzahl an Schritten von Haus zu Haus
ziehen. Dabei gelten nur die Häuser als Zählfeld. Die
Wege werden hier nicht berücksichtigt. Je eine der
Kinderfiguren darf die Spielerfigur bei jedem Schritt,
wie bereits oben erwähnt, von Haus zu Haus begleiten.
Zeigt der
Würfel eine Zahl in einem Viereck (1 oder 5), heißt
dies: Es werden so viele Kreuzungen um 90 Grad gedreht,
wie die Zahl anzeigt. Also bei einer "1" eine Kreuzung,
bei einer "5" alle Kreuzungen. Nach dem Drehen der
Kreuzung(en) darf der Spieler nochmals würfeln.
Team
Spielen
macht
Freunde!
Foto
Hat der
Spieler mit seiner Figur ein Haus erreicht, kann er das
dort stehende Kind etwas fragen, indem er die farblich
passende Kinder- sowie eine Aktionstaste auf der
Oberseite des Radios drückt.
Beispiel:
Der Spieler zieht seine Figur in das Haus mit dem gelben
Kind. Er drückt die gelbe Taste. Danach drückt er nun
die Taste der Aktion, die er danach ausführen möchte.
Das
elektronische Radio gibt den Spielern per Sprachausgabe
Hinweise und Anweisungen.
Die Haustürschlüssel
müssen den richtigen Kindern zugeordnet werden, um
die Häuser öffnen zu können.
Aktionen:
- Pfote: Das Kind gibt Dir etwas (ein Spielzeug
für die Werkzeugkiste, einen Haustürschlüssel
oder Informationen über den weiteren
Spielverlauf)
- Haus mit Fragezeichen: Das Kind sagt etwas
über sein Zuhause. Das zum Kind gehörende kleine
Kinderkärtchen kann als Hilfe in das
entsprechende Häuschen gelegt werden.
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-
Tür: Darauf wird gedrückt, wenn das Kind wieder
in seinem Zuhause angekommen ist. Zuvor muss die
Haustür aber bereits mit dem richtigen Schlüssel
geöffnet worden sein. Nun gibt das Kind Hinweise
auf das gesuchte Herrchen. Über das
Ausschlussverfahren können so einige der
Kinderkärtchen eliminiert werden.
- Stern: Manche Kinder können ein wenig zaubern.
Diese Kinder besitzen einen Zauberstern. Leider
misslingt aber auch manchmal ein Zauber. Aber
gelegentlich kann die Magie auch helfen.
- Männchen mit Fragezeichen: Hier kann eines der
Spielzeuge eingesetzt werden, um dem
entsprechenden Kind die entscheidende Frage zu
stellen, ob es das gesuchte Herrchen ist.
Das blaue Kind wurde von
der roten Spielfigur zu seinem Haus gebracht - der
Schlüssel öffnet dabei die Haustür. Nun erhält der
Spieler Hinweise zum gesuchten Herrchen.
Interessantes zum Spiel:
- Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.
- Das Spiel kann ohne die kleinen Kinderkärtchen
gespielt werden - dann wird es schwieriger, sich
alle Information zu merken.
- In den Häusern dürfen auch mehrere
Spielfiguren stehen.
- In
einem Haus ohne Kind kann der Spieler die weiße
Kindertaste drücken und dazu noch die
Aktionstaste "Pfote". So erhält er dann die
Erlaubnis, eine störende Kreuzung zu drehen.
-
Die Kinder beige und lila können nur von ihren
besten Freunden aus dem Wald geholt werden.
Diese werden gefragt und rufen die Kinder dann
aus dem Wald - vorher können diese Kinder keine
Informationen liefern.
Spielende:
Finden die Spieler innerhalb der, durch das
Radio vorgegebenen Spielzeit, das gesuchte
Herrchen, haben sie den Kobold besiegt.
Andernfalls gewinnt der Kobold und die Spieler
verlieren gemeinsam.[go]
Hinweis:
Der Vorgänger dieses Spiels, "Wer war's?" (Teil
1), wurde im Jahr 2008 zum "Kinderspiel des
Jahres" gewählt.
Vielen Dank an
Ravensburger für ein Rezensionsexemplar!
eer
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
kooperativ und spannend
verbesserte Sprachausgabe
jedes Mal herausfordernd
ENDE
MINUS:
MINUS:
Spielidee nahezu identisch mit Teil 1
Spielgeschichte etwas verworrener
einfarbige Spielfiguren
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:Schräghausen
ist ein kleiner ungewöhnlicher Ort, in welchem
Zauberei und Kobolde zur Tagesordnung zählen.
Anders als im preisgekrönten Spiel "Wer war's?"
(Teil 1, Kinderspiel des Jahres 2008) ist der
Spielplan nun als ganze Ortschaft, und nicht
mehr als Haus mit verschiedenen Zimmern,
dargestellt. Das sprechende Modul wirkt optisch
ansprechend, und auch die beim ersten Teil noch
blechern klingende Stimme erscheint nun
freundlicher. Die "kleine Fee aus dem Wa-hald"
lies jedes Mal ein Schmunzeln auf den Gesichtern
der Kinderspielgruppe erscheinen.
Die vier einfarbig rot gestalteten Spielfiguren
bieten Anlass zum Wunsch nach etwas mehr Farbe.
Hier wären deutlichere Unterschiede
wünschenswert gewesen, wenngleich sich die
Signalfarbe von den anderen, ansonsten sehr bunt
gehaltenen Spielmaterialien abhebt.
Die neu auf dem Spielplan erschienenen
beweglichen Kreuzungen bringen zusätzliche
Variablen ins Spiel, die für ein wenig mehr
Abwechslung sorgen. Der kleine Werkzeugkasten
ist dann als eher liebevolles optisches Gimmick
denn als notwendiges Detail anzusehen.
Das Grund-Spielprinzip unterscheidet sich nur
gering vom Vorgänger. Der "Kobold" nimmt, ebenso
wie ehemals der "Rabe", bereits erworbene Dinge
wieder aus dem Spiel, die Fee hilft den Spielern
und gezaubert wird auch (diesmal übernehmen dies
die Kinder anstatt der Tiere).
Das
gemeinsame strategische Denken und Kooperieren
bleibt erhalten und kann als ebenso positiv
gewertet werden. Der zusätzliche Merkfaktor regt
zum stetigen Mitmachen und guten Beobachten an.
Gute Kommunikation zwischen den Spielern bildet
eine ebenso gute Grundlage zum Sieg gegen den
Troll. Hier muss allerdings erwähnt werden, dass
es sowieso besser ist, den Troll nicht gewinnen
zu lassen, da sonst "sieben Jahre Pech folgen".
Zart besaitete Kinder sollten diesen
Spielhinweis nach einer verlorenen Partie am
besten schnell wieder vergessen...
Trotzdem ist dieses technisch gelungene Spiel,
ebenso wie sein Vorgänger, als besonders schönes
Kinderspiel zu empfehlen. Punktabzug gibt es von
mir lediglich für die fast komplette Übernahme
der eigentlichen Spielidee, obwohl diese, wie
hier anerkennend gesagt werden muss, sehr
geschickt in einer ganz neuen Geschichte
verpackt wurde.
(>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:
"Wer war's?" bleibt seinem Spielprinzip treu.
Wieder entscheidet das enge Zeitlimit über die
Kombinationsfähigkeit der Spieler. Aus der
magischen Schatztruhe wurde nun das "sprechende
Radio" - die Grundtechnik ist dabei die gleiche.
Das Design des Spiels erscheint gefälliger als
beim ersten Teil - die Spielstory ist diesmal
jedoch etwas verworrener, konstruierter und für
jüngere Kinder auch unübersichtlicher im Ablauf.
Das Spiel richtet sich damit eher an diejenigen,
die nach dem 1. Teil neue Herausforderungen
suchen, was durch die Einführung zusätzlicher
Hindernisse (z.B. die beweglichen Kreuzungen)
gut gelingt.
Wenngleich Teil 2 nicht mehr ganz so magisch auf
die Kinder wirkt wie der Vorgänger, erhalten
Familien einen würdigen "Kinderspiel des Jahres
2008"-Nachfolger, der sicher wieder ein Hit
unter den Weihnachtsgeschenken werden dürfte.
(>
Video)
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
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