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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Wer war's?
Mitbringspiel
 
Wer ist der Dieb?
Auch in der kompakten Variante des "Kinderspiel des Jahres 2008" begeben sich die Spieler auf Tätersuche. Wer hat den Ring des Königs gestohlen! Die Zeit drängt!
 

     

So funktioniert's:
Die Uhr wird auf "12" gestellt und in die Tischmitte gelegt. Um sie herum werden die Tier- und Aktionskarten zu einem Kreis ausgelegt.  Zu den Tieren gesellen sich (jeweils verdeckt!) 1 Futter- und 1 Verdächtigenplättchen, zum Geist (auf der Uhr) ebenfalls ein Futterstück. Der einzige Verdächtige, der nun übrig bleibt, wird zur Seite gelegt. Er ist der Dieb! Natürlich weiß niemand, welche Person sich unter dem Plättchen verbirgt!


Das Spielfeld: Um die Uhr herum liegen die Tier- und Aktionskärtchen, sowie verdeckt die Futter- und Verdächtigenplättchen.
   
12 (bzw. im  Standardspiel 10) Verdächtige müssen überprüft werden. Wer kommt als Dieb in Frage?
   

Die 12 Verdächtigen werden - in Form roter Kärtchen - zudem neben dem Spielareal bereit gelegt.  Im Standardspiel kommen 2 Verdächtige und 2 Tierplättchen aus dem Spiel.

Wer am Zug ist, würfelt. Zeigt der Würfel eine Zahl, wird entsprechend viele Felder weit nach vorn gezogen. Landet der Spieler auf einem Tierplättchen, so muss er nun erraten, welches Futter sich das Tier wünscht. Liegt er richtig, wird der dort verdeckt ausliegende Verdächtige aufgedeckt und das offen ausliegende Kartendouble auf die Rückseite gedreht. Ist die Ansage jedoch falsch, wird das Futterplättchen wieder zugedeckt (gut merken!) und die Uhr wird um 5 Minuten nach vorn gestellt.


Errät der Spieler, dass die Eule Kirschen haben wollte, wird eine Person von der Liste der Verdächtigen gestrichen.
   
Diese Verdächtige wurde bei der Eule gefunden. Sie kann als Täter ausgeschlossen werden.
   

Der Würfel zeigt einige Sondersymbole:
- Uhr: Wird diese erwürfelt, rückt der Zeiger erneut 5 Minuten weiter.
- Geist: Das Futterstück des nächsten Tierplättchens wird mit dem des Geistes (auf der Uhr) vertauscht.
- Würfel: Freie Auswahl - hier darf man 1, 2 oder gleich 3 Felder nach vorn ziehen.

Gelangt der Spieler beim Vorwärtsziehen der Spielfigur auf die Fee, dürfen sich alle gemeinsam ein beliebiges verdecktes Futterplättchen ansehen und es dann wieder zurücklegen (verdeckt). Gelangt er auf den Zauberstern, so darf die Spielfigur zu einem beliebigen Tierplättchen springen und dort das Futter erraten. Landet er auf der Uhr, rückt der Zeiger der Uhr erneut 5 Minuten weiter.


Der Würfel bestimmt, was passiert.
   
Schlägt die Uhr "12" ist das Spiel beendet.
   

Spielende: Das Spiel endet spätestens dann, wenn der Zeiger die Uhr einmal umrundet hat. Zeigt er wieder auf die "12", so haben die Spieler einen finalen Tipp, wer der Täter sein könnte (aus den übrigen Verdächtigen).  Stimmt die Vermutung, gewinnen die Spieler gemeinsam, ansonsten verlieren sie ebenso. Die Spieler gewinnen vorzeitig, wenn nur noch 1 Verdächtiger zur Auswahl steht, bevor die Uhr wieder auf "12" zeigt. Der Täter ist damit automatisch überführt. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
preisgünstige Reisevariante
   des "Kinderspiel des Jahres '08"
nette kooperative Memo-Spielidee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
weniger spannend als das große
   elektronische Brettspiel
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: "Wer war's?" wurde zurecht zum "Kinderspiel des Jahres 2008" gewählt. Die Kombination aus Brettspiel und Elektronik war damals neuartig und spannend zugleich. Kann sich der kleine Bruder nun mit dem großen Vorbild messen? Nein, aber eigentlich will er das auch gar nicht.

Design, Material und Spielidee bauen natürlich auf das Ursprungsspiel auf. Da sind die alten Bekannten bei den Verdächtigen und auch die Futterstücke kennen wir bereits. Ja, selbst die alte Story mit dem gestohlenen Ring wird hier wieder als Hintergrundgeschichte herangezogen - diesmal halt ohne die Stimme aus der sprechenden Truhe. Klar, bei einer derart preisgünstigen Mitbring-Variante musste die Elektronik weichen und auch einen Spielplan gibt es nicht mehr.

Der neue Memo- Mechanismus funktioniert auch, und das nicht schlecht, ist in seiner Art aber weitaus schlichter. Interessant ist, dass das Gemeinschaftsgefühl - trotz der seichteren Umsetzung - dennoch zum Tragen kommt; vielleicht, bedingt durch die kurze Spielzeit, nicht so ausgeprägt, jedoch diesem kleinen Spiel durchaus angemessen.

Als kooperatives, kostengünstiges Mitbringspiel kann ich das kleine "Wer war's?" also ruhigen Gewissens empfehlen, wenngleich es natürlich keine wirkliche Konkurrenz für die geniale große Ausgabe sein kann.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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