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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2006
Verlag: Upper Deck  ..i..
Autoren: Reginald Janssens, Jean-Marc Gerbehaye
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  Das traditionelle Weihnachtsspiel
 
Geschenke und Knecht Rupprecht
Geschenke ausliefern - das ist die einzige Aufgabe, die die Spieler bei diesem Spiel haben. Einziger Rivale: Knecht Rupprecht
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält eine Spielfigur und neun Pakete, die er auf sein "Lager" legt. Vor sich legt er nun noch verdeckt den farblich passenden Ereigniskarten-Stapel ab.


Der winterliche Spielplan
   
Der Inhalt der Spielschachtel
   

Der jüngste Spieler beginnt. Er deckt die oberste Karte vom Stapel um, würfelt - und erhält als Ergebnis eine Zahl (2, 3 oder 5) oder das Knecht-Rupprecht-Symbol. Die Aktion der Karte wird zusammen mit dem Würfelergebnis ausgeführt (z.B. 1 Schritt weiter gehen, 1 zusätzliches Geschenk ablegen, dem Gegner ein Geschenk abnehmen usw.). Bei einer Zahl wird die Spielfigur um die entsprechende Anzahl gerückt; gesprungen wird dabei auf dem Spielplan von Haus zu Haus (unterschiedlicher Farbe).

Einzuhalten sind dabei die Wegverbindungen zwischen den Häusern - Abkürzungen dürfen nicht gemacht werden. Landet man auf einem Haus eigener Farbe (was dank der eingeschränkten Würfelzahlen ziemlich wahrscheinlich ist) wird ein Paket aus dem Lager abgelegt. Würfelt man Knecht Rupprecht, wird dieser um 2 Schritte bewegt - landet er in einem Gegnerhaus mit Geschenken, muss der Besitzer des Hauses würfeln. Erwürfelt er ebenfalls Knecht Rupprecht, wurde dieser "erwischt" beim Geschenkestibitzen und es passiert nichts. Bei einer Zahl hingegen stiehlt Knecht Rupprecht ein Geschenk aus dem Haus und legt es unter den Weihnachtsbaum. Das Paket kann später aber erneut ausgeliefert werden.

Der Spieler, der als erste alle 9 Pakete in Häuser seiner Farbe ausgeliefert hat, muss nun noch zur Spielfeldmitte (Christbaum) gelangen - und hat gewonnen. [ih]

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
glitzernder Spielkarton
Weihnachtsatmosphäre
ENDE
  MINUS:
MINUS:
frei von Spielwitz
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein wirklich hübscher Spielkarton - das ist das erste, was einem auffällt. Er glitzert im warmen Rot; ein Weihnachtsmann lädt Kinder und Familien zum Spielen ein. Öffnet man den Karton, geht es genauso edel weiter: Mit feinem Filz ausgelegt, macht auch das Innenleben der Schachtel einen sehr guten Eindruck. Die beigelegte CD soll mit Weihnachtsmusik zur Vollkommenheit an Weihnachtsgefühl betragen. Soweit, so gut...

Die Spielfiguren im feinsten Plastik machen dann wie der eher hässliche Knecht Rupprecht in feinstem lila einen weitaus weniger gelungenen Eindruck - auch der Steck-Christbaum ist eher der Kategorie räudig als prachtvoll zuzuordnen - ja, er hat noch nicht einmal eine Spielfunktion.

Die Spielregel lässt dann schon "Böses" erahnen: Die ohnehin wenig notwendigen Anweisungen sind lückenhaft und lassen Fragen offen. Das Schlimmste aber ist das Spiel an sich: Man würfelt, zieht und legt ein Paket ab, manchmal auch zwei oder keines. Die Gegner würfeln und verfahren genauso.

Einziger Berührpunkt zwischen den Spielern ist Knecht Rupprecht, der gegebenenfalls ein Paket eines Gegners "zurückbefördert", um dann in der nächsten Runde gleich wieder ausgeliefert zu werden. Das war's. Keine weitere Interaktion, keine Kommunikation, keine Spannung.

Zu empfehlen ist dieses Produkt wirklich nur absoluten Weihnachtsfans und Spielern, die sich durch pures Würfeln sowie Hin-und Herziehen unterhalten fühlen - WIR von SPIELKULT.de gehörten jedenfalls nicht dazu!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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