Genre: Sprachen-Lernspiel
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Grubbe Media GmbH
Autoren: Inez Sharp,
Gerhard Grubbe Spieleranzahl: 2 bis 5 Alter: ab 14 Jahren
(Sprach-Kenntnisse bereits vorausgesetzt!) Spieldauer: 30-45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Wissen
leer
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A
weekend in London (Ein
Wochenende in London)
Sightseeing
mit Lerneffekt Wer bereits
Kenntnisse in der englischen Sprache gesammelt hat, kann
diese mit diesem neuen "Spotlight"-Lernspiel spielerisch einüben!
So funktioniert's:
Jeder Spieler
zieht vor Spielbeginn eine "Arrival"-Karte, die das
Start- und gleichzeitig das Zielfeld seiner Tour
bestimmt. Auf dieses Feld des Spielplans, welcher einen
Stadtplan von London zeigt, stellt der Spieler seine
Spielfigur.
Die Spielplan zeigt die
Stadt London. Die Planquadrate entsprechen dabei jeweils
einem Bewegungsfeld.
Außerdem erhält er 2 Markierungs-Chips seiner Farbe, die
er auf die Felder des Spielplans legt, zu denen er
Bilderkarten mit Sehenswürdigkeiten der Stadt besitzt. 2
solcher Karten erhält ein Spieler in seinen Besitz und
muss sie während einer Partie bereisen. Weitere
Bildkarten muss er zudem hinzu gewinnen.
Um
sich über den Spielplan bewegen zu können, wird
gewürfelt. Das erwürfelte Symbol gibt an, wie weit
gezogen werden darf (nur in eine Richtung, nicht
diagonal).
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Beim
"Fußgänger" 1 Feld ohne Fahrtkosten, beim "Joker" 1 bis
4 Felder ohne Fahrtkosten, beim "Taxi" 1 bis 4 Felder
mit 2 Chips Fahrtkosten, beim "Bus" 1 oder 2 Felder mit
1 Chip Fahrtkosten und bei der "Tube" schließlich
beliebig viele Stationen entlang einer Linie, sofern die
nächste U-Bahn-Station maximal 2 Felder von der Position
der Spielfigur entfernt liegt. Die Fahrtkosten der Tube
betragen 1 Chip (bei bis zu 3 Stationen Fahrt) und 2
Chips (ab 4 Stationen Fahrt).
Der Würfel bestimmt, wie
weit eine Spielfigur gezogen werden darf.
Die Bilderkarten zeigen 50 Attraktionen der Stadt
London, jeweils mit Infotext.
Auf
einem Feld mit einer Sehenswürdigkeit angekommen, muss
der Spieler eine
Frage beantworten. Diese liegen in 2
Schwierigkeitsstufen vor. Wer in welchem Level spielt,
wird vor Spielbeginn festgelegt. Die Fragen sind zum
einen Wissensfragen zur englischen Landeskunde, zum
anderen zur englischen Sprache (z.B. Bedeutungen von
Vokabeln, richtige Präpositionen, Redewendungen etc.).
Zu jeder Frage gibt es immer 3 Antwortvorgaben. Auf der
Rückseite der Karte wird die jeweilige Antwort noch
einmal ausführlich erläutert. Alle Aufgaben sind
komplett in der Fremdsprache formuliert, zum Teil werden
jedoch deutsche Übersetzungen von weniger bekannten
Wörtern mitgeliefert.
Zu jeder Frage gibt es drei
Antwortvorgaben.
Beantwortet der Spieler eine Frage richtig, so darf er,
falls er eine Bildkarte zu dieser Attraktion besitzt,
diese Karte ablegen. Auf der Rückseite der Karte
befindet sich ein Informationstext, den der Spieler nun
laut vorlesen könnte. Einen Fahrchips darf sich zur
Belohnung in seinen Vorrat legen.
Besitzt er keine Bildkarte dazu, erhält er bei richtiger
Antwort die entsprechende Karte aus dem Vorrat bzw. aus
dem Besitz eines gegnerischen Spielers. Es können also
auch gezielt Karten "gestohlen" werden. Außerdem bekommt
der Spieler auch hier einen Fahrchip als Belohnung.
Auf der Vorderseite jeder
Karte befinden sich 2 Wissensfragen - eine leichte in
grün, eine schwierige in rot.
Auf der Rückseite
werden die Antworten noch einmal mit
zusätzlichen Informationen erklärt.
Beantwortet der Spieler die Frage falsch,
geht er leer aus. Er muss das Feld im nächsten Spielzug
zunächst erst einmal wieder verlassen.
Besitzt ein Spieler keine Fahrchips mehr, kann er sich
nur noch fortbewegen, wenn er das "Fußgänger"- oder das
"Joker"-Symbol erwürfelt. Alternativ kann er Bildkarten
verkaufen, um an neue Chips zu gelangen.
Die "Arrival"-Karten
bestimmen die Start- bzw. Zielfelder der Spieler.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Wer
als Erster seine zwei, zu Beginn gezogenen, Bildkarten
losgeworden ist, und gleichzeitig mindestens zwei neue
Karten gesammelt hat, muss nun noch auf sein "Arrival"-Feld
zurückreisen. Wer als Erster wieder auf seinem
Start-/Zielfeld ankommt, gewinnt. [ih]
SPIELKULT.de-Varianten:
Da es sich bei diesem Spiel eigentlich um ein
Lernspiel handelt, können die Spielregeln
entschlackt werden, indem jeder Spieler vor
Spielbeginn z.B. 3 (oder 4) Bildkarten zieht,
deren Ziele er bereisen muss. Wer alle
Bildkarten losgeworden ist, und am individuellen
Ziel ankommt, gewinnt. Es werden dann keine
zusätzlichen Bildkarten hinzugewonnen.
Wird in einer fortgeschrittenen Runde gespielt,
kann man alternativ auch mit beiden
Schwierigkeitsgraden gleichzeitig spielen. Wer
eine einfache Frage beantwortet, erhält einen
Fahrchip; wer alternativ auf Wunsch eine
schwierige Frage beantwortet, erhält 2
Fahrchips.
Auch die Bewegungen können vereinfacht werden,
in dem man die Fahrchips weglässt und das
Würfelsymbol nur die Anzahl an Feldern bestimmt,
die man laufen darf (Fußgänger 1 Feld, Taxi 2
Felder, Bus 3 Felder, Joker bis zu 4 Felder,
Tube 1 bis 4 Stationen). Auch kann man das
"Abbiegen" während einer Bewegung erlauben.
Hinweis: Das Spiel gibt es auch
als "Un fine settimana a Roma" in einer Version mit
italienischer Sprache und, ab Frühjahr 2011, als "Ein
Wochenende in Berlin" mit Fragen zur deutschen Sprache.
Vielen Dank an Grubbe Media GmbH für ein
Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
sehr
gut recherchiert
umfangreich ausgestattet
lehrreich, mit "Aha"-Effekten
ENDE
MINUS:
MINUS:
unnötig komplizierter Ablauf
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"A weekend in London" - "ein
Wochenende in London" - ist, wie sein
bereits von uns getestetes italienisches Pendant
"Un fine settimana a Roma", ein fantastisch
ausgestattetes Sprachen-Lernspiel, diesmal für alle
England-Liebhaber, die bereits über
fortgeschrittene Fremdsprachenkenntnisse
verfügen (ab Einordnung "B1").
Der umfangreiche Fragenkatalog entstammt dabei
der Redaktion der bekannten Lernzeitschrift
"Spotlight". Alle Fragen sind sehr gut
recherchiert, die Antworten werden ausführlich
erläutert und die - ebenfalls mit Infotexten
versehenen - Fotokarten sorgen für zusätzliches
Sightseeing-Feeling.
Die Zielgruppe dieses Spiels ist nicht bei den
Sprachanfängern zu suchen; die Altersangabe "ab 14" lässt
bereits vermuten, dass hier dann doch mehr Wissen gefragt
ist als Erstvokabeln wie "Good morning" oder "cats
and dogs". Vielmehr werden interessante
landeskundliche Fragen, oder Aufgaben zu
sprachlichem Grundwissen, aber auch zu
spezifischen Besonderheiten des Vokabulars und
englischer Grammatik gestellt. Oftmals fördert
die Lösung dann einen "Aha"-Effekt zu Tage.
Dem guten Lehrkonzept steht etwas der unnötig
verkomplizierte Spielablauf im Wege: Karten
loswerden, neue Karten sammeln, Karten abjagen,
Würfelglück besitzen, Fahrchips einlösen - all
das mag so manchen Spieler von der eigentlichen
Intention dieses Spiels ablenken. Hier kann man
sich jedoch gut mit Hausregeln (siehe Kasten
"Varianten" oben) behelfen.
Wie auch schon bei "Un fine settimana a Roma"
gibt es von mir auch für "A weekend in London" eine
ganz klare Empfehlung für all diejenigen,
die Spaß am Umgang mit einer Fremdsprache, hier
Englisch, besitzen.
Die grandiose
Ausstattung und das spielerische Lernen
rechtfertigen einen Kauf allemal!
*
Hinweis zur Wertung "Spielablauf":
abweichende Benotung für die Grundregeln (5
Punkte) und die Hausregeln (bis zu 8 Punkte).
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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