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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2006
Verlag: Ravensburger ..i..
Autor: Philippe des Pallières
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Was'n das?
 
Was hat ein Schwein mit 'nem Ring zu tun?
Diese und ähnliche Fragen werden Sie sich als Spieler stellen, wenn der Macher versucht, einen von 6 Begriffen mithilfe von 10 Dingen zu formen.
 
     

So funktioniert's:

Nachdem der Punktering aus 4 Pappteilen zusammengepuzzelt wurde, setzt jeder Spieler seinen Punktechip aus das Feld "0" (bzw. 40). In den Kreis werden 10 beliebige der insgesamt 20 beiliegenden Utensilien gelegt. Die restlichen 10 Gegenstände werden am äußeren Kreisrand aufgereiht.

 


Nur die 10 aktuell im Kreis liegenden Gegenstände dürfen zur Erklärung eines Begriffes benutzt werden.
   
6 Begriffe zu einem Oberthema befinden sich auf jeder Seite einer Ratekarte.
   

 

Der erste Spieler in der Reihe ist nun der "Macher". Er nimmt eine Begriffskarte und legt sie offen aus. Dann zieht er verdeckt eine Zahlenkarte und bestimmt damit den Begriff (1 bis 6), den er zu verdeutlichen hat. Zur Erklärung des Begriffes darf er keinesfalls sprechen oder pantomimische Andeutungen machen! Lediglich die 10 Gegenstände in der Kreismitte dürfen dazu dienen, den gesuchten Begriff zu gestalten.

 

Sobald einer der anderen Spieler glaubt zu wissen, welches Wort gesucht wird, legt er seine entsprechende Zahlenkarte verdeckt in den Kreis. Die anderen Spieler legen im weiteren Verlauf ihre Tippkarten jeweils oben auf bereits ausliegende Zahlenkarten. Sobald jeder Spieler eine Karte ausgelegt hat, wird aufgelöst. 

 

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Der Macher deckt seine Zahlenkarte auf und gibt nun preis, welchen Begriff er dargestellt hat. Der Stapel mit den Tippkärtchen der anderen Spieler wird nun ebenfalls nacheinander aufgedeckt. Für die Punktewertung sind die Positionen wichtig!

 

Die erste ausliegende Karte (also die oberste, zuletzt gelegte) ist 1 Punkt wert. Die 2. Karte ist 2 Punkte wert, die dritte 3, die vierte 4 und die letzte (zuerst gelegte Karte) somit 5. Begonnen wird bei der Auszählung immer mit der "1". Spielen weniger als 6 Spieler, ist die Höchstpunktezahl entsprechend niedriger. Eine falsch ausgewählte Zahlenkarte verliert ihren Wert - der Spieler erhält 0 Punkte; trotzdem zählt die Karte für die Reihenfolge der Positionen mit!


Für jede richtige Zahlenkarte erhält der Macher zudem ebenfalls 1 Punkt - maximal kann er also 5 Punkte in einer Runde machen.

 


Ein Pappmännchen, ein Holzstäbchen als Lanze und ein Fell - na klar: Das ist der Drachentöter!
   
Mit den Zahlenkarten legt jeder Spieler seinen Tipp fest.
   

 

Die verwendeten Gegenstände werden nun außerhalb des Kreises ans Ende der bestehenden Reihe "angehängt". Vom vorderen Ende der Reihe wird die Anzahl der Utensilien im Kreis wieder auf 10 aufgefüllt - somit ergeben sich ständig neue Kombinationen an Gegenständen.

 

Nun ist der nächste Spieler der Macher. Dies wiederholt sich, bis jeder Spieler 5 mal der Erklärer war (3 Spieler) bzw. 4 mal bei 4 Spielern und 3 mal bei 5 Spielern.

 

Auch ist ein Spiel mit 7 bis 10 Spielern möglich. Jedoch werden dann nur die ersten 5 Positionen der Zahlenkarten gewertet! Ebenso kann der Macher nach wie vor maximal nur 5 Punkte erzielen.

 

Wer nach allen Durchgängen die meisten Punkte auf dem Punktekreis markieren konnte, ist der Sieger. [ih]

 

Hinweis: Seit 2009 erscheint das Spiel in einer neuen quadratischen Spielschachtel.
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Spielidee
kreative Begriffserklärung
kommunikativ
ENDE
  MINUS:
MINUS:
z.T. etwas frustrierend
nicht für Unkreative geeignet
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein Plastikschwein, eine Blume und eine Wäscheklammer? Ja - "Was'n das"? Der Kreativität beim Gestalten der Begriffe wird keine Grenze gesetzt - naja... irgendwie doch! Denn schließlich hat man nur zehn "unnütze" Dinge im Kreis liegen. Und da kann es mitunter für den Macher verdammt schwierig werden, das gesuchte Wort zu legen - zumal die 6 Begriffe einer Karte oftmals ziemlich ähnlich sind, denn sie gehören jeweils alle einem Oberthema an.

Kreative Menschen, die zudem fähig sind, abstrakt und in mehrere Richtungen zu denken, sind hier klar im Vorteil. Ein gewisser Frustfaktor ist damit enthalten - denn manchmal kann man wirklich Pech haben und alle nützlichen Utensilien liegen gerade außerhalb des Ringes. Außerdem kann es immer wieder passieren, dass die Rater auch nach Auflösung eines Wortes überhaupt nicht verstehen, was sich der Macher mit seiner Darstellung gedacht haben könnte.

Beim Raten zahlt sich oftmals einfach nur die Schnelligkeit aus - denn wer am schnellsten die richtige Lösung errät, erhält die meisten Punkte. So kann es dann auch schon einmal besser sein, gar nicht lang zu zögern, sondern direkt blind zu pokern - nur um den Mitspielern ja nicht die Höchstpunktezahl zu gönnen.

"Was'n das" macht dennoch viel Spaß. Die Spielidee ist unterhaltsam, zumal sich die Teilnehmer diesmal nicht selbst zum Affen machen müssen, wie es bei den sonst üblichen "Erklär-die-Begriffe"-Spielen à la "Activity" der Fall ist. In der richtigen Runde wird viel gelacht, viel diskutiert - so wie es bei einem Partyspiel sein sollte. Je mehr Spieler dabei sind, umso lustiger wird es!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Chris:  "Was'n'das?" ist ein äußerst witziges Partyspiel, das in meinen Augen eigentlich keine Schwächen aufweist. Die Aufgaben erscheinen zunächst meist unmöglich, da aber 6 Begriffe vorgegeben sind, funktioniert es dann doch fast immer irgendwie. In jedem Fall benötigt man viel Fantasie, sowohl der Macher beim "Modellieren", als auch die Rater beim Interpretieren des Kunstwerks.

Ob die 20 Teile extra für das Spiel produziert wurden, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Es sieht, offen gesagt, eher so aus, als ob Ravensburger hier teilweise materielle Reste losgeworden ist;  dafür wäre der Preis dann etwas stolz. Dennoch eine klare Empfehlung!

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
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