Genre: Aktion, Party
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Huch & Friends
..i.. Autoren: Inka und Markus Brand Spieleranzahl: 3 bis 6 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30-45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
Anzeige
Was klotzt du?
Klotzen,
nicht kleckern! Begriffe
erklären - ohne Worte, ohne
Stift und ohne Pantomime? Das
geht nicht? Doch, das geht. Mit
den farbigen Holzklötzen und
Figuren dieses Partyspiels.
So funktioniert's:
In
jeder Runde wird ein Spieler zum Erklärer. Er
versucht, mit den zahlreichen zur Verfügung
stehenden Holzklötzen und Figuren möglichst
viele Begriffe darzustellen. Die anderen Spieler
raten. Vor dem Spielbeginn entscheiden sich die
Spieler zunächst für eine Kartenfarbe und einen
von zwei Schwierigkeitsgraden.
Auf dem Zahnrad werden die Punkte abgetragen und
Hinweise gegeben.
Das farbige Spielmaterial ist wertvoller als das
braune, bringt es nämlich die Punkte.
Während die Sanduhr läuft, darf der Spieler
zunächst sämtliche Holzsteine (farbige und
"neutrale" in braun) benutzen. Sobald jedoch der
erste Begriff erraten wurde und noch Zeit übrig
ist, müssen die farbigen (!) Steine, die für den
Begriff zuvor verwendet wurden, zur Seite gelegt
werden! Die braunen Steine hingegen stehen dem
Spieler für jeden neuen Begriff in voller Anzahl zur
Verfügung. Achtung, ein Begriff kann nicht
weiter geschoben werden! Damit er aber
vielleicht leichter
erraten wird, darf der Spieler einen farbigen
Klotz dafür nutzen, um ihn auf ein Kategoriefeld
zu legen und so den gesuchten Begriff
thematisch einzugrenzen.
Ob dieser "Carport" als solcher erkannt wird? Oder
raten die Spieler doch eher "Garage"?
"Das Boot". Hier hätte man als Tipp auch noch einen
Marker auf das "Film"-Feld legen können.
Nach
Ablauf der Sanduhrzeit wird nachgesehen, wie
viele farbigen Bauklötze zur Seite gelegt wurden, also zu korrekten Lösungen von gesuchten
Begriffen beigetragen haben. Je mehr farbige
Steine benutzt wurden, umso höher fällt der
Punktewert aus, den sowohl Erklärer als auch der
jeweilige Rater pro Begriff erhält. Nach
jeder Raterunde wechselt der Erklärer im
Uhrzeigersinn. Gespielt werden insgesamt 2 oder
3 Runden. Wer dann die meisten Punkte sammeln
konnte, gewinnt.
Variante:
Das
Spiel lässt sich auch in einer Teamvariante
spielen, in der dann immer gruppenweise geraten
wird und der Erklärer nur für sein eigenes Team
spielt. [ih]
Vielen Dank
an Huch & Friends für ein Rezensionsexemplar!
Anzeige
VERLAGSVIDEO
leer
Achtung, hierbei handelt es sich um ein Werbevideo des
Verlages!
PLUS:
PLUS:
kreatives Partyspiel
leichter Zugang
generationsübergreifend
hochwertiges Material
ENDE
MINUS:
MINUS:
teilweise glücksabhängig durch
schwankenden Schwierigkeitsgrad
bekanntes Spielprinzip
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo: Nicht nur optisch
erinnert "Was klotz du?" an das
Ravensburger-Partyspiel "Was'n das?", welches
bereits schon seit dem Jahr 2006 im Handel
erhältlich ist - nein, auch inhaltlich gleichen
sich die beiden Spiele sehr. Bei "Was'n das?"
galt es, thematisch zusammenhängende Begriffe
mit vielen unterschiedlichsten kleinen
Gegenständen zu "erklären" bzw. zu legen.
Während den Ratenden bei dem Ravensburger-Spiel
mehrere Begriffe zur Auswahl gestellt wurden,
kommt das neue Bauklötze-Spiel von Huch &
Friends puristischer daher.
Das Spielmaterial von "Was klotzt du?" ist
hochwertig - massives Holz nämlich, aus dem die
Figuren, Klötze und sonstigen Steine gefertigt
sind. Der runde Spielplan dient gleichzeitig als
Hilfestellung bei der Kategorisierung des
gesuchten Begriffs. Die 360 Ratebegriffe sorgen
dabei für ausreichend Abwechslung.
Leider sind die Wörter nicht immer auf dem gleichem
Schwierigkeitsniveau. Wer ein "Haus" nachbauen
soll, wird dies sicher leichter schaffen als
jemand, der unter Zeitdruck "Aladdin" kreieren
muss (nicht wahr, Michael? ;)). So kann es da mitunter zu kleinen
Ungerechtigkeiten kommen, zumal man Begriffe
nicht einfach "schieben" darf.
Die Idee, sämtliche Wörter nur mit den Klötzen
darstellen zu dürfen, fordert Kreativität und
Spontaneität - anders gesagt: So ein Spiel ist,
wie auch schon "Was'n das?", nicht jedermanns
Sache, zumal der Erklärer stets zum
Stillschweigen verdammt ist. Tipp: Einige
Begriffe lassen sich dann nur mit pantomimischer
Unterstützung - also durch das aktive "Benutzen" der
Holzblöcke vermitteln.
Das Spiel bietet einen schnellen Zugang und
funktioniert weitestgehend
generationsübergreifend (bis auf wenige Wörter,
die jüngere Spieler vielleicht nicht sofort
kennen). Die Wertung einer Runde ist jedoch ein
wenig unglücklich. Je mehr farbige Steine ich
verbaue, umso mehr Punkte erhalte ich. Klar, nun
kann man bewusst viele Steine einsetzen, hat
dann aber entsprechend eine kleinere Auswahl für
weitere Ratewörter in der laufenden Runde, denn
die braunen Klötze sind weit weniger hilfreich
als die farbigen. Praktisch jedoch werden in
kaum einer Runde mehr als 3
(leichte) Begriffe (oder 1 oder 2 schwere
Begriffe) erraten, so dass diese Regel nicht
immer perfekt greift.
"Was klotzt du?" gehört also wieder einmal zu der
Sorte von Spielen, die man nicht unbedingt des
Gewinnens wegen spielen sollte. Vielmehr kommt
so ein Spiel zwischendurch auf den Tisch, um
eine Spielrunde aufzulockern. Okay, wer
Bauklötze im Erwachsenenalter albern findet, ist
hier falsch (Männer übrigens häufiger als
Frauen). Aber die meisten bewahren sich dann ja
doch immer gern die eigene Kindheit; das konnte
ich in den Testrunden feststellen.
Als lockeres Partyspiel für zwischendurch kann
ich "Was klotzt du?" also durchaus empfehlen -
wer hingegen schon "Was'n das?" besitzt, muss
selber entscheiden, ob ihm das veränderte
Ausgangsmaterial einen Neukauf wert ist. Mir
persönlich gefällt das verquere Denken bei der
Ravensburger-Konkurrenz noch ein wenig besser.
Hinweis zum Kultfaktor: Im direkten
Vergleich zu "Was'n das?" zeigt sich das
vorliegende Spiel etwas weniger locker; hier geht's
wirklich mehr um kreatives Bauen als ums "um die
Ecke denken" - für mich daher 6 Punkte. Als
aktionsreiches Familienpartyspiel dennoch gut, 7
Punkte; eine angenehme Abwechslung zu "Activity"
und Co!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Anzeige
Gefällt
Ihnen dieses Spiel?
Hierkönnen Sie es
kaufen!