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Wann
war das letzte Mal, dass...?
Wayne
interessiert's...?
Die Spieler schätzen
sich gegenseitig ein, wann sie eine bestimmte Tätigkeit oder ein
bestimmtes Ereignis das letzte Mal erlebt haben.

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So funktioniert's:
Der
Startspieler wählt zu Beginn eine Fragenkategorie
(Alltag, Freizeit, Ereignisse, Verschiedenes). Im
späteren Verlauf bestimmt dann immer das Spielplanfeld,
auf dem die eigene Figur steht, die Kategorie.

Die Fragen sind teilweise
an Banalität nicht zu übertreffen. |
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Die
Frage wird vorgelesen. Die anderen Spieler müssen nun
einschätzen, wann der aktive Spieler ein bestimmtes
Ereignis, ein bestimmte Tätigkeit etc. das letzte Mal
erlebt hat. Sie stellen ihre Drehscheiben (als Uhr
gestaltet, welche immer 5 Zeitsektoren freigibt)
entsprechend ein und legen sie verdeckt vor sich ab. Der
aktive Spieler stellt seine Uhr auf den tatsächlichen
Zeitpunkt ein. Dann wird vergleichen.
Wer
exakt getippt hat, erhält 3 Punkte, wer ein Sektor
daneben liegt, erhält 2 Punkte und wer zwei Sektoren
daneben liegt, immerhin noch einen Punkt. Der aktive
Spieler erhält so viele Punkte, wie der Spieler, der am
besten geschätzt hat. Dann folgt der nächste Spieler im
Uhrzeigersinn als aktiver Spieler.
Punkte werden in Form von Bewegungsschritten auf dem
Spielplan markiert. Wer auf einem Feld mit "+1" landet,
erhält einen zusätzlichen Punkt; wer auf einem
"Fragezeichen" landet, darf bei der nächsten Runde einen
einzelnen Spieler bestimmten, der auf die Frage
antworten soll; alle anderen Spieler setzen aus.

Die
Drehscheiben sind als Uhren gestaltet. 5 Sektoren sind
stets sichtbar. |
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Der quietschbunte Spielplan dient zur Kategorieauswahl
und Punkteanzeige. |
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Sollten alle Spieler einmal falsch schätzen und keine
Punkte erhalten, darf der Letztplatzierte ein Feld
vorrücken. Der erste Spieler, der das Zielfeld
erreicht, gewinnt.
[ih]
Vielen Dank an Winning Moves für ein Rezensionsexemplar! |
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PLUS:
PLUS:
Spielidee ist noch recht
unverbraucht
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
unpassender Fragenkatalog
keine Zielgruppe
billige Gestaltung
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
          |
AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
          |
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
"Wann war das letzte Mal, dass...?" ...
ich mich bei einem Partyspiel derart gelangweilt
habe? Mit ruhigem Gewissen stelle ich die
Drehscheibe auf 5, nein, besser auf 10, oder
vielleicht sogar auf 20, 30 Jahre?

Das eigentliche Spielprinzip ist eine Mischung
aus dem bekannten "Privacy" und dem älteren
Zeitschätzspiel "Das waren Zeiten".
Eigentlich
wäre dies somit ganz nett. Aber auch
nur eigentlich. Generell gelungen wäre eigentlich
auch das Spielmaterial - Kartenumfang, hübsche
Drehscheiben im Uhrendesign. Doch schnell zeigt
sich auch hier die Kehrseite. Der Spielplan
wirkt sehr billig und erinnert vom Design an
einen Selbstversuch mit Windows Paint, der
anschließend auf die Pappe gequetscht wurde. Auch die
Spielfiguren sind alles andere als hochwertig.

Beim eher zweckmäßigen Material möge man noch
ein oder zwei Augen zudrücken können, wenn der
Spielspaß entsprechend hoch wäre. Dumm nur, dass
uns das Spiel auch in diesem Faktor enttäuscht.
Hauptproblem ist dabei die Zielgruppe.
Einschätzspiele können durchaus für anregende
Diskussionen oder herzhafte Lacher sorgen, wenn
pikante Fragen gestellt werden.

Werfen wir doch mal einen Blick auf die
Spielkarten. Wow. Da wird doch tatsächlich
danach gefragt, wann ich das letzte Mal Radio
gehört habe. Hui, da kommt ja mal echte Spannung
auf... Weiter. Wann bloß bin ich "das letzte Mal
an etwas herunter gehangen?" Irgendwie wäre die
Frage "wann das letzte Mal etwas an mir herunter
gehangen ist" witziger gewesen, aber okay. Kann
ja nur besser werden. Denkt man. "Wann war das
letzte Mal, dass ich jemanden mit dem Nachnamen
Braun getroffen habe?" - hallo?! Spätestens dies
ist der Zeitpunkt, mich endgültig aus
der rein glücksbasierten Raterei auszuklinken.

Sagen wir einmal so. Grundschulkinder sind wohl
die einzigen, die die Banalität und teilweise
langweilige Absurdität der Fragen noch verzeihen
mögen. Ja, 8-jährige kann man wohl fragen, "wann
sie das letzte Mal das Bild eines Koala-Bären
gesehen haben" oder "Seil gesprungen sind". Aber
was sollen Kinder antworten, wenn man sie fragt,
"wann sie das letzte Mal den Immobilienteil der
Zeitung gelesen", "eine Zigarre geraucht", "sie
Folien angeschaut" (?) oder "mit der Rentenkasse
gesprochen haben".

Umgekehrt wird in einer Erwachsenenrunde nicht
wirklich Partystimmung aufkommen, wenn danach
gefragt wird, wann der Sitznachbar denn "das
letzte Mal ein Eis gegessen", "eine Katze
gesehen", oder "ein Stück Papier in der
Mitte gefaltet hat"...

Immer wieder suche ich noch das Gute an einem
Spiel. Bei "Wann war das letzte Mal, dass...?"
gestaltet sich diese Suche als extrem schwierig,
denn hier passt leider irgendwie so rein gar nichts
zusammen. Schade um das Konzept, aber die
größtenteils kindlichen (ja, z.T. fast
dümmlichen) Fragen im Kontrast zu den
Themen, die nun überhaupt nicht aus der
Kinderwelt stammen, zeichnen sich fast ausnahmslos von
einer derart geringen Aussagekraft bzw.
Unwichtigkeit aus, dass ich dieses Spiel
sicher kein zweites Mal auf den Tisch bringe.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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