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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autor: Rüdiger Dorn
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Waka Waka
 
"Heiße Märkte, coole Händler"
Der afrikanische Handel blüht. Als Händler versorgt ihr das Dorf mit verschiedenen Waren und nutzt dabei die besonderen Fähigkeiten der Bewohner.  
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wird zum Händler und übernimmt eine Spielplanseite, auf der er während des Spiels Waren sammelt und Karten ablegt. Ziel ist es, durch das taktische Sammeln von diversen Waren zu möglicht viel Ruhm zu gelangen.


Willkommen in Afrika!
   
Spielziel: Erklimme die Statusstufen!
   

Zunächst erhält jeder Spieler 8 Gold Startkapital sowie 6 zufällig gezogene Handkarten. Wer am Zug ist, spielt nun nacheinander bis zu 3 Handkarten aus und nutzt die jeweils damit verbundene Aktion. Anschließend zieht er, abhängig von der Anzahl ausgespielter Karten, eine festgelegte Anzahl neuer Karten (bzw. alternativ Gold) nach. Das Maximum an Nachschub sind 3 neue Karten bzw. 3 Gold (Karten / Gold auch in beliebiger Aufteilung) - allerdings nur dann, wenn der Spieler in diesem Zug komplett auf das Ausspielen von Karten verzichtet. Das Maximum an Handkarten beträgt 6 Stück. Sobald mehr Karten auf die Hand gelangen, müssen überzählige abgeworfen werden.


Waren gibt es auf den Schiffen...
   
... und auf dem freien Markt.
   

Wichtigste Handkarte ist die Karte "Handel". Mit ihr (alternativ durch das verdeckte Auslegen von 3 beliebigen Karten) kann der Spieler zwischen 3 Optionen wählen: Er kauft die ausliegenden Warenplättchen eines der auf dem Spielplan aufgedruckten Schiffe und zahlt den angegebenen Preis. Waren sammelt der Spieler in seinem Lager. Alternativ kann er mit dem Ausspielen einer Handelskarte zwei gleiche Waren aus seinem Lager für 10 Gold verkaufen oder aber eine "Statusstufe" aufsteigen.

Das Erklimmen der Statusstufen ist das eigentliche Spielziel. Jede Stufe verlangt eine bestimmte Warenplättchenkombination, der der Spieler aus seinem Lager abgibt und auf den freien Markt (= den "Vorrat") legt. Hier befinden sich zu Beginn des Spiels bereits auch schon 6 Warenplättchen.


Die Aktionen der Handkarten sind selbsterklärend.

Das Ausspielen der Handkarten birgt aber noch viele weitere Aktionen in sich. So lassen es einige Karten zu, dass man Waren mit dem freien Markt tauscht bzw. sich dort Plättchen holt, dass man neue Karten erhält oder auch Karten von Mitspielern nutzen darf etc.

Eine wertvolle Karte ist der "Schamane". Wird er gespielt, darf sich der Spieler für 12 Gold eine Statusstufe erkaufen - allerdings nur, solang im Dorf das Feuer brennt (in Form eines Feuer-Plättchens). Immer, wenn ein Spieler eine "Feuer"-Karte vom Nachziehstapel zieht, wird das Plättchen umgedreht (d.h. mal erlischt das Feuer, dann lodern die Flammen wieder auf).


In jedem Zug spielt ein Spieler bis zu 3 Aktionskarten von der Hand aus.
   
Im eigenen Lager sammelt jeder Spieler seine Waren.
   

Karten, die in der oberen linken Ecke mit einem Goldsymbol gekennzeichnet sind, erlauben es den Mitspielern, gegen Bezahlung von 1 Gold an den Spieler, der die Karte gespielt hat, die aufgeführte Aktion - außer der Reihe - selber durchzuführen.

Wer als Erster die oberste Statusstufe erklommen hat, eröffnet die letzte Runde. Sollte der Spieler dann der Einzige auf der obersten Stufe sein, gewinnt er das Spiel. Sollten noch mehrere Spieler folgen, gewinnt derjenige, der noch mehr Gold übrig hat. Gibt es erneut einen Gleichstand, gewinnt der, der als Letzter die Stufe erreichte.

Für mehr Abwechslung liegen dem Spiel weitere Auftragstafeln bei, die neue (immer umfangreichere) Warenkombinationen erfordern. [ih]

 
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
lockeres Familien-/Strategiespiel
gelungener Kartenmechanismus
schöne Gestaltung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Siegbedingung etwas einengend
z.T. hoher Glücksfaktor
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Nein, Shakira ist nicht unter die Spieleautoren gegangen - es war Rüdiger Dorn, der den berühmten Ausruf "Waka Waka" in ein Brettspiel wandelte. "Waka Waka", das heißt so viel wie "Mach' es!". Sollte der Auftrag an Herrn Dorn gelautet haben: "Mach mal ein Brettspiel zu "Jambo"? - Spielkenner werden sich jedenfalls thematisch und optisch an das bekannte Kartenspiel desselben Autors erinnert fühlen.

"Waka Waka" ist jedoch eher - und das sage ich gleich vorab - ein spielerisches Leichtgewicht, wenngleich es nette Mechanismen beinhaltet. Das taktische Auslegen der Handkarten in Verbindung mit dem damit verbundenen Nachziehen neuer Karten (bzw. Gold) ist sehr gut gelungen; hier gilt es, möglichst geschickte Kombinationen auszuspielen. Neu ist die Möglichkeit, sich an fremde Aktionen anzuhängen, indem man dafür bezahlt. Dadurch wird das Spiel interaktiver, da man selbst in Wartesituationen ab und an etwas aktiv entscheiden kann.

Vieles ist jedoch vom Glück abhängig: Das fängt beim Ziehen der Handkarten an, geht weiter über die zufällig (zum Teil verdeckt) beladenen Schiffe und endet beim sich stets verändernden Feuer. Wer einen Schamanen auf der Hand hält, 12 Gold im Vorrat hat und auf lodernde Flammen schaut, kann so direkt eine Statusstufe überspringen; derjenige, bei dem das Feuer jedoch gerade zuvor erlischt, schaut erst einmal in die Röhre...

Überhaupt wirkt das eigentliche Spielziel etwas eindimensional. Ich kann bei "Waka Waka" nicht auf verschiedene Wege gewinnen; ich MUSS Waren sammeln und die Statusstufen erklimmen. Eigentlich habe ich gar keine andere Möglichkeit, als stets den Mitspielern zu folgen. Sobald nämlich auch nur ein Spieler ein bis zwei Stufen höher klettert als die anderen, hinken diese oftmals so schnell hinterher, dass ein Aufholen kaum noch möglich ist. Das ist schade und für echte Strategiespieler nicht immer befriedigend.

Als Familien-Strategiespiel - mit einer optisch sehr hübsch präsentierten Mischung aus Taktik und Glück - kommt "Waka Waka" bei den Gelegenheitsspielern dennoch gut an. Zwar hätte ich mir auch hier auf Dauer etwas mehr Abwechslung bei den Aufträgen gewünscht; als schnell zu erlernendes und flott zu spielendes Zwischendurch-Vergnügen kommt Dorns Afrika-Handel bei mir aber gern einmal auf den Tisch. (> Video)

Hinweis zum Kultfaktor: 7 Punkte; für Vielspieler evtl. zu seicht.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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