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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2014
(Original: "Splits", 2010)
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Francesco Rotta
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Voll Schaf
....
Scheiden tut weh? Nee... äh... Määääh!
Machtkampf um die schönsten Weidenflächen: Nur die Schafherde, die sich am besten über das Grün verteilt, wird am Ende die Konkurrenz besiegen! 
  
     

Der Spielplan wird von den Spielern aus den einzelnen Spielplanteilen in beliebiger Form zusammengesetzt, es dürfen dabei auch "Löcher" in der Weidenfläche entstehen. Jeder Spieler stapelt die 16 Kunststoff-Spielsteine ("Schafe") seiner Farbe zu einem Turm und stellt diesen auf ein Rand-Hexagonfeld seiner Wahl.

Wer am Zug ist, muss seine Schafherde teilen, d.h. der Spieler hebt beliebige viele Spielsteine von seinem Turm ab und zieht sie in gerader Linie (in frei gewählter Richtung) bis zum letzten freien Feld vor dem nächsten Hindernis (mit Spielsteinen belegte Felder, der Rand der Spielfläche oder evtl. ein Loch in der Weidenfläche).  Mindestens (!) 1 Stein MUSS auf dem Ursprungsfeld zurückbleiben. Dann folgt der nächste Spieler.

Im nächsten Durchgang teilt der aktive Spieler erneut seine Schafherde in der zuvor beschriebenen Art und Weise. So entstehen im Spielverlauf meistens mehrere, kleinere Türme, aus denen der Spieler dann wählen kann. Felder, die nur noch mit einem einzelnen Spielstein belegt sind, dürfen nicht mehr benutzt werden - weder kann ein einzelner Stein "geteilt" werden (logisch!), noch dürfen Steine auf einen einzelnen Stein wieder zu einem Stapel zusammengesetzt werden!

Ein Spieler spielt solange, bis er keinen gültigen Zug mehr machen kann - entweder, weil er alle Schafe (Spielsteine) seiner Farbe auf einzelne Felder verteilen konnte (der seltene Idealfall!) oder aber, weil er von der Konkurrenz eingeschlossen wurde und seine noch vorhandenen Stapel nicht mehr aufteilen kann, da ihm der Weg zum Weiterziehen versperrt ist. Kann kein Spieler mehr einen Zug machen, gewinnt der Spieler, der die meisten Weidenfelder mit eigenen Schafen besetzen konnte. Jedes Feld zählt dabei als 1 Punkt, egal ob sich ein einzelner Spielstein oder ein Turm aus Steinen darauf befindet. Bei Gleichstand wird verglichen, wer die größere zusammenhängende Weidefläche erschließen konnte. [ih]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
neckisches Denk- und Ärgerspiel
schönes Material
funktioniert generationsübergreifend
  MINUS:
MINUS:
ähnliche Spiele bereits auf dem Markt
gewisser Frustfaktor vorhanden


leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
      Ingo: Bei "Voll Schaf" handelt es sich ursprünglich um ein abstraktes, taktisches Denkspiel, dem ein familiengerechtes Thema (Schafe, irgendwie immer wieder beliebt...) aufgestülpt wurde. Gut, nun mag der eine oder andere Naturkenner sagen, er habe noch nie in der freien Wildbahn 16 Schafe gesehen, die freiwillig das doch recht waghalsige Kunststück vollziehen, sich aufeinander zu stapeln (falls genau DU, lieber Leser, das  doch schon erlebt hast, mögest du mir bitte ein Beweisfoto schicken, und Däns Wichtelgeschenk ist deins... siehst du, lieber Dän, man kann mir nicht unterstellen, ich würde dir nicht helfen wollen, dein Puzzle loszuwerden... wer regelmäßig unsere Berichte liest, weiß wovon ich ich rede - posttraumatische Belastungsstörung und so...), aber bloße Farbsteine wären dann doch gerade für Kinder weniger attraktiv als die ach so süßen Schäfchen. Und da Kinder das Spiel genauso gut spielen können wie Erwachsene, geht das Schafthema natürlich voll und ganz in Ordnung.

Spielerisch ist "Voll Schaf" eine Mischung aus Area Control (ich versuche, möglichst viele Felder mit eigenen Spielsteinen zu belegen) und einem netten Ärgerspiel, bei dem es darum geht, dem Gegner bzw. den Gegnern gewinnbringende Wege abzuschneiden (bäh, wie gemein...). Das Blockieren der Gegner ist sogar ein zentrales Element, was bei jüngeren Kindern schon einmal zu kleinen Frustmomenten führen kann (ach jaaaa, wer hat als kleiner Stöpsel nicht geweint, wenn er dreimal hintereinander beim "Mensch ärgere dich nicht" rausgeworfen oder beim Mühle-Spiel zugebaut wurde...), aber hey, wer kuscheln will, spielt halt lieber eines dieser neuen modernen kooperativen "Wir-haben-uns-alle-lieb-Spiele" ;) Bei "Voll Schaf" wird taktiert, und das geht nun mal am besten, wenn man die Gegenspieler ausschaltet - that's my fish! Ähm, ich meine natürlich: That's life! Hmm, wie komme ich nur auf Fisch? Ach richtig, ich hatte Fisch zum Mittag. Aber diese Info ist unwichtig - zwar lecker, aber unwichtig. Nein, es gibt da ein Spiel mit dem Titel "That's my fish", und genau an dieses Spiel, das in Deutschland auch als "Packeis am Pol" bekannt wurde, erinnert "Voll Schaf" doch sehr! Aber keine Sorge, es ist keine bloße Kopie, der Split-Mechanismus (to split: englisch, "teilen") sorgt beim Schäfchenspiel für ein relativ eigenständiges Spielgefühl.

Wer schon einmal Urlaub an Nord- oder Ostsee gemacht hat, weiß, welch meditative Wirkung eine vor sich hin blökende Schafherde auf einem saftig grünen Deich haben kann. Nun möchte ich nicht sagen, dass auch "Voll Schaf" diese Wirkung erzielt, das wäre nicht so ganz fair, denn das Wort "meditativ" konnotiert in den Köpfen der meisten Menschen wohl eher so etwas wie "einschläfernd". Nein, das ist "Voll Schaf" keinesfalls, aber es ist natürlich auch alles andere als actionreich. "Voll Schaf" ist ein ruhiges, taktisches Spiel, bei dem man öfters über den besten Spielzug grübelt (ein Grübler am Tisch grübelt natürlich dann auch gern mal doppelt oder dreifach so lang wie die anderen... herrje, wie ich diese Spielerspezies doch liebe... mögen die notorischen Grübler dieser Welt doch bitte beim nächsten Deichspaziergang barfuß in den Schafsdung treten, damit sie auch mal etwas leiden...). Denn eigentlich ist "Voll Schaf" ein Spiel, das vergleichsweise flott gespielt werden kann und vor allem absolut leicht zu erlernen ist und so generationsübergreifend vom Grundschüler bis zum Senioren funktioniert (Mutter, sei gegrüßt an dieser Stelle, dein Lieblings- und einziger Sohn ist gleich fertig mit seiner Meinungsäußerung und geht dann auch wieder ans Telefon, wenn "Mudda" im Handydisplay erscheint... immer wieder... und wieder... und wieder... und wieder.... Post-It an mich selbst: Junge, denk an Schafe, die sollen was meditatives haben...).

Ein echtes Familienspiel also, dieses "Voll Schaf", wenn man Denkspiele dieser Art mag. Nicht määäähga-innovativ, nicht määäähga-aufregend, aber ein Kandidat für schnelle Partien zwischendurch und mit einer dennoch angenehmen taktischen Tiefe. Von mir gibt es daher gute 7 Punkte! 

...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     
Lutz: "Voll Schaf" hat es völlig verdient, auf die "Spiel des Jahres 2014"-Empfehlungsliste zu kommen. Ich glaube, es hätte sogar nominiert werden sollen. Na ja, jetzt können wir es ja hier bei Spielkult auszeichnen.
 
Das Spiel hat sehr festes und schönes Material. Wir hatten immer viel Spaß mit den vielen verschiedenen Schafen und haben ständig Witze über die Gesichtsausdrücke gemacht.
 
Mir gefällt, wie unterschiedlich das Spiel verläuft, wenn das Spielfeld anders ausgelegt wird. Kompakte Spielfelder verlangen die ganze Zeit Spielzüge im Kopf durchzugehen, während löchrige Spielpläne dazu führen, dass man höllisch aufpassen muss, nicht von einem Teil des Spielplans ausgeschlossen zu werden.
 
Das Spiel selber ist sehr schnell erklärt und die Spieldauer liegt zwischen 10 und 60 Minuten, denn es hängt wirklich davon ab, wie sehr die Spieler ihre Züge durchplanen. In diesem Spiel ist so manche Analyse-Paralyse vorprogrammiert. Es handelt sich ganz klar um ein Strategiespiel, das aufgrund der wenigen Regeln für alle Einstiegsgruppen geeignet ist. Wann man seinem Kind "Voll Schaf" zumutet, hängt natürlich vom Kind ab, aber ich denke jedes Kind, das Dame, Mühle oder Backgammon erlernen kann, kann auch "Voll Schaf" erlernen. Mir hat es wirklich gut gefallen.
...
 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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