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Genre: Wissen, Raten
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Touko Tahkokallio
Spieleranzahl: 2 bis 7
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

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Voll ins Schwarze
 
Treffer, versenkt!
Bei diesem Schätzspiel müssen Fragen, deren Antwort man oftmals nur erahnen kann, mit Zahlenkarten beantwortet werden - wenn man die richtigen besitzt...!
 

     

So funktioniert's:
Die Spieler entscheiden sich für 4 der 6 Ratekategorien (wie z.B. "Geografie", "Sport" oder "Fernsehen") und stellen die Fragekarten in die Aussparungen der Spielfläche. Jedem der 4 Segmente ist ein schwarzer Pöppel zugeordnet, der zunächst auf dem Außenring startet.


Gespielt wird in der Spielschachtel
   
Die Zahlenkarten sind in 3 Gruppen geteilt.
   

Wer am Zug ist, sucht sich eine Kategorie aus und liest die Frage mit der Nummer vor, der der Ring anzeigt, auf dem der Pöppel in diesem Segment steht. Die Fragen sind zum einen knallharte Wissens-, zum anderen Schätzfragen.

Aus ihren anfangs 7 Handkarten (Zahlenkarten von 1 bis 80), stellen die Spieler dann jeweils für sich eine Antwort zusammen. So können auch mehrere Karten zu einer Summe kombiniert werden. Dann wird aufgedeckt. Wer am nächsten an der Lösung ist, erhält den Punkt (auf den dunklen Ringen auch 2 Punkte). Der siegreiche Spieler muss seine Zahlenkarten dann jedoch ablegen. Trifft jemand hingegen sogar die exakte Lösung, darf er die Karten zurück auf die Hand nehmen.

Je 3 neue Karten organisiert man sich mit dem Ausspielen der "Pause"-Karte, die jeder Spieler dauerhaft besitzt. Sie kann auch mit einem Zahlentipp ausgespielt werden, um die Mitspieler mit der Anzahl der ausgelegten Karten in die Irre zu führen. Wer jedoch eine Pause-Karte spielt, nimmt in dieser Runde nicht an der Wertung teil! Dafür darf er die neuen Karten dann beliebig von den 3 verfügbaren Stapeln (1-9, 10-20 oder 30-80) ziehen.


Diese Kombination führt zur Antwort "26".
   
Spielende. Drei Figuren stehen im Mittelkreis.
   

Nach jeder Raterunde wird dann noch der Pöppel dieser Kategorie einen Ring weiter, zur Mitte hin, gezogen. Sobald der dritte schwarze Pöppel im Inneren Kreis angelangt (die gelbe Markierung überschreitet), endet das Spiel. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]

Vielen Dank an Huch & friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessante Schätzspiel-Idee
Antworten teilweise mit
   Aha-Effekt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
viele Fragen wirken zu sachlich
Gestaltung spaltet die Meinungen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Schätzspiele bereichern immer wieder einmal gern den Markt der Wissensspiele. Sie bieten den entscheidenden Vorteil, auch Spieler an den Tisch zu bekommen, die sich bei herkömmlichen Quizspielen nicht durch hoffnungslose Unwissenheit blamieren wollen. Insofern gehen Spiele wie "Voll ins Schwarze" dann schon fast in den Partysektor, denn hier kann man meistens nicht viel falsch machen - oder eben doch, aber es wird dann eher gütig belächelt. So einige Antworten führen zu einem Aha-Effekt, wenn die geratenen Zahlen so gänzlich an der tatsächlichen Lösung vorbei gehen.

Die Idee, Fragen mit Zahlenkarten von 1 bis 80 zu beantworten, ist eine witzige neue Idee, die auch noch etwas Taktik ins Spiel bringt. Reicht es, bestimmte Karten zu kombinieren, und trotzdem nah genug an der Lösung zu sein? Je mehr Mitspieler teilnehmen, umso unberechenbarer wird die Auswertung.

Als schade hat unsere Gruppe die Tatsache empfunden, dass viele Fragen dann doch Fragen sind, die man im Grunde nicht beantworten bzw., besser gesagt, noch nicht einmal wirklich erahnen kann und es im Grunde auch gar nicht möchte, da das Thema für einen selbst eher uninteressant erscheint. Da ist dann blindes Tippen die letzte Rettung. Das verwässert die eigentlich gute Grundidee. WENN man schon ins Blaue tippen muss, dann wäre es schön, wenn man dabei wenigstens unterhalten wird. Gerade die eher "technischen" Fragen, z.B. nach Prozentanteilen der Grundflächen bestimmter Länder etc. sind jedoch nicht witzig genug, um damit eine lockere Partyrunde gestalten zu können. Und bei manchen skurrilen Fragen (wie z.B. nach der Anzahl der Buchstaben des längsten Wortes im Duden) hätte man sich eine zusätzliche Erklärung zur einfachen Zahlenlösung gewünscht. Die Altersangabe "ab 8 Jahren" ist zudem sehr niedrig gewählt.

Fazit: "Voll ins Schwarze" ist ein nette Quiz-Alternative, die weniger auf Witz, sondern - trotz Glücksabhängigkeit beim Karten ziehen und einem Großteil der Fragen mit Schätzcharakter - letztlich doch auf eine gewisse Wissensgrundlage setzt. Die Gestaltung der Spiels spaltet übrigens die Meinungen der Mitspieler. Das plakativ-kitschige pink war für manchen Teilnehmer ein No-Go; ich selber kann mit dieser ungewöhnlichen Aufmachung gut leben - suggeriert sie doch direkt, dass man das Spiel nicht ZU ernst nehmen sollte.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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