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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Kinder
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Bob Lindner
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  Voll in Fahrt
 
Schubsen, bis der Prellbock kracht!
Aufregung am kleinen Rangierbahnhof: Die Diesel-Loks veranstalten ein turbulentes Wettrennen - und jede Lok will die erste im Lokschuppen sein!
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält vier Loks in seiner Spielerfarbe, von denen er drei ins Ziel bringen muss, um zu gewinnen. Der jeweils aktive Spieler, welcher stets reihum wechselt, nimmt die drei Würfel und wirft sie.


Der Rangierbahnhof mit seinen drei Gleisen und drei farbigen Rangierbrücken
   
Die grünen Felder sind die Startfelder - sie zählen bereits als 1. Schritt mit!
   

Der Farbwürfel zeigt an, welche der drei farbigen "Rangierbrücken" nun in die jeweils vierte - aktuell freie - Aussparung geschoben wird. Die Brückentafel darf dabei nicht vom Spielplan genommen werden, sondern muss immer entlang der Führung bewegt werden. Eventuell bereits vorhandene Loks, die auf dieser Brücke eine Pause eingelegt haben, werden durch die Bewegung mit verschoben.


Der Farbwürfel zeigt, welche Brücke verschoben wird. Die Augenwürfel zeigen die Anzahl an Schritten, die der Spieler mit einer seiner Loks zieht.
   
Hier wird die rote Rangierbrücke verschoben. Die Lok, die sich darauf befindet, wird somit ebenfalls an eine neue Stelle gerückt.
   

Die beiden Zahlenwürfel ergeben addiert die Anzahl der Schritte, die der Spieler mit einer seiner Loks vorwärts zieht. Begonnen wird dabei jeweils auf einem der drei grünen Startfelder, wobei das Startfeld bereits als 1 Schritt zählt. Die weiteren Bewegungen müssen immer den verfügbaren durchgängigen Gleisen folgen! Wurden die Bewegungsschritte komplett aufgebraucht, pausiert die Lok an ihrer aktuellen Stelle auf den Gleisen.

Sollte eine Lok vorzeitig auf einen Prellbock stoßen oder vom Gleis abkommen, da die Anzahl der Bewegungsschritte höher ist als die verfügbaren Gleis-Felder, erleidet diese Lok einen Unfall. Sie wird dem Spieler zurück gegeben und muss von vorn beginnen.


In der Taktikvariante gibt's für jeden Rangierunfall ein solches Reparatur-Plättchen.
   
Wird ein Plättchen eingesetzt, darf der Spieler eine Rangierbrücke seiner Wahl verschieben.
   

In der Taktik-Variante erhält der Spieler, der einen Unfall hatte, zusätzlich ein Reparatur-Plättchen, welches als Joker dient und es ihm in einem der nächsten Spielzüge ermöglicht, eine beliebige (!) Rangierbrücke zu verschieben (und nicht vom Farbwürfel abhängig zu sein).

Würfelt ein Spieler einen Pasch, so darf er anschließend einen weiteren Spielzug ausführen, wenn er möchte. Allerdings gibt es dann die Einschränkung, dass erneut DIE Lok nach vorn gezogen wird, welche auch im Spielzug davor verwendet wurde! Dies kann ein Risiko darstellen, denn die Lok könnte einen Unfall erleiden. Aus diesem Grund ist der Pasch-Zusatz-Spielzug nur optional!


Die blaue Lok ist bereits 3 Felder weit gefahren und muss nun noch weitere 6 Schritte nach vorn ziehen. Zunächst schiebt sie die gelbe Lok an, welche den nächsten Schritt übernimmt. Die gelbe Lok trifft dann auf die rote Lok und schubst sie um die verbleibenden Felder nach vorn!

Entscheidendes Spielelement sind die anderen Lokomotiven. Trifft eine Lok während ihrer Fahrt auf eine andere Lok, so bleibt die aktive Lok auf dem Feld vor der Stör-Lok stehen - nicht ohne diese noch anzuschubsen! Sollten noch Bewegungsschritte übrig sein, so werden diese nun mit der angeschubsten Lok fortgeführt! Stehen mehrere Loks hintereinander im Weg, so setzt sich das Anschubsen im Domino-Effekt fort, d.h. eine Lok zieht immer bis zum Hindernis und übergibt die verbliebenen Schritte an die nächste Lok.

Wer über eine Schubs-Aktion eine Lok von den Gleisen befördert, gibt sie dem jeweiligen Spieler zurück in seinen Vorrat.


Diese blaue Lok ist sicher auf einem Zielfeld angekommen.
   
Wer ohne Schaden ins Ziel kommt, stellt seine Lok auf einen freien Lokschuppen.
   

Gelingt es einem Spieler aus eigener Kraft auf einen Ziel-Prellbock zu fahren, so darf er seine Lok in einen freien Lokschuppen stellen. Wird die Lok hingegen von einem Gegner auf einen Ziel-Prellbock geschubst, so gilt dies wiederum als Unfall - diese Lok muss wieder vom Spielfeld genommen werden und von vorn anfangen!

Wer als erster Spieler drei eigene Loks auf einen Ziel-Prellbock fahren lassen und diese somit in die sicheren Lokschuppen bringen konnte, ist der Sieger. [ih]

 

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Zusätzliche SPIELKULT.de-Varianten (Hausregeln):
- auch das Rückwärtsfahren erlauben
- Reparatur-Plättchen als "Joker" für freie Auswahl beim Brücken-schieben ODER als Möglichkeit, die Würfelaugen beider Würfel auf 2 Loks aufteilen zu dürfen (und damit die Gefahr zu verringern, einen Unfall zu erleiden).
- Abwechselnde Bedienung von gleich 2 Farben pro Spieler im 2-Personen-Spiel für mehr Action

 

 
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 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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  PLUS:
PLUS:
ein "echtes" Familienspiel
tolles Spielmaterial
einfaches, aber doch auch
   taktisches Spielprinzip
ENDE
  MINUS:
MINUS:
"Action" abhängig
   von der Spielerzahl
glücksabhängig
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Mit "Voll in Fahrt" erscheint bei Amigo ein Spiel, das seinen Namen "Familienspiel" zurecht trägt! Wie oft haben Verlage bereits ihre Spiele als "Familienspiel" eingestuft und dabei dann doch die Kinder ausgeklammert. Dies ist bei "Voll in Fahrt" anders, denn hier spielen Kinder und Erwachsene zu gleichen Bedingungen.

Das Spielprinzip ist bewusst einfach gehalten und schnell zu erlernen: Würfeln, bewegen, rausschmeißen. Das klingt nach "Mensch ärgere dich nicht" und wäre allein jetzt nicht wirklich innovativ. Doch Bob Lindner hat seinem Spiel den nötigen Schliff verpasst. Die Schubs-Bewegung und die sich bewegenden Gleise, beides perfekt auf das immer wieder reizvolle Eisenbahnthema abgestimmt, sind neu - und dabei spaßig und taktisch zugleich!

Damit das Anschubsen der Loks im höheren Maße geschieht, sollten aber mindestens drei, oder noch besser vier Spieler teilnehmen - bei nur zwei Spielern läuft die Partie, aufgrund der geringeren Anzahl an möglichen Hindernissen, ruhiger ab. Wer mag, kann in einer 2-Personen-Partie mit je zwei Farben pro Spieler antreten. Abwechselnd bedient, sorgen diese dann für mehr Chaos auf den Gleisen. 

Das Spielmaterial ist extrem "knuffig" - nicht nur Kinder mögen die kleinen Lokomotiven. Das Spiel weckte auch bei mir sofort "das Kind im Manne". Somit ist dieses Spiel überaus kindergeeignet, ohne dabei ein reines Kinderspiel zu sein. Auch in Erwachsenengruppen kommt "Voll in Fahrt" nämlich als nettes, einfaches Zwischendurch-Spiel bzw. taktische "Mensch ärgere dich nicht"-Variante gut an!

Kurz und knapp: Wer (zum Beispiel zu Weihnachten) ein wirklich schönes Spiel sucht, welches generations-übergreifend mit der ganzen Familie, besonders auch mit Wenig- und Gelegenheitsspielern, gespielt werden kann, dem sei "Voll in Fahrt" wärmstens empfohlen! (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Gabi: Ein Familienspiel mit kleinen taktischen Winkelzügen, bereits geeignet für Kinder ab 6 Jahren? Geht nicht? Geht doch! Die Spielidee glänzt mit wenigem, und daher verschmerzbarem Würfelglück und dem damit verbundenen Bewegen der farbigen Schienenbereiche.

Taktik ist gefragt bei der Verwendung der verschiedenen Loks, vorausschauendes Denken beim Einbeziehen gegnerischer Lokomotiven und der Schienen. Und ein wenig Stänkerei beim Rausschmeißen (oder besser Rausschieben) fremder Loks sorgt für ein ausreichend abwechslungsreiches Spielkonzept, das für Grundschulkinder nicht zu komplex erscheint, aber auch variabel genug für den Rest der Familie ist.

Insgesamt ist der Wiederholungswunsch bei "Voll in Fahrt" wirklich hoch. Das Design des Spieles ist extra kindgerecht angepasst. Die Lokomotiven aus Kunststoff sind formschön, jedoch relativ leicht - hier hätte man sich als Krönung durchaus auch noch hölzerne Loks vorstellen können. Bei einem Preis von derzeit bereits unter 20 Euro kann man bei diesem wirklich schönen Spiel getrost drüber hinwegsehen.

Zu schade, dass ich "Voll in Fahrt" schon besitze - ich hätte es mir ansonsten glatt gekauft... ;) Für mich ein Kandidat für die Auswahlliste zum "(Kinder-)Spiel des Jahres 2011" - klare Empfehlung!
(> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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