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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Feuerland Spiele
Autoren: Jamey Stegmaier, Alan Stone, Morten Monrad Pedersen
Spieleranzahl: 1 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45 bis 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Viticulture
Essential Edition
...

Kein Wein ohne die richtige Traube

Jeder will der beste Winzer in der Toskana werden, aber nur dem Spieler mit dem besten Überblick und einer Portion Glück kann das gelingen.
 

 
Jeder Spieler erhält sein Spielmaterial und anschließend eine Mama- und eine Papa-Karte, diese gewähren jeden Spieler eine unterschiedliche Startausstattung.



Das Spiel wird in Spielrunden gespielt, die einem Jahr entsprechen, und so teilen sich die Runden in vier Phasen, die nach den vier Jahreszeiten benannt sind. Das Spiel wird solange fortgesetzt, bis ein Spieler 20 Siegpunkte erreicht und das aktuelle Jahr zu Ende geht.



Frühling:
Beginnend beim Startspieler  wählt jeder Spieler eine unbesetzte Zahl auf der Reihenfolgeleiste und darf sich den abgebildeten Bonus nehmen.

Sommer:
In der im Frühling festgelegten Zugreihenfolge dürfen die Spieler nun ihre Arbeiter auf die gelben Aktionsbereiche setzen und sofort die dazugehörige Aktion ausführen. Das geht solange, bis alle Spieler für diese Aktionsphase gepasst haben. Dabei müssen die Spieler beachten, dass im Sommer eingesetzte Arbeiter in der Winteraktion nicht mehr zur Verfügung stehen.



Mit den Sommeraktionen können die Spieler Sommerbesucher ausspielen, Rebenkarten ziehen, Rebenkarten pflanzen, Bauwerke bauen, eine Tour anbieten um Geld zu kassieren, Trauben  verkaufen und Anbaugebiete verkaufen/kaufen.



Herbst:
In Zugreihenfolge darf jeder Spieler eine Sommer- oder Winterbesucherkarte ziehen. Spieler, die ein Cottage als Gebäude besitzen, dürfen eine weitere Karte ziehen.

Winter:
Die Spieler benutzen die blauen Aktionsbereiche mit ihren übrig gebliebenen Arbeitern aus dem Sommer. Die  Winteraktionen lassen die Spieler Winterbesucher ausspielen, Weinbestellungen ziehen, Anbaugebiete ernten, Weine aus Trauben herstellen, neue Arbeiter ausbilden und Weine aus einer Weinbestellung verkaufen.


 
Der große Arbeiter eines Spielers hat  den Vorteil, dass man ihn auch auf einem schon besetzten Feld dazu stellen kann.

Bei den Besucheraktionen wird immer eine Karte ausgespielt und der Kartentext wird komplett abgehandelt, so können die Spieler spezielle Vorteile erhalten oder Aktionen stärker beziehungsweise günstiger durchführen.



Durch die Ernten-Aktion werden zunächst Glassteine auf das eigene Tableau als Trauben gelegt und durch das Weinherstellen werden die Steine in den Weinkeller geschoben, wo sie nun einen Wein einer bestimmten Qualität darstellen.

Die Gebäude verhelfen entweder zu einem Bonus oder sind Voraussetzungen um Trauben anbauen zu können bzw. Weine mit besserer Qualität einlagern zu können.

Am Ende des Jahres wird überprüft, ob ein Spieler 20 Punkte erreicht hat, sonst beginnt die nächste  Runde. Alle Trauben und Weine der Spieler altern, das bisher erreichte Einkommen wird ausgezahlt, die Handkarten auf maximal 7 Karten reduziert und der Startspieler wechselt gegen den Uhrzeigersinn. [ug]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Thema gut umgesetzt
schönes Spielmaterial
reibungsloser Spielablauf
viel Abwechslung durch Besucherkarten
individueller Spieleinstieg
ENDE
  MINUS:
MINUS:
manche Aktionen sind am Spielbeginn
   besonders stark
Geld ist zum Spielbeginn sehr knapp
   und am Spielende fast nutzlos
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ulf: Wirklich schön, dass für die deutschsprachige Auflage von "Viticulture" so viel Mühe investiert wurde. Das Spiel wurde nicht nur übersetzt, sondern mit der Essential Edition kommen bereits einige Änderungen aus der ursprünglichen "Tuscany"-Erweiterung mit ins Grundspiel. Die größte Errungenschaft ist die Anpassung der Besucherkarten. Trotzdem würde die Erweiterung noch zusätzliche Module enthalten, die das Spielerlebnis  abwechslungsreicher machen und ich hoffe, dass es auch noch eine deutsche Essential-Erweiterung geben wird.

Das Spiel zieht die Spieler direkt in die Welt der Winzer hinein. Es ist sicherlich eine stark vereinfachte "Einführung" in die Weinherstellung, aber alle Aktionen und Abläufe fühlen sich richtig und sinnig an, sodass "Viticulture" schnell verinnerlicht werden kann.

Die verschiedenen Handkarten heben das Spiel besonders stark von anderen Workerplacement-Spielen  ab. Die Besucherkarten unterscheiden sich stark, auf vielen Karten hat man sogar eine Wahl und mitunter können sie sehr stark sein. Sie lockern das Spiel auf, erlauben aber auch Extremstrategien, in denen der Weinanbau nur noch eine Nebenrolle spielt.

Mir gefällt die Reihenfolgeleiste, denn die Boni auf den Einsatzfeldern machen es besonders beliebt, möglichst früh an die Reihe zu kommen, aber die hinteren Positionen erhalten Bonuskarten oder einen anderen Bonus. Aber manche Einsatzboni sind sehr stark, zwei Besucherkarten auszuspielen ist praktisch eine doppelte Aktion. Das begehrteste Einsatzfeld ist meines Erachtens das Feld, in dem man mit einem Arbeiter zwei Felder ernten kann. Sobald ich zwei bebaute Felder besitze, möchte ich jede Runde dieses Feld benutzen.

Die Idee, durch die Mama- und Papa-Karten für jeden Spieler einen individuellen Start zu ermöglichen, ist sehr gut. Mit den Mama-Karten funktioniert das auch, aber die Papa-Karten bieten den Spielern bereits eine Wahl, ob sie ein zugelostes Startgebäude haben wollen oder lieber in Geld ausbezahlt werden, um niemanden in eine Rolle zu zwingen. Warum aber gibt es für jedes Gebäude zwei Papa-Karten, bei der jeweils eine schlechter ist, wenn man sich für das Startgebäude entscheidet?

"Viticulture" hat einen klaren Spielablauf und begeistert ab dem ersten Spiel. Nach mehreren Partien sind mir aber ein paar Aspekte des Spiels aufgefallen, die mir nicht so gut gefallen. Es ist nicht notwendig, alle Arbeiter anzuwerben, aber zumindest in der ersten Runde einen Arbeiter zu rekrutieren ist fast eine gesetzte Aktion. Der Nachteil, in allen folgenden Runden keinen zusätzlichen Arbeiter zu haben, ist zu groß. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so gravierend, verhält es sich mit dem frühen Bau eines Cottages, dass dem Besitzer jede Runde zu einer Besucherkarte nach Wahl verhilft. Am meisten jedoch missfällt mir der Geldfluss in "Viticulture". Am Anfang des Spiels ist das Geld extrem knapp bemessen, jedes Geldstück ist hier wichtig, denn,, wie gerade schon erwähnt, möchte man sich Gebäude und weitere Arbeiter anschaffen. Deshalb ist es auch sinnig, am Anfang zumindest ein Anbaugebiet zu verkaufen. Doch bereits ab der Mitte des Spiels sind die dringlichsten Investitionen getan, und gerade wenn man anfängt ein bisschen Einkommen pro Runde zu verdienen, ist mit dem Geld nichts mehr anzufangen, und es türmt sich sinnlos vor den Spielern.

"Viticulture" ist schön aufgemacht, besonders schön sind die vielen unterschiedlichen Gebäude aus Holz, die in jeder Spielfarbe vorhanden sind. Auch die vielen illustrierten kleinen Karten brauchen sich nicht zu verstecken. Die Regeln sind sehr aufgeräumt und hilfreich, sodass das Erlernen des Spiels keine großen Schwierigkeiten bereiten sollte.

Das Thema Weinherstellung ist für mich in "Viticulture" recht ansprechend und gut umgesetzt worden, ohne zu komplex zu werden. Es ist ein Strategiespiel, das sich an etwas erfahrenere Spieler im Kennerspielniveau richtet. Bis zu sechs Spieler können am Wettkampf zum besten Winzer teilnehmen, was selten für ein Spiel mit diesem Anspruch ist, und abgesehen von einer etwas hören Spieldauer auch fabelhaft funktioniert. 
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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