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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Goliath  ..i..
Autor: Andy Breckman
Spieleranzahl: 2 bis X
Alter: ab 18 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Verdammt nochmal
...
Einfach blöd gelaufen...
Was ist eigentlich Pech? Jeder mag das anders definieren, doch in diesem Spiel gibt es einen Elends-Index, der eindeutig bestimmt, welche blöden Situationen im Leben wie schlimm sind. Und genau diese Skala gilt es einzuschätzen...
 
 
Insgesamt 200 echt miese Situationen stehen auf Karten zur Verfügung. Diese Karten werden gut durchgemischt und als verdeckter Stapel in der Tischmitte platziert. Jeder zieht sich davon 3 Karten und ordnet sie, mit steigenden Zahlen vor sich als persönliche Straße der Schmerzen an. Oben auf der Karte finden die Spieler das jeweilige Ereignis, in der Mitte ein liebevoll erklärendes Bildmotiv und unten dem festgelegten Schmerzensindex. Wer sich fragt, wie man sowas festlegen kann... tja, im Regelwerk steht was von "hoch qualifizierten Personen und Experten, mit Erfahrungen der klinischen Psychiatrie und vom Angst-Level emotionalen und langfristig psychologischen Traumas - Kurz gesagt: jeder empfindet es etwas anderes, aber die Zahl steht nun einmal fest! Und wir haben diese Zahlen auf den Fotos abgeschnitten bzw. überdeckt, damit wir noch nichts verraten :)



Wer dran ist, zieht eine Karte und liest sie dem linken Nachbarn vor. Der muss nun entscheiden, an welcher Stelle seiner persönlichen Straße der Schmerzen er sie einlegen würde - z.B. zwischen 40 bis 48. Ob die Antwort richtig ist, ist prüfbar anhand der Zahl auf der Karte. Dabei muss die Zahl nicht genau angesagt werden. Ist der genannte Zahlenraum korrekt ("mehr als die letzte Karte" oder "weniger als die erste Karte" ist erlaubt), wird die Karte an entsprechender Stelle der persönlichen Reihe des Antwortenden eingefügt. Er zieht als nächstes eine Karte und liest sie seinerseits seinem linken Nachbar vor.



Ist der genannte Zahlenraum falsch, darf der nächste Spieler zur Linken einen weiteren Rateversuch machen. Es wird notfalls reihum geraten. Sollte auch der letzte Spieler keine korrekte Antwort geben können, kommt die Karte aus dem Spiel. Da im Verlauf die Abstände zwischen den Zahlen in der eigenen Straße der Schmerzen immer kleiner werden, wird auch das Spiel Runde für Rund etwas schwerer.



Der Spieler, der zuerst 10 Karten in seiner Straße der Schmerzen versammeln konnte, gewinnt. [go]
 
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interessantes Thema,
   regt zur Kommunikation an
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  MINUS:
MINUS:
wenn man die Karten kennt,
   sinkt der Spielreiz
eer
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Gabi: Das Leben ist so gemein... Das wird klar, wenn man sich die Sprichworte rund ums Pech haben mal betrachtet: Im Regen stehen, ins Klo greifen… Kurz gesagt, es passiert so manches im Leben, was man nicht unbedingt haben muss. Manches verursacht körperlichen Schmerz, manches ist einfach nur peinlich, manches aber verursacht auch psychischen Schaden. Wer jetzt kurz nachdenkt, welche Peinlichkeiten er bereits als unangenehm empfunden hat, und von was er von anderen gehört hat, wird sicher einiges finden. Das Leben beinhaltet tatsächlich arg skurrile Situationen.

Das vorliegende Spiel greift nun solche Augenblicke auf, unterlegt sie mit einer Zahl (dem Elends-Index) und zwingt uns als Spieler, uns mit diesen möglichen Erlebnissen durch schlichtes Sortieren der Zahlen auseinanderzusetzen. Das regt zur Kommunikation an, zum Nachdenken - und zu manchem mitempfundenen Schmerz. An sich ist die Idee dahinter wirkungsvoll und macht in den ersten Runden auch wirklich richtig viel Spaß. Schon allein die Beobachtung der Reaktion der anderen ist es wert, eine Runde zu spielen. Leider verbraucht sich der Spielspaß umso schneller, je häufiger man das kleine schwarz-gelbe Spiel spielt. Man merkt sich die Zahlen und kennt die Geschichten, die übrigens durch die passenden und witzigen Bildmotive der Karten noch unterstrichen werden. Das mindert den Langzeitspielreiz für einige Zeit, bis sich eine neue Gruppe gefunden hat.

Unseren Testern ging es in diesem Punkt allemal gleich, daher auch der Punktabzug trotz des hohen Spielspaßes am Anfang. Das Zuordnen der zu den Geschichten gehörenden Zahlen erschien manchem als unverständlich. Wie hoch man persönlichen Schmerz einschätzt, differiert manchmal zur vorgegebenen Zahl. Schmerz ist nicht klassifizierbar. Wo der eine "Na und" ruft, schreit der andere vor Schmerz auf. Man redet, lernt sich kennen.

Fazit: "Verdammt nochmal" ist ein witziges Kommunikations- und Einschätzungsspiel, das durchaus auch als Kennenlernrunde für Erwachsene geeignet ist und vor allem für die gedacht ist, die über ihre eigenen Peinlichkeiten auch mal lachen können.

P.S.: Tipp für mehr Langzeitreiz: Selbst weitere laminierte Kärtchen basteln, die mit einem Non-Permanentmaker beschriftet werden können - und so eigene Erlebnisse mit eigenem Einschätzungswert generieren.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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