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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Piatnik  ..i..
Autor: Leo Colovini
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Venezia 2099
....
Hilfe, die Serenissima versinkt!
Wir schreiben das Jahr 2099. Venedig, die Stadt auf den 100 Inseln, geht unter. Wer rettet die meisten seiner Kunstschätze vor dem Wasser?
  
     

Der Spielplan wird zusammengesetzt und je nach Spielerzahl mit den entsprechenden Inselplättchen bestückt. Jeder erhält 2 Gondelkarten, drei oder vier Spielfiguren, eine Anzahl Prophezeiungskarten und genau eine Münze mehr als Karten. Dann kann das Spiel beginnen. 

Reihum, beginnend beim Startspieler, stellt jeder eine seiner Figuren auf ein beliebiges Inselfeld. Auch auf Plattformfelder können Figuren platziert werden. Stehen alle Figuren auf dem Spielplan, beginnt der Rundenablauf. Der Spieler darf nun eine eigene Spielfigur in eine beliebige Richtung auf dem Spielplan beliebig weit bewegen. Er darf einen Schatz kaufen von einem der Felder, auf dem eine eigene Figur steht. Er muss eine Prophezeiungskarte ausspielen und das entsprechend betroffene Inselfeld untergehen lassen (auf die Wasserseite umdrehen). Dann ist bereits der nächste Spieler dran.

Grundlegend darf nur eine Figur je Feld platziert werden, und die eigenen Figuren dürfen nie auf Feldern gleicher Werte stehen. Wasserfelder und Figuren bilden Blockaden. Sie können nicht übersprungen werden. Um Wasserfelder zu überqueren, kann man aber eine Gondelkarte einsetzen.

Schätze kann der Spieler nur von den Plättchen erwerben, auf denen er mit einer Figur steht. Der erste Schatz, der auf diesem Feld gekauft wird, kostet genau ein Geldstück. Jeder weitere dort erworbene Schatz kostet immer eins mehr, also 2,3... Man kann also auch stehen bleiben und vom selben Feld immer teurer werdende Schätze gleicher Art kaufen. Die Münzen bleiben zur Kontrolle auf dem Feld liegen. Die Farbe des zu erwerbenden Schatzes ist immer abhängig von der Farbe des Inselwertes.

Im Spielverlauf versinkt Venedig. Steht eine Figur auf einem sinkenden Inselplättchen, kann der Spieler seine Figur mit einer Gondelkarte auf ein beliebiges noch nicht gesunkenes Feld (oder eine Plattform) versetzen. Besitzt der Spieler keine dieser Karten mehr, geht die Figur samt dem Land unter und wird aus dem Spiel genommen.

 

Mit der letzten ausgespielten Prophezeiungskarte endet das Spiel. Es wird gewertet. Mit Zettel und Stift werden die folgenden Punkte notiert.

  • Je mehr Felder von einer Schatzfarbe noch auf dem Spielplan sichtbar sind, desto weniger wert sind die dazugehörigen Schätze. Beispielsweise ist ein Schatz mit nur noch einem sichtbaren Inselfeld ganze 6 Punkte wert, während ein Schatz mit vier und mehr noch sichtbaren Inselfeldern nur mit einem Punkt gewertet wird.
  • Dann wird jede noch im Spiel befindliche Spielfigur gewertet. Die Figuren erhalten den Wert des Plättchens, auf dem sie stehen, gutgeschrieben.
  • Felder mit X werden nur gewertet, wenn eine Spielfigur darauf steht. Es werden alle noch sichtbaren Felder dieser Farbe gezählt und mit zwei multipliziert. Das Ergebnis wird in Form von Pluspunkten notiert.
  • Jede Münze im eigenen Besitz gilt als ein Siegpunkt.
Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
schöne, einfache Spielidee
Spieltiefe entwickelt sich
---
  MINUS:
MINUS:
wirkt schlichter als es ist
Optik noch ausbaufähig


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PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Piatnik legt zu, definitiv. Im vergangenen Jahr empfand ich bereits "Golden Horn" als gelungene, leicht verständliche Familienspielvariante. In diesem Jahr nimmt diesen Platz das mir vorliegende "Venezia 2099" ein. Schnell erlernbar, mit gutem Material, so lautet der erste Eindruck. Im zweiten Blick will ich etwas näher auf Material und Ablauf eingehen. Der vierteilige Kunststoff-Spielplan lässt sich erstaunlich leicht und v.a. erstaunlich sicher zusammensetzen und wieder trennen. Ebenso sind die Feld-Mulden mit abgesenkten Ecken versehen, die ein Anheben der Plättchen deutlich erleichtern. Durchdacht und praktisch, wirklich prima. Etwas irritierend ist die Farbgebung. Der eher blass wirkende, pastellfarbene Spielplan wird von Figuren betreten, deren Farben bei schlechtem Licht begrenzt unterscheidbar sind - weiß, natur und gelb liegen recht nah beieinander, ebenso die Schätze oliv und grün. Bei gutem Licht aber bleibt die Spielfreude ungetrübt.

Der Einstieg ins Spiel ist denkbar einfach und den Neueinsteigern schnell erklärt. Lediglich die Wertung benötigt etwas Starthilfe. Hier wäre eine kleine beiliegende Wertungshilfe pro Spieler wünschenswert, um bereits in der ersten Runde alles im Blick zu haben. Die Wertung ist letztlich das, was allen Handlungen den eigentlichen Sinn vermittelt. Laufen, um an lukrative Schätze zu kommen und einen sicheren Standplatz zu erhalten. Schätze kaufen für die Siegpunkte am Ende. Prophezeiungskarten ausspielen, um andere Figuren untergehen zu lassen und auf verbleibende Schatz-Farben Einfluss zu nehmen. Die aufkommende Spieltiefe zeigt sich nicht in der ersten Runde. Unsere Tester waren zunächst enttäuscht vom einfachen Ablauf und erkannten erst nach und nach den eigentlichen Spielreiz. Der liegt, ein wenig glücksbehaftet, v.a. in den simplen Handkarten, deren Wirkung von Angriff bis Taktik alles enthält. Ich entscheide, welches Feld ich versenke! Bringt es dem anderen Punkte? Bringt es mir Punkte? Kann ich einem anderen Spieler die Gondeln vernichten? Kann ich gar dem Anderen eine Spielfigur ertränken?

Ob das Spiel ankommt oder nicht, wird in hohem Maße von der Spielgruppe entschieden. Das Material wirkt wenig kindlich, lädt aber optisch auch Erwachsene nur bedingt ein. Der Ablauf wirkt zunächst sehr einfach und entwickelt erst etwas später seinen Reiz. Das führt dazu, dass manche das Spiel schnell ablehnen und das wirkliche Verständnis dafür ausbleibt. Schade, denn ich mag das schnelle Spielprinzip, dessen Stänkereien durch die Kartengebundenheit nicht überhand nehmen und doch wirksam die Schadenfreude aufleben lassen. Zudem funktioniert die Spieleranpassung für alle Spielerzahlen gleich gut.

Fazit: Venezia 2099 kann auf jeden Fall all jenen Familien und Paaren empfohlen werden, die sich ein wenig Taktik, bei leichtem Einstieg und schnellem Ablauf und realistischem Thema wünschen. Venedig geht unter - rettet die Schätze!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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