www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: alea  ..i..
Autor: Rüdiger Dorn
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Las Vegas
 
"Zocken bis zum letzten Würfel"
Was wäre Las Vegas ohne seine Spielcasinos? Richtig - nichts! Und so stehen die Casinos auch im Mittelpunkt dieses simplen, aber doch spannenden Würfelspiels!  
 


     

So funktioniert's:
Die sechs Casinos (Papptafeln mit Würfelaugen-Nummerierung von 1 bis 6) werden in einer Reihe in die Tischmitte gelegt. Der Stapel mit den Geldkarten wird verdeckt gemischt. Bei jedem Casino werden solange Geldkarten vom Stapel gezogen, bis dort eine Summe von mindestens 50.000 Dollar erreicht wird. Dies kann mit nur einem Schein bewerkstelligt werden; es können aber auch mehrere Scheine benötigt werden, um diese Summe zu erzielen.


Unten die sechs Casinos (mit den Augenzahlen von 1 bis 6), darüber die Geldkarten.

Jeder Spieler erhält 8 Würfel in seiner Farbe. Wer an der Reihe ist, würfelt alle eigenen Würfel und gruppiert sie nach ihren Augenzahlen. Nun muss (!) sich der Spieler für eine Gruppe entscheiden und diese auf das passende Casino legen (z.B. eine Gruppe aus 3 Würfeln mit einer "5" auf das Casino Nr.5). Dann ist der Nächste dran. Dies geht reihum so weiter. Immer, wenn ein Spieler erneut am Zug ist, wirft er zunächst seine verbliebenen Würfel neu, platziert wieder eine Gruppe und so weiter. Dabei dürfen Würfel auch Casinos zugeführt werden, die bereits eigene Würfel aufweisen.


In jedem Casino gilt es, möglichst eine Mehrheit zu erlangen
   
Bei einem Gleichstand werden die daran beteiligten Würfel entfernt.
   

Sobald alle Spieler alle Würfel platziert haben, wird ausgewertet. Schritt für Schritt wird jedes Casino zunächst daraufhin überprüft, ob dort Würfel verschiedener Spieler in gleicher Anzahl ausliegen. In diesem Fall werden diese zum Gleichstand beitragenden Würfel entfernt! Bei den übrig gebliebenen Würfeln wird jeweils eine Rangfolge für jedes Casion erstellt.

Wer die Mehrheit an Würfeln in einem Casino besitzt, erhält die dort ausliegende höchste Geldkarte; der Zweitplatzierte die zweithöchste Karte etc. - natürlich nur, wenn überhaupt Geldkarten für alle beteiligten Spieler vorhanden sind. So kann es auch sein, dass in einem Casino nur eine einzige Karte an den Erstplatzierten vergeben wird und alle weiteren Spieler hier leer ausgehen.

Wurden alle 6 Casinos ausgewertet, nimmt jeder Spieler seine Würfel zurück in seinen Vorrat. Vom Geldkartenstapel wird neues Geld an die sechs Casinos verteilt. Die nächste Runde verläuft wie die zuvor beschriebene. Insgesamt werden auf diese Art und Weise 4 Runden gespielt. Wer nun das meiste Geld gesammelt hat, ist der Sieger.


Blau erzielt die Mehrheit und erhält den Geldschein mit dem höchsten Wert (hier: 90.000 Dollar). Der niedrigere blaue Geldschein (40.000 Dollar) geht weder an den roten noch an den weißen Spieler, denn die beiden haben einen Gleichstand erzielt und gehen damit leer aus! Der schwarze Spieler ist dann mit nur einem einzigen platzierten Würfel der lachende Dritte, was die 40.000 Dollar angeht.

Variante: Im Spiel zu zweit, zu dritt oder zu viert kann man für mehr Spannung sorgen, indem man noch eine neutrale Farbe ins Spiel bringt. Jeder Spieler wirft dann zu seinen eigenen Würfeln auch eine bestimmte Anzahl an neutralen Würfeln. Sie werden bei der Gruppierung nach Augenzahlen mit eingerechnet und auch auf die Tafeln gelegt; allerdings zählen sie am Rundenende bei der Auswertung als eigener "imaginärer" Spieler, welcher auch Geld gewinnen kann! [ih]

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Hinweis: "Vegas" wurde im Jahr 2012 von der Fachjury zum "Spiel des Jahres" nominiert. Das Spiel musste aus rechtlichen Gründen im Nachhinein in "Las Vegas" umbenannt werden.

Im Jahr 2014 erschien die erste > Erweiterung zum Grundspiel.

 
 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erlernt
spannend und interaktiv
taktische Möglichkeiten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mit nur 2 (oder 3) Spielern weniger reizvoll;
   ist aber mit der Variante auszugleichen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein wenig kämpfte ich bei diesem Spiel zunächst mit meiner persönlichen Erwartungshaltung - nicht an ein Würfelspiel, sondern an den Verlagsnamen - "alea" wurde bekanntlich einmal als "Vielspieler"-Alternative zum Ravensburger-Portfolio geschaffen. "Vegas" ist das bisher wohl einfachste alea-Spiel; ja, es hätte fast schon ebenso gut in der erst 2012 neu geschaffenen "Einfach spielen"-Reihe des Mutterkonzerns oder zum Beispiel in Schmidts "easy play"-Kollektion Platz finden können.

Doch bereits nach der ersten Partie ist die Erwartungshaltung an den Verlag glücklicherweise unwichtig geworden. "Vegas" ist sehr schnell erlernt, sieht hübsch aus, läuft flott ab und enthält - trotz seiner Glücksabhängigkeit -  taktische Möglichkeiten beim Zocken ums Geld. Gerade die Schlichtheit dieses Spielprinzips erzeugt den langfristigen Spielspaß, der durch die hohe Interaktivität verstärkt wird. Die Wartezeiten sind kurz, und selbst, wenn man nicht am Zug ist, macht das Zuschauen Spaß, denn jeder Gegnerzug hat Einfluss auf die eigenen Gewinnchancen. Das Spiel bleibt somit stets spannend.

Damit auch bei nicht voller Besetzung noch genügend Konkurrenz ums große Geld herrscht, sollte man in diesem Fall immer die neutrale Würfelfarbe mit ins Spiel holen, die einem zusätzliche Möglichkeiten zum Taktieren bietet. Die neutralen Würfel können zum Ärgern der Mitspieler eingesetzt werden oder einem aber auch selber Vorteile verschaffen. Wenngleich das Spiel mit 2 oder 3 Spielern auch dann noch gut funktioniert, würde ich als "Idealbesetzung" wohl 4 oder 5 Spieler angeben. 

Spätestens der letzte Würfelwurf eines Spielers ist übrigens meist nicht mehr wirklich in planbare Bahnen zu lenken. Das kann dazu führen, dass er einem entweder noch einmal fette Punkte einbringt, dass er alternativ überhaupt keine Bewandtnis auf den Spielausgang hat  (was denn eher langweilig ist) oder aber, dass es auf einmal zu unliebsamen Gleichständen kommt, wobei selbst diese teilweise wiederum ein taktischer Vorteil sein können... Das ist der "Thrill", das Unerwartete, ja, der Ärgerfaktor von "Vegas" - einem Spiel, das bei mir und unserer Spielrunde immer wieder gern auf den Tisch kommt! Kaufempfehlung für alle Würfelspielfreunde!  (> Video)

> Alle Spiele der 2. Würfelwoche
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter