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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Wolfgang Kramer
Grafik: Irene Bressel
Spieleranzahl: 3 bis 12
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Vampire Queen
...

Ab in die Gruft!

Wenn der Morgen graut, haben die Vampire nur ein Ziel: Möglichst schnell zurück in die Gruft! Den größeren fällt das leichter als den kleinen - und dann stören auch noch zwei lästige Vampirjäger das Unterfangen...
 
 
Jeder Spieler erhält - je nach Spielerzahl - eine fest vorgegebene Anzahl an Karten, welche Vampire im Wert von 1 bis 13 bzw. die "Vampire Queen" (der Joker, Wert 14) zeigen. Der Startspieler erhält zusätzlich den Vampirjäger mit dem Wert 20 auf die Hand, der rechte Nachbar den Vampirjäger mit dem Wert 15. Während alle Rückseiten der Vampirkarten gleich aussehen und so kein Spieler weiß, was seine Mitspieler auf der Hand halten, sind die beiden Vampirjäger stets an ihrer Rückseite zu identifizieren. Jeder Spieler wird nun versuchen, seine Karten möglichst schnell loszuwerden.



Der Startspieler spielt eine oder mehrere gleiche (!) Vampirkarten aus. Alle Mitspieler müssen nun reihum die exakt gleiche Anzahl an Karten ausspielen, aber stets immer einen höheren Wert, d.h. spielt der Startspieler eine 6 aus, muss Spieler 2 mindestens eine 7 spielen. Spielt er dann beispielsweise eine 10, muss der nachfolgende Spieler dann schon mindestens eine 11 spielen u.s.w.  Spielt der Startspieler gleich drei 4er-Vampire aus, muss Spieler 2 ebenfalls 3 gleiche Karten ausspielen, mindestens im Wert von 5 etc. Wer nichts ausspielen kann oder möchte, passt. War jeder Spieler einmal dran, werden die abgelegten Karten aus dem Spiel genommen (die Vampire haben die Gruft erreicht). Der Spieler, der die letzte(n) Karte(n) ausgelegt hat (also die höchsten Karten der Runde), wird neuer Startspieler und beginnt eine neue Runde mit dem Ausspielen.



Eine Besonderheit ist die "Vampire Queen", die als Joker jede andere Karte ersetzen oder alternativ eigenständig als die Karte mit dem höchsten Wert (14) ausgespielt werden kann.

Hält der aktuelle Startspieler einen Vampirjäger auf der Hand, darf er anstatt Vampirkarten auch den Vampirjäger ausspielen. In so einer besonderen Runde legt jeder Spieler eine beliebige Vampirkarte aus (Pflicht! Passen ist nicht erlaubt!). Eine Vampire Queen zählt hierbei statt 14 nur 1, alle anderen Vampirwerte bleiben so, wie sie auf den Karten aufgedruckt sind. Vorsicht! Der Vampirjäger hat Interesse am stärksten Vampir. Also sollte man in so einer Runde möglichst schwache Vampire mit niedrigem Wert ausspielen. Wer (ggf. als Letzter) die Karte mit dem höchsten Wert ausspielt, muss alle ausgespielten Karten dieser Sonderrunde auf die Hand nehmen, inklusive dem Vampirjäger, den er, wenngleich der Spieler nun Startspieler ist, nicht sofort wieder auslegen darf... Mindestens eine Runde muss vergehen, bevor die Karte wieder gespielt werden darf. Vampirjäger können nie in die Gruft wandern.



Ziel des Spiels ist, als Erster KEINE Karten mehr auf der Hand zu halten. Gelingt dies einem oder mehreren Spielern, zählen alle anderen Spieler die Werte der Karten, die sie jeweils noch auf der Hand halten, zusammen (jede Karte entsprechend ihrem Wert von 1 bis 13, die Vampire Queen 14, die Vampirjäger 15 oder 20) und notieren diese Punkte als Minuspunkte! Wer nach kompletten 5 Durchgängen die wenigsten Minuspunkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
schönes Stichspiel mit
   leichtem Zugang
ideal für größere Gruppen
sehr schöne Illustrationen

ENDE
  MINUS:
MINUS:
es gibt bereits ähnliche Spiele
mit weniger Spielern weniger
   interessant als mit mehreren

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Zugegeben, die Welt von "Dracula"... ja, gut, schon ein paar Jährchen her... oder in der neueren Zeit der "Vampire Diaries", von "Buffy" und Co. ist so ein Kapitel der Film- und Seriengeschichte, das mir weitestgehend verborgen blieb. Ja, als Kind habe ich wohl die Geschichten des "kleinen Vampirs" im Fernsehen verfolgt, aber ein Fan der blutsaugenden Spezies bin ich nie geworden, auch nicht, als 'Mann' mir versuchte, die Twilight-Saga näherzubringen, allein wegen Glitzervampiren und so... ja, hallo, wie viel Klischee verträgt ein Mensch? ;) Nun, jedenfalls bin ich auch diesem Hype entkommen. Puh!

Nun wirft Schmidt Spiele im Jahr 2016 ein neues Kartenspiel auf den Markt, von dessen Cover mir ein flottes Gruftiemädel, sorry, die Vampire Queen natürlich, entgegenlacht. Lacht sie? Na, jedenfalls zeigt sie ihr nettes Gebiss inklusive Reißzähnen. Ich bin dennoch weder eingeschüchtert, noch macht mich dieses Cover jetzt sonderlich an... Vampire eben. Nicht mein Thema. Sagte ich bereits. (Ehrlich gesagt kann ich mir jetzt auch gar nicht vorstellen, dass der Autor Wolfgang Kramer das Spiel unter diesem Titel erfunden hat, aber das sind nur Mutmaßungen... vielleicht ist Herr Kramer ja ein Freund von Glitzervampiren, man weiß es halt nicht...). Abschrecken lasse ich mich aber auch nicht... also mal locker losgespielt!

Vorab: Was das Cover nicht geschafft hat, haben die Spielkarten umso mehr. Selbst wer kein Vampirfan ist, wird die Illustrationen der Karten wirklich fantastisch finden. Die sehen alle top aus! Und zweckmäßig sind sie dazu auch. Man kann die Kartenwerte gut voneinander unterscheiden, da jeder Wert auch noch eine andere Farbe zugeordnet bekommen hat.

Doch kommen wir endlich zum eigentlichen Spiel. "Vampire Queen" ist ein - eigentlich total abstraktes - Stichspiel. Ein simpler Vertreter dieses Genre noch dazu. Einige mag das Spiel ein wenig an "Abluxxen" erinnern - oder halt an andere Spiele, bei dem man die Kartenwerte der Mitspieler überbieten muss. Ja, so ganz neu ist das Grundprinzip jetzt nicht. Trotzdem enthält das Spiel kleine Kniffe, die es taktischer machen als zunächst gedacht. Spiele ich zunächst erst die niedrigen Karten, um später noch gut kontern zu können? Spiele ich erst die hohen Karten weg, um möglichst wenige Minuspunkte zu bekommen? Niedrige Karten sind ja auch in den Vampirjäger-Runden gefragt... Kann aber auch nach hinten losgehen, wenn ich eine Vampirjäger-Runde trotz schwachem Vampir über einen Gleichstand verliere, selber dann den 20 Minuspunkte einbringenden Jäger auf der Hand halte, aber keine hohen Karten mehr besitze, um Startspieler zu werden... Anders bekommt man ja einen Vampirjäger nicht mehr los... Und Karten nachziehen ist nicht! Tja, dumm gelaufen gestorben!

 Taktieren kann man auch mit dem Joker, der Vampire Queen. Und dazu hat man in normalen Vampirrunden stets die Wahl, ob man überhaupt mit in die Runde einsteigt oder freiwillig verzichtet, weil man die Karten für bessere Aktionen aufheben möchte. Es gibt keine Ausspielpflicht, Ausnahme bilden die Vampirjägerrunden. Aber selbst das absichtliche Verlieren einer Vampirjägerrunde kann von Vorteil sein, wenn ich dadurch Karten erhalte, die mir z.B. einen Vierling auf der Hand bescheren... Ja, es steckt mehr drin in dem kleinen Spiel als gedacht.

Nun muss man trotzdem sagen, dass sich das eigentliche Spiel eben auf das Ausspielen von Karten beschränkt, die ich zufällig gezogen habe. Ein "Wizard" bringt da noch mehr Entscheidungsoptionen. "Vampire Queen" richtet sich eher an die Wenig- und Gelegenheitsspieler. Es ist schnell erklärt, schnell gespielt und noch dazu in seiner Spiellänge variabel. Richtig "blutig" wird der Vampirwettkampf allerdings erst, wenn die Spielgruppe aus möglichst vielen Mitspielern besteht. Spiele ich zu dritt oder viert, ist ein Bedienen der Kartenvorgabe meist immer möglich, da die Zahlenwerte eben von 1 bis 14 reichen. Da jeder pro Minirunde nur einmal Karten ausspielt, bleibt da recht viel Freiraum. Das sieht bei 10 oder gar 12 Spielern dann schon ganz anders aus. Beginnt der Startspieler mit einer "7", so müssen die Spieler, die weit hinten sitzen, dann schon ernsthaft (sehr ernsthaft!) bangen, ob sie überhaupt zum Zug kommen... Wahrscheinlicher ist es, dass dann bereits ein Spieler eine nicht zu übertreffende "14" gespielt hat, bevor man selber dran kommt. Gerade das aber macht den Reiz des Spieles aus. Dieser Ärgerfaktor ist gleichermaßen Unterhaltungsfaktor.

Fazit: "Vampire Queen" ist ein lockeres Stichspiel, das vor allem bei weniger erfahrenen Spielern oder in einer großen Spielgruppe punkten kann. Und Vielspieler können das Spiel sicher auch als lockeres Einstiegs- oder Absackerspiel auf den Tisch bringen. Es lockt jetzt nicht unbedingt jeden Vampir aus seiner Gruft hervor, weiß aber zu gefallen. Also MIR gefällt es jedenfalls gut. Ich mag so kleine, neckische Spielchen ohne viele Regeln, die dennoch Raum zum Taktieren lassen. Nichts weltbewegend Neues, aber trotzdem gut. Und so vergebe ich auch gute 7 Punkte - und verweigere mich trotzdem weiterhin Twilight und Konsorten... ;-)
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Abluxxen   > Wizard
Ende
 

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