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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Piatnik  ..i..
Spieleranzahl:  4 bis 12
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative  

leer
     
 
   
   
 
  Uups! Sag's nicht!
 
Spieler in Erklärungsnot
Wie umschreibt man Begriffe, wenn die wichtigsten Schlüsselwörter nicht genannt werden dürfen? Das ist trickreich, aber irgendwie nicht neu... 
 

     

So funktioniert's: 
Die Spieler teilen sich in zwei Teams auf. In jeder Runde wird ein Teammitglied zum Erklärer. Er muss innerhalb einer vorgegebenen Zeit Begriffe umschreiben, ohne die jeweiligen zugehörigen "Uups"-Wörter zu verwenden.


Der Begriff "TURM" (oben) soll beschrieben werden. Die Anzahl der "Uups"-Wörter ist variabel.
   
... bei erfahrenden Spielern kann die Anzahl der "Uups"-Wörter auf 4 gesteigert werden.
   

Die Spieler entscheiden, in welchem Schwierigkeitsgrad gespielt wird: Jüngere Kinder spielen zunächst nur mit 1 verbotenem Wort, später mit 2 oder 3, Erwachsene stets mit der vollen Anzahl an 4 verbotenen Wörtern. Der Timer wird entsprechend eingestellt und gestartet.

Verwendet ein Erklärer ein "Uups"-Wort, wird die Karte zur Seite gelegt.

Ist die Zeit abgelaufen, werden alle erratenen Karten gewertet. Jeder blaue Karte bringt 1 Punkt, jede grüne Karte 2, jede schwarze Karte 3 und jede rote Karte schließlich 4 Punkte ein.  Bei der Verwendung eines "Uups"-Wortes wird der entsprechende Kartenwert subtrahiert.
 

Der Timer wacht über die Zeit.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Das Team, das als erstes eine vorher festgelegte Anzahl an Punkten erreichen konnte, ist der Sieger. [ih]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
anpassbarer Schwierig-
   keitsgrad
unterhaltsamer Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
altbekannte Spielidee
Timer benötigt Batterien
Kartenanzahl zu gering
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
  *
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Begriffe umschreiben, ohne bestimmte Schlüsselwörter zu benutzen - die Spielidee ist einfach, aber genial; nur leider überhaupt nicht neu! Seit den frühen 90er-Jahren ist mit "Tabu" ein Spiel auf dem Markt, dass eben durch dieses Spielprinzip zum echten Klassiker unter den Kommunikationsspielen geworden ist. Befände ich mich in einer Zeitmaschine und reiste zurück in die 80er, dann hätte ich die Spielidee sicher mit "Sehr gut" bewertet (*). Nun ist es eben "nur" eine Kopie - und damit für mich nur noch Durchschnitt, was die Originalität angeht. 

Der durch unterschiedliche Kartenwerte ins Spiel gebrachte Glücksfaktor ist überflüssig, ja, sogar eher störend. Spielen zwei gleichwertige Teams, kann es immer wieder passieren, dass ein Team nur minderwertige Karten zieht, während das andere Team - zufallsbedingt - die höherwertigen Karten löst und so schnell uneinholbar vorne liegt. Ebenfalls überflüssig erscheint es, einen Timer beizulegen, der gleich 3 Batterien erfordert, die nicht in der Packung enthalten sind.

110 Karten mit insgesamt 220 Begriffen sind zudem nicht wirklich viel. Schon nach wenigen Partien kommt es zu Wiederholungen. Das Vorbild "Tabu" kommt dagegen in seiner neuesten Auflage gleich mit 1000 Begriffen in die Regale!

Was rechtfertigt nun trotzdem, "Uups" zu kaufen?  Klar - der Spielablauf war schon bei "Tabu" unterhaltsam, ist er auch bei "Uups". "Uups" besitzt einen minimalen Preisvorteil, der jedoch nicht im Verhältnis zum geringen Kartenumfang steht. Für einen größeren Langzeitspielspaß rate ich daher allen Spielern jenseits des Grundschulalters zum Original.

"Uups" richtet sich somit nur an die Kinder-Zielgruppe bzw. an Familien, in denen Kinder und Erwachsene zusammen spielen. Hier ist der variable Schwierigkeitsgrad ein Vorteil.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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