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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Maureen Hiron
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Unter Spannung
 
Rechne, um zu legen!
Dieses Kartenspiel spielen alle Spieler gleichzeitig. Es geht darum, möglichst fix einfache Rechenaufgaben zu lösen und so die eigenen Handkarten loszuwerden.
 

     
Alle Spielkarten werden zunächst gleichmäßig verdeckt an die Spieler verteilt. Diese Karten bilden den Nachziehstapel eines jeden Spielteilnehmers. Jeder Spieler zieht nun vier Handkarten. Eine Karte wird außerdem offen in die Tischmitte gelegt.



Auf los geht's los! Die Spieler müssen nun immer eine Handkarte auf die Kartenablage in der Spielmitte legen. Sie dürfen dies jederzeit machen, wenn sie können, es gibt keine Spielerreihenfolge. Der Haken an dieser Sache ist nur: Die Spieler müssen erst einmal herausfinden, was sie grade ablegen dürfen. Das funktioniert folgendermaßen: Jede Spielkarte zeigt eine große Zal in den vier Ecken. Das ist der Zahlenwert der Spielkarte. Außerdem befindet sich in einem Kreis in der Mitte der Spielkarten eine weitere Zahl mit einem plus/minus-Zeichen davor. Zum Zahlenwert der obersten Karte auf dem Ablagestapel in der Spielmitte wird nun die plus/minus-Zahl dieser Karte addiert / subtrahiert. Die Summe / Differenz dieser Rechnungen geben den Zahlenwert der Karten an, die abgelegt werden dürfen.



Beispiel: Der Kartenwert der obersten Ablagekarte ist "4". In der Kartenmitte steht +/- 2. Dann dürfen die Spieler eine "6" oder "2" ablegen.

Da es nur Zahlenwerte von 1-10 auf den Karten gibt, aber Rechenergebnisse von -2 bis 13 möglich sind, gilt: Eine 11 wird zur 1, 12 zu 2, 13 zu 3. Anders herum eine 0 zur 10, -1 zur 9 und -2 zur 8.



Wenn ein Spieler also eine Handkarte hat, die er nach diesen Regeln ablegen kann, so darf er das jederzeit machen. Außerdem dürfen jederzeit Handkarten vom eigenen Nachziehstapel nachgezogen werden. Es gibt kein Handkartenlimit. Wer als Erster alle Karten ablegen konnte, gewinnt das Spiel. Kommt es zu einer Situation, in der kein Spieler mehr Karten ablegen kann, wird der Ablagestapel gemischt und eine Karte als neuer Ablagestapel gezogen, bis die Spieler wieder ablegen können.
[sw]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
sehr einfache Regeln
kurze Spielzeit
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kurz vor Spielende wird der
   Spielfluss häufig unterbrochen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sebastian: "Huch, was war das denn?", war mein erster Gedanke, nach der ersten Partie "Unter Spannung". Normalerweise stehe ich so kleinen Kartenspielen zunächst recht skeptisch gegenüber. Zu oft werden altbekannte Konzepte lediglich in neuen Variationen wieder aufgewärmt. Aus der großen Vielfalt dieser häufig vom Gefühl her sehr ähnlichen Spiele sticht "Unter Spannung" für mich heraus. Ich kannte zwar zuvor diverse Spiele, bei denen es um Geschwindigkeit und Auffassungsgabe geht, jedoch habe ich noch nie ein Spiel gespielt, welches mathematische Kleinstrechenaufgaben mit dem Faktor Geschwindigkeit verknüpft. So entstand für mich bei "Unter Spannung" ein durchaus erfrischendes und interessantes Spielerlebnis. Das Spiel dauert laut Verlagsangaben 15 Minuten. Dem stimme ich jedoch nicht zu. Die Spielzeit betrug in meinen Partien nur zwischen 4 und 10 Minuten. Länger hat es nie gedauert. Daher sehe ich "Unter Spannung" auch als ein Aufwärm-/ oder Absackerspiel zu Beginn oder Ausklang eines längeren Spieleabends. Außerdem spricht die Leichtigkeit der Spielregeln ein breites Publikum, inklusiver junger Generationen an. Wer (noch) nicht so schnell im Zahlenlesen ist, kann sich auch an der Farbgebung der Karten orientieren, denn jede Farbe steht für einen bestimmten Additions-/ Subtraktionswert.
 
Leider ist es in meinen Spielrunden sehr häufig vorgekommen, dass kurz vor Spielende kein Spieler mehr Karten auslegen konnte. Somit musste der Ablagestapel gemischt werden und immer die oberste Karte aufgedeckt werden, bis die Spieler wieder Karten ablegen konnten. Manchmal mussten auch mehrfach Karten aufgedeckt werden. Dies unterbricht leider den eigentlich hektisch angelegten Spielfluss stark und wirkt dem Konzept des Spiels entgegen. Da jedoch mindestens ein Spieler alle Nachziehkarten los werden soll, muss dieses Aufdecken von Ersatzkarten als notwendiges Übel akzeptiert werden.
 
Insgesamt war ich wirklich positiv von "Unter Spannung" überrascht und empfehle es ganz unterschiedlichen Gruppen zum Ausprobieren. Ein altbewärtes Schnelligkeitskonzept mit der erfrischenden Wendung Rechenaufgaben zu lösen, hat mir gut gefallen und stellt neben dem spielerischen Element auch einen didaktischen Mehrwert dar.
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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