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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Geschicklichk.
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Mattel  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 10
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 15-20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

  UNO Tippo
 
Alles waagrecht?
In dieser neuen UNO-Variante gilt es, die eigenen Karten loszuwerden, ohne dabei die Waage aus dem Gleichgewicht zu bringen!
 

     

So funktioniert's: 
Nach dem Zusammenbau der Waage geht es gleich los. Wie im allseits bekannten UNO-Klassiker erhält jeder Spieler zu Beginn 7 Karten auf die Hand. Jeweils eine Karte wird in die linke und eine in die rechte Waagschale gelegt. Diese Karten bilden den Beginn der  Ablagestapel. Die restliche Karten werden verdeckt als Zugstapel in die Mitte gelegt.


Die neue Waage beherbergt in ihren Schalen die Kartenstapel, die immer im Gleichgewicht gehalten werden sollten.
   
Wird nicht genügend aufgepasst, kommt die Waage aus dem Gleichgewicht. Die Karten fallen aus der Waagschale.
   

Nun muss (!), der Reihe nach, jeder Spieler eine Karte in eine der beiden Waagschalen legen. Dabei muss die Kartenfarbe, die Zahl oder das Symbol mit der obersten Karte des gewählten Ablagestapels übereinstimmen. Hat man keine passende Karte auf der Hand, so wird eine Karte vom Zugstapel aufgenommen. Passt diese, darf (!) sie noch im selben Zug gespielt werden. 

Neben den üblichen Zahlenkarten in den vier Spielfarben befinden sich auch die  bekannten UNO Aktionskarten, 
- die „Zieh 2 Karte“,
- die „Retour-Karte“, die einen Spielrichtungswechsel auslöst,
- die „Aussetzen-Karte“, mit der der nächste Spieler übersprungen wird,
- die „Farbenwahlkarte“, durch die ein Farbwechsel erzwungen werden kann und 
- die “Zieh 4 - Farbenwahlkarte“, die "eierlegende Wollmilchsau", die sowohl den nächsten Spieler ziehen lässt als auch ein Farbwechsel erzwingt, im Spiel.

Hinzu kommen nun zwei neue Karten, die natürlich dafür geschaffen wurden, die Spieler beim Kartenablegen ins Schwitzen zu bringen.


Die Sonderkarten ermöglichen besondere Spielaktionen.
   
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Dies sind erstens 20 „Stopp-Karten“. Dies sind normale Zahlenkarten in den üblichen Farben des Spiels, aber durch einen kleinen Rahmen in Form eines Stoppschildes gekennzeichnet. Wird eine dieser Karten ausgespielt, also auf eine der beiden Waagschalen gelegt, so darf in dieser Ablageschale solange keine weitere Karte abgelegt werden, bis eine Joker-Karte, also eine "Farbenwahlkarte" oder eine "Zieh 4 – Farbenwahlkarte" auf diesen Stapel gelegt wird. Folglich darf nur noch der andere Stapel benutzt werden und das führt so sehr schnell zu einem Ungleichgewicht und dem Kippen der Waage.

Wird auch in der zweiten Schale eine Stoppkarte abgelegt, so darf der nächste Spieler, auch ohne Jokerkarte, wahlweise in einer der beiden Schalen passend ablegen und diese für das weitere Spiel wieder öffnen. Die andere Schale, auf der noch zu oberst die Stoppkarte liegt, bleibt weiterhin gesperrt.

Die zweite neue Karte ist die „Tippo-Karte“. Wird diese Karte (Waagensymbol) gespielt, so muss der nächste Spieler eine Karte aufnehmen und diese in die gleiche Waagschale legen. In aktueller Spielrichtung verfahren die anderen Spieler ebenso, bis einer die Waage zum Kippen bringt. Die zuletzt abgelegt Karte, die die Waage zum Kippen gebracht hat, zählt für den nachfolgenden Spieler und bleibt oben auf liegen. Handelt es sich um eine Aktionskarte so muss sie vom folgendem Spieler ausgeführt werden.

Generell gilt: Ist die Waage aus dem Gleichgewicht gebracht und kippt, muss der Spieler, der zuletzt eine Karte abgelegt hat, zur Strafe zwei Karten ziehen. Danach werden die Waagschalen geleert und nur die oberste Karte wieder in die Schalen gelegt. Die anderen Karten werden bei Seite gelegt und können bei Bedarf wieder in den Zugstapel gemischt werden.

Klassisch wie im Vorgängermodell muss der Spieler, der nur noch eine Karte auf der Hand hat, „UNO“ rufen bevor er seinen Zug beendet. Wenn er dies vergisst, muss er zur Strafe zwei Karten ziehen. Aber auch die Mitspieler müssen gut aufpassen, denn die Karten müssen nur gezogen werden, wenn einer der Mitspieler bemerkt, dass die Ansage vergessen wurde, bevor der nächste Spieler seinen Spielzug beginnt.

Die Spielrunde endet, sobald einer der Spieler keine Handkarten mehr besitzt. Das Spiel kann natürlich über mehrere Runden gespielt werden und die Punkte der übrigen Handkarten der Verlierer gezählt werden. Diese bekommt der Sieger gutgeschrieben. Hat ein Spieler über mehrere Runden 500 Punkte angesammelt, so hat er das Spiel gewonnen. [sw]
 
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  PLUS:
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rasanter Ablauf
wir lieben mechanische
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ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekannte Spielidee
etwas umständlicher Auf-
   und Abbau der Waage
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 

 

   

Sonja: "UNO" ist ein sehr bekanntes Kartenspiel, das wohl die meisten Spieler und auch Nicht- bzw. Gelegenheitsspieler kennen und schätzen. Das neue "UNO Tippo" hält sich ans klassische „UNO“ Design der Karten und die bekannten Spielregeln. Dadurch kommen auf die Spieler nur geringe Neuerungen hinzu, was einen leichten Spieleinstieg ermöglicht.

Das Spiel ist in einer pfiffigen roten Packung ansprechend verpackt, so das sich die von mir betreute Jugendgruppe gleich voller Begeisterung an den einfachen Zusammenbau der Waage gemacht haben. Meine Tester sind über 12 Jahre alt, jüngere Kinder benötigen hier Hilfe! Einige der Jugendlichen kannten dabei auch schon den Vorgänger "UNO Extrem" und alle kannten den Klassiker.

Die Jugendlichen und auch die erwachsenen Spielern waren gleichermaßen von dem mechanischen Gerät, der Balkenwaage, fasziniert. Das Spielgerät kam mit all seinen beweglichen Teilen sehr gut an und wurde auch gleich auf sämtliche Eigenschaften bezüglich des Dreh- und Kippverhaltens hin getestet. Hier müssen wir ein klares Plus für diese witzige Idee geben.

Beim Spielen wurde schnell durchschaut, ab wie vielen Karten - bei ungleichmäßiger Verteilung - die Waage kippt. So wurde natürlich mit viel Schadenfreude den Mitspielern eine Tippo- oder einer Stoppkarte zugespielt. Natürlich wird der Zeitpunkt, zu dem die Waage kippt, schwieriger vorherzusehen, je mehr Karten auf dem Ablagestapel liegen. Kippt die Waage, rollt die Scheibe über den Waagenarm hinaus und fällt hinunter. Am besten bekommt man hierfür ein Blick und fängt sie auf, bevor sie über den Tisch poltert.

Das Spiel bleibt unterhaltsam, obwohl man auch mit viel Geschick das unausweichliche Kippen nicht verhindern kann. Bei waagrechter Stellung der Waagenarme zum Fuß, kann man durch einen kleinen Ablegetrick eine Karte mehr ablegen. Aber wie, wird hier nicht verraten ;-)

So groß die Schadenfreude auch ist, wenn man sieht, dass sich ein Spieler ganz vorsichtig bemüht, seine Karte abzulegen, und die Waage dennoch kippt, stört das dauernde Karteneinsammeln und das damit verbundene Wieder-in-Grundstellung-Bringen der Waage dennoch langfristig den sonst schnellen Spielablauf.

 

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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