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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Mattel  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 3 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  UNO muh!
 
Der Klassiker als tierische Kindervariante
Die Tiere sind aus dem Stall ausgebrochen! Gleich und gleich gesellt sich gern - nach diesem Motto müssen die Viecher zurück gebracht werden!
 

     

So funktioniert's:
Die Tiere (farbige Kunststoffkugeln mit Gesichtern) kommen alle in den großen Stall. Dann wird das Dach geschlossen und die Tiere ordentlich durchgemischt. Der Deckel wird ein wenig geöffnet und die Spieler ziehen sich fünf beliebige Tiere heraus. Alle Tierchen verstecken sich erst einmal hinter dem eigenen Heuhaufen-Aufsteller. Zuletzt zieht ein Spieler noch das Starttier aus dem Stallgebäude und verschließt nun wieder das Dach.


Die verschiedenen Tiere gibt es in unterschiedlichen Farben. Der Bauer (hier in weiß) gilt als Joker.

Seitlich am Gebäude befindet sich die Stalltür. Die Klappe darüber kann aufgezogen werden und bildet nun den Einlass mittels einer Stellfläche. Das Starttier wird auf der nun vorhandenen Rampe platziert. Es kann losgehen.

Der Startspieler schaut sich das Tier auf der Rampe genau an. Welche Farbe hat es? Was für eine Tierart ist es? Nehmen wir an, das Tier sei ein grünes Schaf. Nun darf der Spieler eines seiner Tiere so auf die Rampe schieben, dass das eben noch dort platzierte Tier in den Stall geschubst wird. Doch welches Tier darf der Spieler dafür verwenden? Es muss ein Tier der gleichen Farbe ODER ein Tier der gleichen Art sein.

Als dritte Option gibt es den Bauern. Er gilt als Joker und darf alle Farben in den Stall drängen. Der Spieler, der den Bauern aufgestellt, darf dann die nächste Farbe bestimmen.


Ein Tier wartet auf der Scheunenklappe auf Einlass.
   
Die Spieler bewahren ihre Tiere hinter ihrem Sichtschirm auf.
   

Bei dem Beispiel mit dem grünen Schaf gäbe es also folgende Möglichkeiten: Der Spieler setzt entweder ein grünes Tier einer anderen Art oder ein Schaf in einer beliebigen Farbe hinzu. Natürlich kann auch der Bauer gewählt werden.

Neben dem Bauern gibt es als weiteres besondere Figur noch das Stinktier. Wird ein Stinktier auf die Rampe gesetzt, muss der nächste Spieler zwei Tiere aus dem Stall ziehen. Ein Stinktier darf allerdings wieder nur farblich passend auf das Vorgängertier oder auf ein vorhergehendes Stinktier platziert werden.

Hat ein Spieler keine passende Figur hinter seinem Heuhaufen stehen, muss er eine Figur aus dem Stall ziehen. Diese darf jedoch sofort ausgespielt werden, wenn es möglich ist. Kann der Spieler auch dieses Tier nicht nutzen, endet sein Zug. Der im Uhrzeigersinn nächste Spieler ist dran.


Ein zweiter Hund (in blau) verdrängt den roten Hund in den Stall. Auch wäre es möglich gewesen, ein beliebiges anderes Tier in Rot dafür zu verwenden.

Setzt ein Spieler sein vorletztes Tier auf die Rampe, ruft er "UNO muh". Wird dies vergessen und die anderen haben es gemerkt, dann muss der Betroffene ein weiteres Tier aus dem Stall nehmen.

Spielende: Hat ein Spieler sein letztes Tier auf die Rampe gestellt, ist er der Gewinner. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
(klein)kindergerechte
   UNO-Umsetzung
praktische Tragebox
ENDE
  MINUS:
MINUS:
für ältere Kinder zu simpel
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Brett- und Kartenspiele "ab 3 Jahre" gibt es noch nicht so viele, d.h. eigentlich mangelt es eher an neuen Spielideen, denn Memory-Varianten und Dominospiele sind bereits reichlich auf dem Markt. "UNO Muh!" ist eigentlich weder ein Brett- noch ein Kartenspiel.

Die Spielidee erinnert anfangs nur scheinbar an das echte "UNO". Und so erscheint das Stinktier zunächst als der einzige "richtige" Bezug zum Kartenspiel, denn spielt man dieses aus, muss der Nächste zwei Tiere ziehen. Ziehen und ablegen, auf diese Mechanismen kann man die Grundidee also begrenzen - also doch das bekannte UNO-Prinzip, allerdings kindgerecht auf das Grundlegendste vereinfacht.

Glück und Aufmerksamkeit bestimmen das Spiel. Glück beim Ziehen und Aufmerksamkeit beim "Ablegen" der Tiere. Die kugelrunden Tierarten in der Größe eine Tischtennisballes unterscheiden sich in den Gesichter-Details, denn die Farben variieren innerhalb der Tierarten. Bei einigen Kindern ist hier etwas Übung angesagt.

Besonders hervorheben muss ich jedoch den Stall, der gleichzeitig Spielfläche und Transportbox ist. Der gut funktionierende Verschluss bildet zusammen mit dem am Dach befindlichen Henkel die perfekte Grundlage, um das Spiel mit sich herumzuschleppen. Ein Spielbauernhof zum Tragen ist eine schöne Idee, die auch als Mitbringsel für die Kleinen gut geeignet ist.

Die Anleitung erinnert eher an ein Kartenspiel; als langer Zettel mit farblosen Illustrationen kommt das Regelwerk wenig kindlich einher. Allerdings hinterlässt die Spielregel keine Fragen - einfach geschrieben für die Mamis und Papis zum Erklären.

In unserer Testgruppen konnten sich die Kinder bis etwa 10 Jahre noch "etwas" begeistern, jedoch nur kurzzeitig. Ab einem Alter von ca. 7 Jahren sei dann direkt das Original-"UNO" empfohlen. Die Kinder im Alter 3 Jahren mussten erst herangeführt werden; Kinder im mittleren Kindergarten-Alter fanden das Spiel dann besonders ansprechend. Eine Empfehlung kann ich also für Klein- und Kindergartenkinder aussprechen, denn hier sorgt das Spiel für einen schnellen Zwischendurch-Spielspaß.

 

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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