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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Space Cowboys / Asmodee  ..i..
Autoren: Alice Carroll, Thomas Cauët, Cyril Demaegd
Grafik: Florian de Gesincourt, Arnaud Demaegd, Legruth, Pierre Santamaria
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 bis 75 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Unlock!
 
Auf die Plätze, fertig, Weltrettung!
Ein Team, ein Ziel, eine Stunde Zeit… stürzt euch in das Escape Room-Abenteuer, löst die Rätsel und findet den Ausweg!
 


     
"Unlock!" beinhaltet drei Abenteuer, die nicht aufeinander aufbauen und unabhängig voneinander gespielt werden können.

In diesem Echtzeitspiel hat man für jedes Abenteuer 60 Minuten Zeit, um die Rätsel zu lösen und den finalen Code zu finden, um die letzte Tür zu öffnen. Das Spiel ist kooperativ und die Mitspieler versuchen alle gemeinsam, die Lösungen zu finden.



Im Gegensatz zu anderen Spielen, müssen bei "Unlock!" vor Spielbeginn kaum Spielregeln gelesen werden. Und dank des 10-minütigen Tutorials, das dem Spiel beiliegt, könnte es sogar ganz ohne Regellesen losgehen. Während des Spiels läuft eine spezielle, kostenlose App auf dem Smartphone nebenher, die die Zeit stoppt. Mit dieser App kann man Hinweise anfordern und Codes und Rätselergebnisse eingeben.

Als Spielvorbereitung legen die Spieler den jeweiligen Kartensatz des gewählten Abenteuers auf den Tisch, die Startkarte wird offen ausgelegt, alle anderen Karten werden verdeckt in mehrere Stapel aufgeteilt. Dann liest ein Mitspieler die Einleitung auf der Startkarte laut vor, die App wird gestartet und das Abenteuer beginnt!



Es gibt unterschiedliche Kartenarten:
- Rote und blaue Karten stellen Objekte dar. Diese können miteinander kombiniert werden, indem man die jeweiligen Zahlen addiert und dann die passende Karte mit der Lösungszahl aus den Kartenstapeln heraussucht. Wenn die Kombination richtig war, bekommt man mit der neuen Karte neue Hinweise. Es darf aber immer nur eine blaue Karte mit einer roten Karte kombiniert werden, andere Kombinationen sind nicht möglich.

- Dann gibt es grüne Karten, die Maschinen. Um diese Maschinen benutzen zu können, muss man herausfinden, wie und mit welcher Objektkarte man die Maschine kombinieren kann. Addiert man dann die Zahl der Objektkarte mit den richtigen Lösungen der Maschinenkarte, erhält man als Lösung wieder eine Zahl für eine neue Karte.



- Graue Karten können Orte, Ergebnisse von Interaktionen oder Strafen sein. Sind auf einer Karte, wie z.B. den Ortskarten, Zahlen abgebildet, dann dürfen die passenden Karten aus den Kartenstapeln herausgesucht und aufgedeckt werden. Das gilt auch für Zahlen, die klein, blass und getarnt auf den Karten versteckt sein können.

- Gelbe Karten erfordern immer einen vierstelligen Code. Sobald die Spieler diesen Code herausgefunden haben, können sie ihn in die App eingeben und sie erhalten eine Meldung, ob er richtig war oder sie auf einer falschen Spur sind.



Sobald neue Karten aufgedeckt werden, müssen alte Karten abgeworfen werden. Diese Kartennummern sind dann oben auf der neuen Karte vermerkt. Kombinieren die Spieler im Laufe des Spiels die falschen Objekte oder benutzen die Maschinen nicht korrekt, dann könnte es sein, dass sie Strafkarten aufdecken, die sie anweisen, den Strafknopf in der App zu drücken. Dabei wird den Spielern dann Zeit von den 60 Minuten abgezogen.



Das Spiel endet, sobald die Spieler das Abenteuer gelöst haben und den finalen Code in die App eingegeben haben. Schaffen sie es nicht innerhalb der 60 Minuten, dürfen sie trotzdem weiterrätseln. Nur die abschließende Bewertung fällt dann entsprechend schlechter aus.

Aber alle diese Regeln müssen wie gesagt nicht zwingend vorher gelesen werden. In dem 10-minütigen Tutorial werden alle Karten im Laufe des Spiels erklärt und die Grundprinzipien des Spiels vermittelt. [mh]
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
drei spannende, knifflige Abenteuer
Material wird nicht zerstört
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  MINUS:
MINUS:
sehr knifflig, d.h. nichts für Leute,
   die schnell die Geduld verlieren

eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Melanie: Escape Games wie "Exit" oder eben das vorliegende "Unlock!" sind eine besondere Kategorie an Spielen und die Meinungen dazu gehen sehr weit auseinander. Am meisten Spaß machen diese Spiele, so auch "Unlock!", in einer Runde, in der alle Spieler etwas Geduld und Spaß am gemeinsamen Rätseln haben. Wer gern Rätsel löst, tüftelt, knobelt, mit seinen Mitspielern kommuniziert und gern gemeinsam ans Ziel kommt, für den ist "Unlock!" genau das Richtige. Der Echtzeitcharakter mit der tickenden Zeit im Hintergrund gibt einen zusätzlichen Anreiz und die Aufregung und Spannung beim Spielen steigt. In der App, die im Hintergrund mitläuft, ist zu jedem Abenteuer passende Musik zu hören, die die Atmosphäre zum Spiel stimmungsvoll gestaltet.

Das Gute an "Unlock!" ist, dass es ohne langes Regelstudium sofort mit Spielspaß losgehen kann. In einem kurzen Tutorial lernen die Spieler alle Karten und Grundprinzipien des Spiels ganz praktisch sofort im Spiel kennen.

Alle drei Abenteuer von "Unlock!" sind spannend und haben eine überzeugende, stimmige Story. Sie sind allerdings an einigen Stellen schon ziemlich kniffelig. Aber auch, wenn wir keines der Abenteuer innerhalb der vorgegebenen 60 Minuten gelöst haben, hatten wir großen Spaß.

Im ersten Abenteuer "Die Formel" sind die Spieler auf der Suche nach einem berühmten Chemiker, der kurz vor der Entdeckung eines Wahrheitsserums zusammen mit der Formel verschwunden ist. Obwohl das Spiel auch ohne Regelstudium gut zu spielen ist, sollte man ganz besonders beim ersten Spiel aber darauf achten, dass man sich alle Karten ganz genau ansieht. Es kann vorkommen, dass auf den Karten Zahlen ganz klein versteckt sind. Wenn man solche Zahlen übersieht, kann es schnell passieren, dass man erstmal nicht weiter kommt.

Im zweiten Abenteuer "Die Mausefalle" sind die Spieler Gefangene von einem verrückten Professor, der eine Weltuntergangsmaschine gebaut hat. Ziel ist es hier, zu entkommen und die Welt zu retten.

Das dritte Abenteuer "Die Insel des Doktor Goorse" ist für fortgeschrittene Spieler. Hier besuchen die Spieler die Insel eines exzentrischen Milliardärs, der auf seiner Insel viele Fallen aufgebaut hat. Dieses Abenteuer sollte auch mindestens zu viert gespielt werden, da die Spieler zu Beginn getrennt werden und zunächst in zwei Gruppen rätseln. Ziel hierbei ist es, die anderen Mitspieler zu finden und gemeinsam von der Insel zu entkommen.

Escape Games sind darauf angelegt, dass man die jeweiligen Abenteuer nur einmal spielen kann. Anschließend sind die Lösungen bekannt und ein zweites Spiel wird langweilig und überflüssig. Das Besondere an "Unlock!" ist allerdings, dass das Spielmaterial im Gegensatz zu anderen Spielen nicht zerstört wird. So kann das Spiel verkauft oder verschenkt werden und andere Spieler können auch noch ihre Freude daran haben. Von mir gibt es dafür sehr gute 8 Kultpunkte!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     
Lutz: Die Escape Room-Spiele erobern den Markt und dies ist nun der Beitrag der Space Cowboys. Sehr ungewöhnlich … Also zunächst haben die Space Cowboys eine App für die Unterstützung des Spiels, was dieses Spiel schon mal von den bisher vergleichbaren unterscheidet. Die App funktioniert auch sehr gut und wir hatten keine Software-Probleme während des Spiels. Auch die Regeln des Spiels sind anders, wie man es z.B. von den "Exit"-Spielen gewöhnt ist. Bei "Unlock!" darf jede gefundene Nummer als Karte genommen werden und die Lösung eines Rätsel ergibt sich oft aus dem Addieren anderer Karten zu einer neuen Karte.
 
Diese Aspekte bringen einige Vor- und Nachteile mit sich. Der Vorteil ist, dass die App sehr viele Medien als Möglichkeit bietet. In den ersten drei Abenteuern gibt es einige Klangrätsel, welche durch die Eingabe von Codes ausgelöst werden kann. Nachteil der App ist, dass hier gegebene Hinweise nicht als "weiß ich schon" abgelegt werden können, wie es bei den Exit-Spielen möglich ist.
 
Das Zahlensystem zur Kombination von Objekten ist ganz interessant und funktioniert auch gut, allerdings sind die "verborgenen Objekte" sehr verborgen und wir fanden es recht aufwendig diese zu finden. Dies haben die Space Cowboys wohl auch erkannt und so gibt es die Möglichkeit, verborgene Objekte automatisch zu finden. Ich möchte eigentlich fast dazu raten, diese Hilfe zu aktivieren. Die Zahlen der Objekte sind echt gut verborgen und wir haben schon bei Rätseln viel Zeit vergeudet, weil uns ein verborgenes Objekt fehlte. Ich will ja rätseln und nicht einen Sehtest machen. Im fortgeschrittenen Abenteuer müssen teilweise auch ähnliche Dinge als Zahlen erkannt werden (ich will hier nichts näher sagen, um den Spaß nicht zu trüben). Das Abenteuer "Die Mausefalle" hat uns dabei am besten gefallen, weil die versteckten Objekte immer an sinnvollen Orten versteckt waren.
 
Die Rätsel selber sind recht gemischt. Manche sind sehr gut, und durch die Möglichkeiten des Zahlenaufdeckens sind die Rätsel recht unterschiedlich, aber sie liegen nicht immer mit unserer Denkweise in einer Linie. Ein Rätsel fanden wir selbst nach der Lösung, die wir eher durch ausprobieren herausbekommen haben, immer noch nicht schlüssig. Dies kann natürlich durchaus unterschiedlich sein für andere Zielgruppen. Schön ist auch, dass alle drei Abenteuer ihren ganz eigenen Stil haben.
 
Fazit: "Unlock!" ist ein interessanter Ansatz für die Escape-Room-Spiele und es macht Spaß, aber manches ist auch frustrierend. Die App ist sehr gut in das Spiel eingebunden und funktioniert bestens. Trotzdem gefallen mir persönlich die Rätsel bei den "Exit"-Spielen besser. Dies liegt besonders an den verborgenen Objekten bei "Unlock!", aber da könnte man ja, wie bereits erwähnt, die automatische Suche aktivieren, um diesem Problem aus dem Weg zu gehen.
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   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
Ende
 
 

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