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Spiel-Fakten:

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Genre: Wissen, Raten
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Claude Weber
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen  

leer
     
   
   

 

  Undercover
in Europa

 
Europaweites Versteckspiel
Ein Spieler wird zum Spion und taucht in einem europäischen Land unter. Die Mitspieler müssen den geheimen Ort durch Fragen enttarnen.
 

     

So funktioniert's: 
Das Spiel verläuft über mehrere Runden, wobei die Rolle des Untergetauchten in jeder Runde im Uhrzeigersinn wechselt. Zu Beginn einer Runde werden die Länderkarten gemischt, 16 von ihnen aufgedeckt und um den Spielplan herum gelegt. Die Länderkarten zeigen die Flaggen der entsprechenden Länder und geben Informationen über Einwohnerzahl, Größe, die Hauptstadt und das internationale Kfz-Zeichen.


16 Länder liegen in jeder Runde aus.
   
Die Fragekarten sollten helfen, den Undercover-Spieler zu enttarnen.
   

Der Untergetauchte sucht sich nun eines dieser Länder heraus, welches die Mitspieler erraten müssen. Hierzu zieht der Spieler links vom Untergetauchten die oberste Fragekarte vom Stapel und liest die Frage laut vor.

Es gibt 3 verschiedene Arten von Fragekarten. Die grünen Karten beziehen sich auf das Land (z.B. "Hat das Land den Euro als offizielle Währung?"), die gelben Karten beziehen sich auf den Untergetauchten (z.B. "Kannst du wenigstens drei Familiennamen nennen, die für dieses Land typisch sind?") und die rosa Karten beziehen sich auf einen der übrigen Mitspieler (z.B. "Kannst du dir vorstellen, dass Spieler X in diesem Land seinen Lebensabend verbringt?").

Nachdem der Untergetauchte auf die Frage geantwortet hat, darf reihum jeder Spieler einen seiner 6 Tippsteine auf die Länderkarte legen, die er für die gesuchte hält. Einer der Tippsteine ist größer als die anderen und bringt bei der Punkteberechnung mehr Punkte. Nachdem alle Spieler einen Stein gesetzt oder alternativ gepasst haben, ist der nächste Spieler dran und zieht eine neue Fragenkarte.


Die Spieler setzen Tippsteine auf das vermeintlich gesuchte Land.
   
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Die Runde kann auf zwei verschiedene Arten enden:

- Am Ende einer Runde befinden sich sechs oder mehr Tippsteine auf der richtigen Länderkarte. In diesem Fall wurde der Untergetauchte entdeckt.

- Nach der zwölften Fragenkarte endet die Runde ebenfalls. Der Untergetauchte wurde nicht entdeckt.

 

In beiden Fällen erhalten die Spieler nun Punkte: Jeder Tippstein, der auf der richtigen Länderkarte platziert wurde, bringt dem Besitzer einen Punkt ein. Der große Tippstein ist zwei Punkte wert.

Das Spiel endet nach einer vorgegebenen Rundenanzahl. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.  [cg]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessante Spielidee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Antworten oftmals nicht
   direkt nachprüfbar
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Auf den ersten Blick scheint "Undercover in Europa" ein Geographie-Spiel wie jedes andere zu sein. Bei genauerer Betrachtung wird allerdings deutlich, dass es keinesfalls in die selbe Kerbe wie "Globalissimo" (> Test), "Europa-Wissen" (> Test) oder "Ausgerechnet Buxtehude" (> Test) schlägt. Faktisches Geographie-Wissen hilft hier nämlich nur bei den grünen Fragenkarten, die nur ein Drittel aller Fragenkarten ausmachen. Bei den gelben und rosafarbenen Karten ist es wichtiger, seine Mitspieler gut zu kennen und diese richtig einzuschätzen.

Nun kann es aber immer wieder vorkommen, dass eine Frage mit "Keine Ahnung, kann sein" beantwortet wird oder dass eine Antwort der Hälfte der Mitspieler keine neuen Erkenntnisse einbringt.

Das Material ist funktionell, allerdings sehr einfach gehalten. Zum Wiederspielreiz muss ich sagen, dass dieser sich, trotz der interessanten Idee, wegen dem seichten Verlauf und der simplen Punktewertung bei mir in Grenzen hält. Tatsache ist, dass "Undercover in Europa" in unserer Testrunden als "ganz nett" abgestempelt wurde, seitdem jedoch nie wieder auf dem Tisch gelandet ist.

Wahrscheinlich wird dem Spiel gerade das Nischendasein zum Verhängnis: Habe ich Lust auf ein Geographie-Quiz, spiele ich etwas anderes; habe ich Lust meine Mitspieler einzuschätzen, spiele ich etwas anderes...

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: Als kleines Erdkunde-Spiel für Zwischendurch hat "Undercover in Europa" für mich durchaus seine Berechtigung. Allerdings sollte man es nur (!) in Gruppen spielen, die die nötigen Grundkenntnisse in Geographie sowie in den landestypischen Boulevard-Themen besitzen und die Fragen nach bestem Gewissen beantworten.

Zum Hauptproblem wird andernfalls das oft "blinde" Einschätzen der Mitspieler-Aussagen. Sämtliche Antworten (z.B. "Kennst du 3 typische Familiennamen?") sind oftmals nicht direkt nachprüfbar. Allzu schnell führt einen so die Antwort eines "Unwissenden"  auf die falsche Fährte uns das Tippen wird zur Glückspartie...

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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