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Genre: Würfel, Kinder
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: HABA ..i..
Autor: Benjamin Schwer
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Ugah Ugah!
....
Das (fast) perfekte Steinzeit-Dinner
Mammutmanni und Knochenkalle, unsere beiden Steinzeitmänner, schieben Kohldampf. Da hilft nur eines: Auf zur Beutejagd!
  
     

Die 31 Beuteplättchen werden verdeckt gemischt und offen zu einem Kreis (mit größerer Öffnung) ausgelegt. Die beiden Steinzeitmänner beginnen ihren Beutezug von dieser Öffnung aus - dabei laufen sie den Beutepfad in gegenläufigen Richtungen ab, d.h. eine Figur läuft im, die andere gegen den Uhrzeigersinn. Die drei großen Plättchen mit der fetten Beute werden in den Kreis gelegt.

Wer an der Reihe ist, wirft alle fünf Würfel. Knochen sorgen nicht für eine Besserung der Hungersituation und sind daher wertlos. Würfel mit Knochen müssen daher direkt beiseite gelegt werden. Von den anderen Würfeln legt der Spieler nun alle Würfel eines bestimmten Symbols (bzw. auch direkt Würfel verschiedener Symbole) zur Seite. Einmal herausgelegte Würfel dürfen nicht mehr neu geworfen werden. Die verbliebenen Würfel hingegen dürfen neu geworfen werden. Das wiederholt sich gegebenenfalls so lange, bis der Spieler alle Würfel herausgelegt hat.

Liegt das Würfelergebnis fest, wird ausgewertet. Für 3 mal Vogel, Dino oder Mammut nimmt sich der Spieler das entsprechende große Plättchen aus der Mitte. Es bleibt solange vor ihm liegen, bis ein anderer Spieler eventuell das dafür nötige Würfelergebnis erzielt und ihm so die Beute abjagt.

 

Sicherer ist die Beute, die Mammutmanni und Knochenkalle einsammeln. Für jedes mit der Figur übereinstimmende Würfelsymbol läuft diese die entsprechende Anzahl an Feldern (Plättchen) über den Beutepfad. Da, wo sie zum Stehen kommt, wird zugegriffen. Der Spieler erhält das an dieser Stelle ausliegende Beuteplättchen im Wert von 1 bis 4 und legt es verdeckt vor sich ab. Es bleibt ihm bis zum Spielende erhalten. Geben die Würfel vor, dass beide Figuren bewegt werden müssen, nimmt sich der Spieler auch beide Beuteplättchen, darf aber nur eines davon behalten. Das andere muss er einem Mitspieler "schenken". Doch nicht alle Plättchen sind positiv. Die Plättchen mit der Raupe ("igitt!") bescheren ihren Besitzern am Spielende jeweils einen Minuspunkt pro Plättchen.

Gespielt wird, bis sich die beiden Figuren auf einem Plättchen begegnen oder aneinander vorbeilaufen. Jeder zählt nun sämtliche "Mampfpunkte" seiner gesammelten Plättchen  (große und kleine) und subtrahiert davon die Minuspunkte. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt.

Die Spielanleitung schlägt zudem noch eine Variante vor, in der die meisten Plättchen im Kreis verdeckt ausliegen. So weiß man dann größtenteils nicht, welche Beute man erhält. [ih]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

lockeres Würfelspiel mit kleinen
   taktischen Entscheidungen
schöne Illustrationen
gefällt Jung und Alt

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  MINUS:
MINUS:
Variante ist unnötig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Ach ja, die Steinzeit. Da zog Mann noch mit seiner Keule durch die Landschaft, um Fleisch zu erbeuten. Vegetarier und Veganer müssen jetzt sehr, sehr stark sein, denn HABAs Würfelspiel nimmt uns mit in diese Zeit und schickt Manni und Kalle auf die Jagd. Aber keine Sorge: Zumindest fließt kein Blut ;)

"Ugah Ugah" ist ein leicht zugängliches, schnell gespieltes Spiel, das eine gute Mischung aus Glück (Würfeln) und Taktik (gezieltes Ansteuern der Beuteplättchen) bietet. In der Tat ist man den Würfeln nicht völlig machtlos ausgeliefert, man kann sie - natürlich mit Fortunas Hilfe - schon ein wenig beeinflussen. Stoppe ich z.B. meinen Würfelvorgang, wenn ich Kalle auf eine 3er-Beute ziehen kann? Riskiere ich es, auch Manni nach vorn zu bewegen, in der Hoffnung mit ihm gleich zwei Schritte auf eine Raupen-Niete zu ziehen, die ich dann triumphierend einem Mitspieler unterjubeln kann? Doch wenn ich Pech habe, und nur einen Schritt laufen darf, schenke ich am Ende einem Gegner sogar Punkte... Kleine, schnelle Entscheidungen sind hier gefragt! Die fette Beute sorgt zudem für zusätzliche Interaktion; das Stehlen der Plättchen für Momente der Schadenfreude.

Auch wenn "Ugah Ugah" eigentlich ein Kinderspiel ist (und ich es auch als solches bewerte), so funktioniert es nach meinen Erfahrungen auch bestens mit (oder sogar auch mal nur unter) Erwachsenen, vornehmlich aus der Gruppe der Wenig- und Gelegenheitsspieler. Das ist schon mal sehr positiv. So werden Erwachsene hier nicht "gezwungen", mit ihrem Nachwuchs ein sie völlig unterforderndes Spiel zu spielen, nein, "Ugah Ugah" sorgt bei Jung und Alt für Emotionen. Die herzigen Illustrationen und die kurze Spieldauer laden zudem zu schnellen Wiederholungsrunden ein. So verdient sich das Steinzeit-Dinner, wenn es auch das Rad nicht grundlegend neu erfindet, und mir die Variante mit den verdeckt ausliegenden Beuteplättchen weniger gut gefällt, insgesamt sehr gute 8 von 10 Punkten! "Ugah Ugah spielen wollen!!!"
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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