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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Denken
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: KOSMOS  ..i..
Autor: Gregorz Rejchtman
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Ubongo Junior 3-D
 
Jetzt wird hochgestapelt!
Das Puzzlespiel "Ubongo" erscheint seit etlichen Jahren in immer wieder neuen Variationen. Diesmal erhalten die Kids ihre eigene 3-D-Version!
 


     

Insgesamt 50 doppelseitige Aufgabenkarten stehen zum Tüfteln zur Verfügung, in insgesamt 4 Schwierigkeitsstufen. Jeder Spieler erhält ein Set auch 8 Steinen, 2 jeder Farbe, die allerdings jeweils einzigartige Formen besitzen. Zum Spiel gehören ein ganzer Satz Edelsteine und eine Giraffe, welche allerdings erst in der Wertung benötigt wird.

Um das Spiel kindgerecht kurz zu halten, wird die Anzahl der zu spielenden Karten an die Spielerzahl angepasst. Vom Prinzip her werden allerdings jeweils 6 Karten je teilnehmendem Spieler verwendet. Die Farbe der Karte zeigt den jeweiligen Schwierigkeitsgrad von Anfänger bis Experte. Jeder legt nun seine Karte offen vor sich. Auf Kommando beginnen alle das Spiel.

Ziel ist es zuerst, die dargestellte Grundfläche lückenfrei mit eigenen Steinen zu belegen. Drüber hinausragen darf kein Stück eines Steines. Lediglich nach oben dürfen die Steine problemlos zeigen. Wurde die Grundfläche gefüllt, werden alle restlichen Bausteine zu einem Turm auf der belegten Grundfläche verbaut. Hier dürfen die Steine auch über die Grundfläche hinaus gebaut werden. Sobald die 90-Sekunden-Sanduhr abgelaufen ist, endet die Runde. Alle hören sofort mit ihrem Bau auf.

 

Dann wird gewertet. Zunächst wird die korrekt bebaute Grundfläche betrachtet, dann erst die Höhe des Turms. Die Giraffe fungiert dabei als Höhenmesser. Sie wird neben dem Turm aufgestellt. Das Giraffenfeld, das von der oberen Kante des obersten Steines erreicht wird, zeigt die Anzahl der Edelsteine, die der Spieler für seinen Turm erhält. Dabei können bei korrekt belegter Grundfläche mindestens 1 bis 5 Edelsteine erreicht werden. Um eine neue Runde zu beginnen, zieht jeder eine weitere Karte.

Nach sechs Runden endet das Spiel. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Edelsteinen, wobei die Farbe der Edelsteine keine Rolle spielt. Es kann bei einem Gleichstand auch mehrere Sieger geben. [go]

 

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kindgerechtes, hübsches Material
Ubongo geht immer...
...
  MINUS:
MINUS:
das Grundprinzip ist mittlerweile
   aus vielen Spielen bekannt

eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Warum das bereits so oft in verschiedenen Varianten immer wieder neu erfundene "Ubongo" bisher nicht als Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde, war und bleibt mir persönlich wohl immer ein Rätsel. Das Spiel entstand in seiner Grundform im Jahr 2003 in Schweden. Trotz seines mir persönlich extrem angenehmen Legespielprinzips erhielt es jedoch gefühlt nur wenige wirkliche Auszeichnungen.

Das neue Kinderspiel entführt uns wieder auf den afrikanischen Kontinent. Die liebevoll gestalteten Tiere auf den Karten laden ein, sich die dortige Tierwelt genauer zu betrachten. Hier hätte ich mir noch eine kleine Info-Seite zu den gezeigten Tieren gewünscht. Die Kinder fragen nach - Affe, Löwe sind kein Thema, aber schon Gazelle und Tukan dürften nicht sofort allen klar sein. Da allerdings diese fehlende Info den Spielablauf keineswegs beeinträchtigt, kann es nicht als wirkliches Manko gewertet werden.

Der Spielablauf selbst erinnert zumindest vom Material und Start an "Ubongo 3D". Der Auftrag an die Kinder ist wie immer: Fülle die Grundfläche fehlerfrei. Allerdings wird dann frei in die Höhe weitergebaut. Das Füllen der Grundfläche stellt für die Kinder oft bereits eine kleine Herausforderung dar. Die Entscheidung, welche der Teile in die Grundfläche passen und welche Ausrichtung sie innerhalb der Fläche einnehmen, erscheint gerade ungeübten oder kleineren Kindern als recht knifflig, sodass sich das Spiel durchaus auch als Übung zum Erlernen räumlichen Denkens eignet. Das Errichten des restlichen Turmes schaffen die Kinder meist recht gut. Hier werden vor allem Feinmotorik und das Verständnis für die Balance im Turm benötigt.

Dank des einfach verständlichen Regelwerkes und des wirklich schicken Designs (meines Erachtens nach das definitiv optisch schönste "Ubongo") mögen die Kinder das Spiel schnell und anhaltend. Die Idee mit dem freien Turmbau ist dabei gekoppelt mit einem sehr witzigen Messlattenmechanismus. Ein "Giraffen-Maßstab" wird an den Turm angelegt und zeigt an, wie viele Edelsteine der kleine Spieler für seine Turmhöhe erhält. Mindestens ein Edelstein ist bei intakter Grundfläche schon einmal gesichert. Kaum einer geht wirklich leer aus. Das wird als angenehm empfunden. Das gleichzeitige Spiel aller (alle erhalten eine Karte und ein identisches Bausteinset und versuchen gleichzeitig ihre Aufgabe zu lösen) verhindert unnütze Pausen. Interessant ist die mögliche Verkopplung mit dem 3D-Ubongo für die Großen. Dann wird es zum Familienspiel mit hohem Anspruch für alle Generationen. Lediglich die Anzahl der Juniorkarten erscheint noch ausbaufähig, jedenfalls nach Meinung der kleinen Profis.

Fazit: "Ubongo Junior 3-D" ist ein optisch schickes 3-D-Legespiel mit Spielspaßgarantie für alle kleinen Turmbauer.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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