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Spiel-Fakten:

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Genre: Logik
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autor: Grzegorz Rejchtman
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca.25 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Ubongo
Neuauflage 2015
 
Geht nicht, gibt's nicht!
Das Puzzlespiel ist ein moderner Klassiker. Im Jahr 2015 gibt's in der Neuauflage eine veränderte Punktewertung sowie eine optionale App-Anbindung.
 

     

Jeder Spieler erhält ein identisches Set aus 12 Puzzleteilen. Die 36 Legetafeln werden gemischt und als Stapel bereitgelegt. Die Rundenleiste wird mit 9 blauen Edelsteinen (Saphiren) und 9 braunen (Bernstein) bestückt. Die restlichen Edelsteine (weitere 10 Saphire, 10 Bernsteine sowie 10 Rubine und 10 Smaragde) kommen in den schwarzen Stoffbeutel.

Zu Beginn jeder Runde zieht jeder Spieler eine Legetafel vom Stapel und legt sie vor sich ab. Die Spieler müssen sich vorher entscheiden, mit welcher Seite der Tafeln gespielt wird - in der Standardversion oder in der Expertenversion. Mit dem Würfel wird die Aufgabe bestimmt. Neben dem erwürfelten Symbol finden die Spieler auf ihren Tafeln die (im Standardspiel) 3 oder (im Expertenspiel) 4 Puzzleteile, die sie aus ihrem Set heraussuchen und damit dann - innerhalb des Zeitlimits - die Legefläche ihrer Tafel komplett füllen müssen. Die Puzzleteile können zur Lösung der Aufgabe beliebig gedreht / gewendet werden. Der Erste, der seine Aufgabe lösen konnte, ruft laut "Ubongo"; die anderen Spieler spielen dann noch bis max. zum Ablauf der Sanduhr weiter. Konnte kein Spieler innerhalb des Zeitlimits seine Aufgabe lösen, wird die Sanduhr noch einmal umgedreht. Spätestens mit Ablauf der zweiten Sanduhrzeit endet die Runde.

Jeder Spieler, der seine Aufgabe lösen konnte, zieht blind einen Edelstein aus dem Beutel. Der Rundensieger erhält zudem den blauen Saphir, der Zweitplatzierte den braunen Bernstein von der Rundenleiste. Sollte nur ein Spieler seine Aufgabe gelöst haben, verfällt der Bernstein als Bonus; konnte keiner seine Aufgabe lösen, verfällt auch der Saphir als Bonus. Verfallene Boni kommen in den Stoffbeutel.

Nach der 9. Spielrunde wird abgerechnet. Jeder Spieler zählt seine gesammelten Edelsteine. Für jeden roten Stein (Rubin) gibt es 4 Punkte, für jeden blauen Stein (Saphir) 3 Punkte, für jeden grünen Stein (Smaragd) 2 Punkte und für jeden braunen Stein (Bernstein) 1 Punkt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Bei einem Gleichstand lösen die Beteiligten noch einmal eine Puzzleaufgabe. Wer seine Aufgabe am schnellen löst, gewinnt dann den Tie-Break und somit das Spiel.

Das Hauptmenü der optionalen App auf einem Android-Tablet

Optional kann man sich im Apple-App-Store oder über Google-Play eine App fürs iPhone/iPad bzw. für ein verfügbares Android-Smartphone/Tablet kostenlos herunterladen. Die App kann als Spielanleitungsersatz, als digitaler Würfel und Timer (mit zum Afrika-Thema passender Begleitmusik) und als digitales Lösungsheft (Lösungs-Animationen zu allen Aufgaben) genutzt werden. Außerdem kann man sich unter dem Schlagwort "Ubongo-Familie" alle im Handel erhältlichen "Ubongo"-Editionen anzeigen lassen.


Die App als virtueller Würfel und Timer
   
Die App als Lösungsvorlage
   

Variante: Im Solospiel spielt man gegen die Zeit und versucht, so viele Aufgaben wie möglich im vorher selbst festgelegten Zeitrahmen zu lösen. [ih]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
zeitlos schöne Spielidee
hochwertiges Material
alle spielen gleichzeitig
App bringt Musik und
   animierte Lösungen ins Spiel...

ENDE
  MINUS:
MINUS:
App ist nur ein Gimmick
Diamantensuche noch glücksabhängiger
   als bei der ersten Auflage
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Ubongo!" - Da ist er wieder, dieser Ausruf begnadeter Puzzler, der einen immer wieder auf die Palme bringen kann, wenn man selber partout keine Lösung findet... Ja... gut 10 Jahre nach der ersten "Ubongo"-Ausgabe (> Testbericht) und vielen weiteren Editionen heißt es im Jahr 2015 Back to the roots. Das Grundprinzip der an ein vereinfachtes Tangram-Spiel erinnernden Spielidee ist erhalten geblieben; das Spielmaterial ist ebenfalls noch genauso top wie bei der Erstauflage. Die Neuerungen liegen im Detail, genau genommen in der Wertung. Sammelte man beim Original noch taktisch die ausliegenden Diamanten, um möglichst viele einer Farbe zusammenzubringen, dienen die Diamanten nun als Punkte unterschiedlicher Wertigkeit.

Zunächst einmal muss ich an dieser Stelle wieder den immer noch vorhandenen "Kritikpunkt" anbringen, dass man "Ubongo" möglichst nur mit Leuten spielen sollte, die in etwa die gleichen Puzzle-Erfahrungen besitzen sollten. Spielt ein Geübter mit einem Neuling, kann es zu Frustmomenten kommen - auch wenn alle gleichzeitig spielen. Ruft immer der selbe Spieler als erster "Ubongo", verlieren die anderen unter Umständen die Lust. Hier wirkt die neue Punktevergabe durch das blinde Ziehen von Diamanten dem Problem etwas entgegen, da der Beste einer Runde zu seinem 3er-Bonus im schlechtesten Fall einen Bernstein aus dem Beutel zieht (und somit 4 Punkte erhält), und der Viertplatzierte im besten Fall einen Rubin erwischt (uns somit auch 4 Punkte erhält). So die Theorie. Praktisch kann es aber auch sein, dass der Beste zu seinem 3er-Bonus auch noch einen 4er-Rubin zieht (= 7 Punkte) und der Schlechteste gar keine Lösung findet und leer ausgeht. Ja, die Wertung bei "Ubongo" ist also immer noch nicht wirklich optimal; letztlich muss man aber sagen: Der beste Puzzler sollte auch gewinnen... dann müssen die schlechteren Spieler halt üben, üben, üben...

Und dann wäre da noch die App. Ach ja, die App... Nicht selten hat man das Gefühl, dass eine App-Anbindung das aktuelle Nonplusultra bei Brettspielverlagen zu sein scheint, um ein Spiel "cool" zu machen. Das hat "Ubongo" nicht nötig. Und so ist die App ein nettes Gimmick, das einem die Lösungen animiert präsentiert und den Würfel und die Sanduhr ersetzt, wenn man beim Spielen gern ein wenig Busch-Getrommele hören möchte... Die App hat also keinen Einfluss aufs Spielgeschehen, aber da sie kostenlos ist, ist sie auch kein Manko. Sie ist halt da, wenn man mag, und ob man mag, muss man selbst entscheiden.

Fazit: "Ubongo" macht auch in der neuen Auflage noch so viel Spaß wie erstmals vor gut 10 Jahren und eignet sich für alle Spieler- und Altersgruppen. Die App ist ein nettes Add-On-Angebot. Sollte ein "Über"-Puzzler in der Spielgruppe sein, kann es jedoch immer noch zu Frustmomenten kommen, wenngleich die neue Wertung versucht, dieses Phänomen etwas zu verschleiern... Insgesamt gebe ich wieder 8 Kultpunkte, denn "Ubongo" bleibt in meinen Augen eben ein moderner Klassiker.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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