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Spiel-Fakten:

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Genre: Famile
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Kosmos  ..i..
Autor:
Klaus und Benjamin Teuber
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Tumult Royal
...

Lasset euch nicht erwischen!
In diesem Familienspiel übernehmt ihr jeweils die Rolle eines Adligen und versucht euer Volk möglichst unbemerkt auszunehmen. Eine Mischung aus Gier und Geschick hilft bei der Führung eures Volkes.
  

     

Jeder Spieler erhält eine Burgtafel mit Statuen, eine Gnadenkarte, die von der Spielanzahl abhängige Anzahl von Gefolgsleuten und die Adelskarte. Die Gnadenkarte befindet sich auf der "Keine Gnade des Volkes"-Seite. Die korrekte Anzahl der Warenplättchen wird in der Tischmitte bereit gelegt. Die Adelskarten werden zufällig verteilt. Damit wird die erste Spielerreihenfolge festgelegt. Der Köinig bzw. die Königin erhält darüber hinaus noch die Sanduhr (20 Sekunden Laufzeit) und die Tumultscheibe.



Der Rahmen für das Spielfeld wird entsprechend der Spieleranzahl zusammengesetzt. Hierbei ist zu beachten, dass einige Spielfelder zu Anfang auf der nebeligen Seite liegen. Bevor das Spiel starten kann, darf noch jeder Spieler eine Statue auf das Spielfeld legen. Es fängt der Spieler mit dem niedrigsten Rang an, gefolgt vom Spieler mit dem nächsthöheren Rang usw.

In jeder Runde werden 7 Phasen abgehandelt. Dies Phasen kann man auf seiner Burgtafel jederzeit wiederfinden.

1. Volkes Stimmung erkunden
In dieser Phase dreht der König die Tumultscheibe und bestimmt damit die Stimmung des Volkes. Die jeweilige Zahl gibt an, wieviele Waren der jeweiligen Sorte sich das Volk wünscht. Wie auf dem Bild unten zu sehen ist, möchte das Volk 3 Brote, 3 Marmor und 3 Werkzeuge (schwarzer Drehpfeil zeigt auf die 3).

2. Steuer-Raubphase
Dies ist die wichtigste Phase. Hierbei werden alle Warenplättchen verdeckt in die Tischmitte gelegt, sodass jeder Spieler alle Plättchen erreichen kann. Jeder einzelne Spieler entfernt 3 beliebige Warenplättchen. Diese Plätten spielen in der aktuellen Runde nicht mit. Nachdem diese Vorbereitung getroffen wurde, kann die eigentliche Phase beginnen. Ziel ist es, die besten Waren für die eigene Ausgangsposition zu ergattern und dabei nicht zu gierig zu sein. Der König fragt, ob alle Spieler bereit sind, dreht die Sanduhr um und gibt das Kommando "Steuern rauben"!! Jeder Spieler hat nun die Möglichkeit Waren des Volkes (Waren aus der Tischmitte) zu rauben.

Folgende Regeln müssen beim Rauben beachtet werden:
- Eine Hand muss unter dem Tisch bleiben, mit der andern Hand darf man sich die Plättchen einzeln angucken.
- Sobald man ein Warenplättechen angesehen hat, darf man dieses auf seine Burgtafel legen (behalten) oder wieder verdecken.
- Es ist nicht erlaubt genommenen Plättchen wieder zurückzulegen.
- Sobald ein Spieler "STOPP!" ruft, darf keine neues Warenplättchen mehr in die Hand genommen werden. Das aktuelle Plättchen in der Hand des Spielers darf aber noch behalten oder zurückgelegt werden.
Nun werden alle Warenplättchen aufgedeckt.

3. Eventuell Tumulte ausführen
Nun wird geprüft, ob Tumulte stattfinden. Es werden die in der Tischmitte übrig gebliebenen Waren gezählt. Diese Waren sind dem Volk geblieben. Ist die Anzahl der auf allen Plättchen abgebildeten Waren gleich groß oder größer als die zu Beginn der Runde vom König ermittelte Zahl auf der Tumultscheibe, gibt es keinen Tumult. Sollte die Anzahl jedoch kleiner sein, dann gibt es einen Tumult für die jeweilige Warensorte. Nun muss für diese Warensorte geprüft werden, welcher Spieler am gierigsten war. Dafür wird die Anzahl der geraubten Waren bei jedem Spieler gezählt. Hat ein Spiele die Gnade des Volkes, wird diesem Spieler von jeder Sorte eine Ware abgezogen. Bei einem Gleichstand ist der Spieler mit dem höchsten Rang der gierigste Spieler.



Der gierigste Spieler muß nun mit unangenehmen Folgen kämpfen.
- Er verliert direkt 3 Gefolgsleute, die zurück in den allgemeinen Vorrat kommen.
-Er verliert alle Warenplättchen, bis auf das Warenplättchen mit den wenigsten Waren der Sorte, die einen Tumult ausgelöst hat.

In jeder Runde kann es maximal 3 Tumulte geben: Einen für Marmor, einen für Werkzeuge und einen für die Brote. ...

4. Statuen aufstellen
Der König beginnt und darf auf einem freien benachbarten Feld (waagerecht oder senkrecht) je nach Art des Felds 1, 2 oder 3 Statuen bauen. Die Kosten sind der Burgtafel zu entnehmen. Ein Wiesenfeld kostet z.b. einen Marmor und ein Brot. Man hat auch die Möglichkeit - für die doppelten Kosten - eine Wiese oder einen Wald auf dem ganzen verfügbaren Tableau zu bebauen.

Sobald der König gebaut hat, darf der nächstniedrigere Rang Stauten aufstellen. Hat jeder die Gelegenheit gehabt, Statuen aufzustellen, dann ist der König wieder dran. Das geht solange, bis jeder gepasst hat. Sollte jemand gar nicht bauen können und war auch nicht von einem Tumult betroffen, erhält dieser Spieler 2 Gefolgsleute als Trost.

Regeln zum Bezahlen :
- Man darf die Waren eines Plättchens nicht auf mehrere Statuen unterschiedlicher Felder aufteilen.
- Sollte ein Kaufvorgang weniger kosten, als dafür bezahlt wurde, dann erhält man die Differenz als Gefolgsleute zurück; wird z.B. eine normale Wiese bebaut und es werden zwei Plättchen abgegeben (1x 3 Brote & 1x 2 Marmor), dann erhält der Spieler 3 Gefolgsleute, da die normale Wiese ein Brot und ein Marmor kostet.
- Es ist nicht erlaubt, zusätzliche Plättchen beim Bauen "abzugeben". Sobald die Baukosten erreicht sind, ist Schluss.

5. Ränge neu verteilen
Absteigend nach der Anzahl Gefolgsleute, werden die Ränge verteilt. Der Spieler, mit den meisten Gefolgsleuten wird König, der mit den zweitmeisten wird Herzog usw. Sollte es einen Gleichstand geben, dann erhält DER Spieler den höheren Rang, der vorher höhergestellt war
.

6. Krönung des neuen Königs
Der neue König, erhält die Sanduhr und die Tumultscheibe. Er muss 5 Gefolgsleute zurück in den allgemeinen Vorrat legen und darf dafür den nächsten Platz in der Königs-Chronik besetzen. Auf diesem Platz können 1-2 Statuen abgelegt werden.

Bei der Chronik gibt es zwei Besonderheiten. Bei der dritten und bei der fünften Statue darf der König zusätzlich, abhängig von der Spieleranzahl, 1 oder 2 neue Landschaftstafeln aufdecken. Beim Aufdecken ist zu beachten, dass der König sich diese selbst aussuchen darf, und er muss diese immer in Richutng zu sich aufdecken.

7. Gnade des Volkes erhalten
Der oder die Spieler, mit den insgesamt wenigsten aufgestellten Stauten erhalten die Gnade des Volkes und drehen hierfür die Karte "Gnade des Volkes" auf die grüne Seite. Alle anderen Spieler drehen ihre Karte "Gnade des Volkes auf die rote Seite, sollte das nicht bereits eh der Fall sein.

Vorbereitungen der nächsten Runde und Spielende: Alle Warenplättchen, auch die in der Phase "Steuer-Raubphase" zur Seite gelegten Plättchen, werden verdeckt in die Mitte gelegt. Die Plättchen sollten ein wenig gemischt werden. Darufhin setzt sich das Spiel wieder mit der ersten Phase "Volkes Stimmung erkunden" fort.

Nachdem in der Chronik die Doppelfelder erreicht wurden, kann das Spiel nach jeder Runde beendet sein. Ist die Differenz zwischen dem ersten und letzen Spieler größer als die dort angegebene Zahl, dann endet das Spiel direkt, und der Spieler mit den meisten aufgestellten Statuen gewinnt. Bei einem Gleichstand gewinnt der Spieler, der einen höhrern Rang hat.
[sg]

 ERKLÄRVIDEO

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell gelerntes Spiel
zuerst etwas chaotisch, was
  aber den Spielspaß fördert
sehr schnell gespielt,
  meist keine 40 Minuten
Vielspieler als auch Wenigspieler
  kommen hierbei zusammen und
  haben Spaß
---
  MINUS:
MINUS
nach Eingewöhnung hat man
  mit 20 Sekunden eher zu viel Zeit
  
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Silvester: "Tumult Royal" ist ein schnell zu erlernendes Brettspiel für die ganze Familie und auch gerne für alle anderen. Ich war mir beim ersten Öffnen der Verpackung gar nicht so sicher, was ich davon halten soll.

Zunächst ein Wort zum Material. Es ist von sehr guter Qualität. Alles hat seinen Platz, die Grafiken sind hübsch mit schönen Details. Die Statuen sind ein wenig klein geraten. Fürs spielen ist das kein Problem, aber beim Aufbauen ist es ein wenig "fummelig". Wenn die Regeln einmal erklärt worden sind, dann findet sich jeder Spieler gut und schnell zurrecht. Nach etlichen Runden zeigen die Materialien keinerlei Müdigkeitserscheiungen, ich denke das wir auch länger so bleiben.

Der größte Pluspunkt des Spiel ist für mich definitiv der Spielspaß aller Beteiligten. Auch die Skeptiker, die zu Anfang befürchtet hatten, das Spiel wird nur durch Geschwindigkeit gewonnen, hatten großen Spaß. Klar spielt diese eine Rolle, aber überlegte Handlungen sind meist besser als schnelles Handeln. Nach ein, zwei Runden weiß auch jeder Spieler, worum es geht und versucht seine Spielweise zu optimieren.

Man könnte meinen, es gäbe nur einen Weg zu gewinnen, aber das stimmt nicht. Man hat durchaus unterschiedliche Optionen, besser zu sein als alle anderen oder sogar andere Spieler zu blockieren oder nur zu ärgern.

Bei "Tumult Royal" handelt es sich definitv nicht um abendfüllendes Spiel, aber man kann es dafür immer wieder mal zwischendurch spielen. Wenn jeder die Regeln kennt, ist es echt schnell gespielt.

Fazit: "Tumult Royal" ist ein sehr solides Spiel für jedermann, schnell gelernt und doch gibt es immer wieder etwas Neues. Möchte man eine größere Herausforderung bei der Raub-Phase, lässt sich die Zeit auch verkürzen, und schon wird es nochmal schwieriger.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
                       

Lutz: "Tumult Royal" ist ein turbulentes Spiel, bei dem es Phasen der Ruhe und eine stressige Phase gibt. Diese beiden Teile des Spiels sind toll miteinander verknüpft, und es handelt sich auch optisch um ein schönes Spiel. Die Regeln sind schnell erklärt, und das Material von guter Qualität. Mich erinnerte die Kombination von stressiger Sammelphase und ruhiger Aktionsphase an "Steam Park" (> Testbericht). Ich freue mich jedenfalls schon auf die noch kommenden Spiele von dem Generationenteam Teuber.
 

 
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