Genre: Würfel, Glück
Erscheinungsjahr: 1999 Verlag: SNV Heinz Ohlig
..i.. Autor: Heinz Ohlig Spieleranzahl: beliebig Alter: ab 9 Jahren Spieldauer: ca. 10-15 Min. pro Spieler
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Triob
Lehrreiches
Kniffeln Würfel, Becher,
Spielblock - sieht zunächst nach "Kniffel" aus. Bei "Triob" ist
jedoch zusätzliche Auffassungsgabe und Kopfrechenfähigkeit
gefragt.
So funktioniert's: Abwechselnd versuchen die Spieler ihr Glück beim
Würfeln. Die Würfelergebnisse werden in verschiedene
Kategorien auf dem Spielblock eingetragen.
Das Spielmaterial besteht aus Würfelbecher, 3 Würfeln
und Kugelschreiber sowie...
... einem Wertungsblock.
Rubriken 1
bis 4: Hier dürfen die 3 Würfel pro Spielzug nur ein
einziges Mal geworfen werden. Jede Rubrik kann 3 mal
genutzt werden.
Rubrik 1/2:
Ein Würfel zählt zur Rubrik 1, die anderen beiden zur
Rubrik 2. 1 zählt einfach, 2 doppelt. Rubrik 1 muss mit
den drei Feldern insgesamt mindestens 15 Punkte
erzielen.
Rubrik 3:
Zwei Würfel werden addiert und durch den dritten
geteilt.
Rubrik 4:
Zwei Würfel werden addiert, der dritte subtrahiert. Das
Ergebnis wird später von der Gesamtpunktzahl abgezogen,
sollte also möglichst gering ausfallen.
Rubrik 5:
Vier verschiedene Kombinationen (z.B. nur gerade Zahlen)
müssen in jeweils maximal 3 Würfen pro Spielzug erreicht
werden. Bei der Kategorie "Triff die 30" darf so oft mit
beliebiger Würfelanzahl gewürfelt werden, bis der
Spieler genau 30 Punkte erzielt. Kommt er über 30
Punkte, wird die Kategorie mit "0 Punkten" gewertet.
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"0 Punkte"
werden auch in jede Rubrik eingetragen, die nicht
erfüllt wird. Wer die höchste Gesamtpunktezahl über alle
Rubriken erzielt, ist Sieger. [ih]
Das Spiel
kann für ca. 10 Euro direkt beim Verlag bestellt werden.
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Homepage
Vielen Dank
an SNV Spiele-Neuheiten-Verlag Heinz Ohlig für ein Rezensionsexemplar.
Ingo:Wer
kennt es nicht, das simple und dennoch
spannende, längst zum Klassiker gewordene
Würfelspiel "Kniffel", welches unter vielen
verschiedenen Namen auf dem Markt zu finden ist.
"Triob" greift dieses Spielprinzip auf,
reduziert dabei die Würfel- und z.T. die
Wurfanzahl und - und das ist die wichtigste
Unterscheidung - führt neue Würfelkategorien auf
dem Wertungsblock ein.
Interessant sind da besonders die Rubriken 1 bis
4, die Kinder zudem im Kopfrechnen schulen, denn
hier gilt es, kleine mathematische Gleichungen
mit optimalem Ergebnis zu bilden. Das Gelingen
der einzelnen Würfelmissionen gestaltet sich
dabei gegenüber "Kniffel" noch eine Spur
schwieriger, denn das Würfelglück ist bei "Triob"
durch nur einen Würfelversuch in den ersten vier
Kategorien noch weniger zu beeinflussen als beim
Original.
Wer schnelle Würfelspiele à la "Kniffel" mag,
erhält mit "Triob" somit neue Herausforderungen;
mehr als eine Abwandlung des Klassikers ist es
spielerisch jedoch nicht; von daher bekommt "Triob"
von uns 3 Sterne in der Gesamtwertung - ein
simples Glücksspiel für Zwischendurch mit
pädagogisch-wertvollem Ansatz.