Genre: Strategie (History)
Erscheinungsjahr: 2007 Verlag: Heidelberger Spieleverlag
..i.. Autor: Karl-Heinz Schmiel Spieleranzahl: 2 bis 5 Alter: ab 12 Jahren Spieldauer: 60-90 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Tribun
[Quod tribunus non scit, non scit senatus.]
Was der
Tribun nicht weiß, weiß auch der Senat nicht.
Marcus
Aemilius Lepidus war trotz der guten Nachrichten, die er
soeben von seinem Vater erhalten hatte, nicht erfreut.
Auf dem Weg zurück vom Palatin zu seiner Villa auf dem
Esquilin ging er das Gespräch mit seinem Patriarchen in
Gedanken nochmals durch.
Der Spielplan
zeigt Ort des antiken Roms.
Die Währung
im alten Rom: Sesterzen
„Marcus, mein Sohn“, hatte er
gesagt, „die Familie ist von deinem militärischen
Geschick ganz beeindruckt, und wir haben beschlossen,
deiner politischen Karriere auf die Sprünge zu helfen.
Wenn du aber würdig sein willst, dann musst du, wie
jeder Aemilius, die Gunst des Mars für dich gewinnen wie
auch die Gunst des Volkes. Geh hin und kehre als Tribun
zu mir zurück, und du wirst binnen drei Jahren zu den
Konsuln zählen. Dann wird unsere Familie endlich wieder
mit unserer Stärke und Strategie die Legionen Roms
befehligen und die Geschicke des Reiches lenken, wie es
uns gebührt.“
Wie sollte er das anstellen? Jeder in Rom wusste, dass
die Vestalischen Jungfern, die das Tempelwesen mehr als
nur verwalteten, seit Jahren im Würgegriff der Claudii
gefangen waren – und die würden einem Aemilius ein Opfer
im Pantheon sicher nicht gestatten. Und Tribun! Hier für
würde er wenigstens die Unterstützung des Senats
benötigen, und diese alten Herren könnten sich an den
besten Tagen nicht über die Farbe des Himmels einigen,
geschweige denn organisiert fürsprechen. Er hatte
plötzlich eine Idee, während er den Aufstieg zum
Esquilin durch das Subura-Viertel wagte. Wie üblich
machten ihm die Plebejer Platz, wiewohl sie dies in
ihrem Tagwerk offenbar hinderte. Die Plebejer! Könnte
man sich ihre Unterstützung sichern…und vielleicht ein
paar patrizische Gönner finden…
Langsam formte sich ein Plan und Marcus machte auf der
Ferse kehrt, um seinem Freund Gaius Marius einen Besuch
abzustatten. Dieser war mit einer Iulierin verheiratet,
und die würde wohl am besten wissen, wie man das Volk
auf seine Seite zöge, hatten doch alle Iulier ein
Händchen dafür. Die Verärgerung machte einem
berechnenden Lächeln Platz, und zum ersten Mal in seinem
Leben spürte Marcus den Rausch herannahender Macht…
Spieltableau
eines Spielers ("Familienbogen")
Die
Siegbedingungskarten bestimmen, welche Aufgaben zu
erfüllen sind.
So
funktioniert's:
Salvete, ludentes! Seid gegrüßt, Spielende!
Tribun ist ein Strategiespiel, bei dem Sie in der Rolle
eines aufstrebenden Mitglieds eines der großen
Geschlechter Ihre Schachzüge im antiken Rom so geschickt
planen, dass Sie nach Erfüllung einer bestimmten Anzahl
an Siegbedingungen so viel Einfluss gewinnen, dass Sie
die Geschicke Roms mitlenken dürfen.
Das Spielbrett ist eine – zugegebenermaßen etwas
eigenwillige und historisch nicht ganz korrekte –
Gestaltung des altrömischen Stadtkerns, in dem sich
viele bekannte und wichtige Gebäude dieser Zeit finden:
I. Bäder, II. Forum Romanum, III. Latrinen, IV. Curia,
V. Atrium Auctionorum, VI. Kolosseum, VII. Pantheon,
VIII. Siegessäule. Zusammen mit der Münzschale als
Sesterzenquelle und den sieben Fraktionsfeldern (dazu
später) bildet all das die „Spielwiese“ für die Spieler.
Zu Beginn des Spiels wählt jeder eine der großen
Familien und nimmt sich das entsprechende Tableau und
die farblich dazu passenden Spielfiguren, deren Anzahl,
ebenso wie die Höhe des „Startkapitals, von der
Spielerzahl abhängt. Ein Startspieler wird bestimmt und
mit dem Startspielerstein versehen, der jede Runde im
Uhrzeigersinn weitergereicht wird. In der Runde einigt
man sich auf einen von insgesamt 5
Siegbedingungskartensätzen, die die Namen lateinischer
Sprichwörter tragen und hauptsächlich in der
Schwierigkeit, nicht aber in den Bedingungen variieren.
Auf den Karten ist aufgedruckt, wie viele
Siegbedingungen erfüllt werden müssen, um das Spiel zu
gewinnen.
Üblicherweise kann der Spieler frei wählen, welche davon
er erfüllt (es sind immer sechs aufgedruckt), manche
Bedingungen sind aber, je nach Satz, verpflichtend. Zu
den Siegbedingungen zählen Tribun werden, die Gunst der
Götter erhalten, eine gewisse Anzahl an Legionen
kontrollieren, eine bestimmte Zahl Lorbeeren besitzen,
eine variable Zahl an Fraktionsmarkern gewonnen zu haben
und ein bestimmtes Vermögen anzuhäufen. Nach Wahl dieses
Kartensatzes erhalten alle Spieler sechs Fraktionskarten
auf die Hand (dazu ebenfalls sogleich), von denen sie
sofort zwei abwerfen müssen.
Zu den Karten: Sie bilden
die sieben Fraktionen in Rom ab, mit variierender
Wertigkeit – Gladiatoren, Legaten, Praetorianer,
Plebejer, Patrizier, Vestalinnen und Senatoren und pro
Fraktion jeweils einen Anführer mit Sonderfähigkeiten.
Auf jeder Karte ist der Bonus aufgedruckt, den man bei
Fraktionsübernahme (dazu ebenfalls unten) erhält.
Der
Startspieler einer Runde erhält diese Münze
Fraktionskarten "Gladiator" und "Senator"
Dann beginnt mit dem Startspieler die erste Runde, die
wie jede der auf sie folgenden in sechs Phasen
aufgeteilt ist:
Phase 1 besteht in der Auslegung der Karten auf
dem Spielfeld. Der Startspieler verteilt vor Beginn
jeder Runde auf dem Spielplan so viele Karten, wie
angegeben, und zwar abhängig von der Schattierung des
Ortes entweder offen (helle Gebäude) oder verdeckt
(dunkle Gebäude).
In Phase 2 setzen die Spieler reihum je eine
Spielfigur auf ein entsprechendes Setzfeld auf dem
Spielplan, um damit anzuzeigen, dass sie die Aktion im
jeweiligen Gebäude durchführen wollen; die Setzfelder
sind pro Gebäude begrenzt (außer die in der Münzschale,
wo zwar das Setzfeld mit sieben Sesterzen nur einmal
existiert, aber beliebig viele sich in den
Fünf-Sesterzen-Bereich stellen können), sodass schon
jetzt vorsichtige Planung geboten ist. Es wird weiter
reihum gesetzt, bis niemand mehr Figuren hat.
Die Gebäude, die in Phase 3 in der nun zu
beschreibenden Weise „abgearbeitet“ werden, im
Einzelnen:
In den Bädern liegen zwei offene Karten, eine pro
Kartenfeld, die für einen Sesterz gekauft werden können.
Will man beide Karten kaufen, muss man auch beide
vorhandenen Setzfelder mit seinen Spielfiguren besetzen.
Das Forum verfügt über sechs offene Kartenfelder und
sechs Setzfelder. Die ausliegenden Karten können für 3
Sesterzen pro Karte erstanden werden.
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Die Latrine hat nur ein (verdecktes) Kartenfeld und auch
nur ein Setzfeld. Wer eine Spielfigur hier platziert,
darf, wenn die Latrine im Zug abgearbeitet wird, die
Karte anschauen und eine von zwei Aktionen durchführen:
Er darf die Karte zu ihrem Nennwert kaufen oder auf die
Karte verzichten und stattdessen Sesterzen in Höhe des
Nennwertes einziehen.
In der Curia sind drei offene Karten- und drei
Setzfelder vorhanden. Auf den Feldern können jeweils
mehrere Karten liegen, da bei Auslegung der Karten so
lange Karten auf ein Feld gelegt werden, bis der
Gesamtwert fünf oder höher erreicht ist. Theoretisch
können hier also auf jedem Feld fünf Karten mit dem
Nennwert eins liegen. Wer sich hier ein Kartenfeld
gesichert hat, wirft eine Karte aus seiner Hand ab, um
die ausliegenden Karten an sich zu nehmen.
Das Atrium Auctionorum hat zwei Setzfelder und insgesamt
drei verdeckte Karten. Sie werden aufgedeckt, wenn der
erste Spieler hier eine Figur einsetzt (zwei Karten
aufdecken) und der zweite nachzieht (dritte Karte
aufdecken). Um diese Karten wird entweder gesteigert,
falls ein anderer Spieler das zweite Setzfeld besetzt –
die Auktion gewinnt derjenige mit dem höheren Gebot, das
er versteckt in seiner Faust abgibt, oder aber der erste
Spieler darf, falls er im Atrium allein bleibt, zwei der
drei Karten, nämlich die aufgedeckten, für insgesamt
einen Sesterz erwerben. Der Verlierer einer Auktion
erhält aber immerhin als Trostpflaster das
Versteigerungsentgeld.
In Phase 2
belegen die Spieler mit ihren Spielfiguren die
Setzfelder des Spielplans.
In Phase 4
übernehmen die Spieler Fraktionen. Auf dem Bild sieht
man die dazugehörigen Fraktionsmarker.
Das Kolosseum weist drei Setzfelder mit
unterschiedlicher Wertigkeit auf (4, 3 und 2 Sesterzen).
Wer hier eine Figur einsetzen möchte, muss sich
entscheiden, was ihm die Priorität wert ist: Der Spieler
auf dem Viererfeld darf sich als erster die fünf
verdeckten Karten anschauen und eine nehmen, für die er
den Setzwert zahlt, also in diesem Fall 4 Sesterzen. Der
Spieler auf der Drei wiederholt den Vorgang usw. Zwei
Anmerkungen hierzu: Man ist nicht gezwungen, als erster
Spieler das Viererfeld zu wählen. Das Geld kommt nicht
zurück in den Vorrat, sondern wird ins Kolosseum gelegt,
da sich hier eine der Fraktionen später wird bedienen
können.
Das Pantheon zu betreten, ist nur denjenigen Spieler
erlaubt, die sich zuvor den Marker der Vestalinnen
sichern konnten. Hier können sie den Göttern ein Opfer
bringen, um sich derselben ewige Gunst zu sichern. Bei
Abarbeitung der Stage Pantheon schaut sich der Spieler,
der sich hierhin gestellt hat, die verdeckte Karte an
und wirft aus seiner Hand eine Karte der gleichen
Fraktion ab wie auf der Karte abgebildet. Durch dieses
„Opfer“ erhält er den Marker „ewige Gunst der Götter“,
dessen Besitz nebenbei auch eine Siegbedingung sein
kann.
Letzte Station der antik-römischen Rundreise ist die
Siegessäule, wo auch die Lorbeeren gelagert werden und
diese erworben werden können. Hier können bis zu drei
Spieler um Lorbeeren wetteifern: Einen Lorbeer erhält
jeder, der zwei Karten der gleichen Fraktion vorzeigt
und abwirft. Einen zusätzlichen Lorbeer erhält der
Spieler, der allein das Paar mit dem höchsten Wert
abwirft.
Weitere Setzbereiche sind die am oberen Spielfeldrand
angesiedelten Fraktionsfelder (sieben an der Zahl) mit
je zwei Setzfeldern. Seine Figur stellt hierhin, wer die
jeweilige Fraktion übernehmen möchte, wobei auch zwei
Spieler dies versuchen können, dazu später.
Alle beschriebenen Felder müssen natürlich nicht in der
Reihenfolge besetzt werden, die hier beschrieben wurde,
sie dient nur der Übersichtlichkeit und entspricht der
numerischen Abfolge.
Eine Fraktion übernimmt in
Phase 4 erstmals, wer eine
Figur auf das der Fraktion entsprechende Feld setzt und
mindestens zwei Karten der Fraktion mit beliebigem Wert
vor sich auslegt (Erstübernahme). Hierfür erhält er den
Fraktionsmarker, den Übernahmevorteil der Fraktion, der
auf jeder Fraktionskarte aufgedruckt ist, den
Erstlorbeer, der auf dem Fraktionsfeld liegt, den Bonus
eines etwaigen Fraktionsanführers, den er auslegt (z. B.
10 zusätzliche Sesterzen) und natürlich die Kontrolle
über die Fraktion. Wollen zwei Spieler die Fraktion zu
übernehmen versuchen, kommt es zum Wettstreit. Der
Spieler auf dem zweiten Setzfeld muss mit dem
Übernahmeversuch beginnen, der Spieler auf dem ersten
Setzfeld darf dies dann mit seinen Karten überbieten
oder sanktionslos auf die Übernahme verzichten.
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Will ein Spieler eine bereits durch einen Rivalen
kontrollierte Fraktion übernehmen, stellt er in Phase
2 eine Figur auf das entsprechende Fraktionssetzfeld
und legt sodann in Phase 4 entweder mehr
Fraktionskarten als der kontrollierenden Spieler aus
oder Karten mit höherem Wert, als dessen Fraktion zählt.
Die ausliegenden Karten der Fraktion des ehemals
kontrollierenden Spielers werden abgelegt. Der
übernehmende Spieler erhält alle Vorteile der Fraktion
und ihrer Übernahme mit Ausnahme des Lorbeers, da es ja
keine Erstübernahme war.
In Phase 5 dürfen die Spieler nun die Fähigkeiten
ihrer kontrollierten Fraktionen einsetzen, beginnend mit
dem Spieler, der die Gladiatoren kontrolliert, bis
schließlich zu dem, der die Senatoren befehligt. Dies
ist auch typischerweise die Phase, in der die Erfüllung
von Siegbedingungen vorbereitet bzw. erreicht werden
kann. Wer z. B. die Siegbedingung erfüllen will, eine
bestimmte Anzahl an römischen Legionen zu kontrollieren,
der sollte sich die Fraktion der Praetorianer sichern,
deren Fähigkeit es ist, dem sie kontrollierenden Spieler
jede Runde eine Legion zur Verfügung zu stellen.
Wer
Tribun werden möchte, der ist gut beraten, entweder die
Legaten oder die Vestalinnen zu übernehmen, da nur diese
beiden Fraktionen die für den Aufstieg zum Tribun
erforderliche Schriftrolle zur Verfügung zu stellen
vermögen. Oder ein Spieler zielt auf den Erhalt
möglichst vieler Fraktionsmarker ab und versucht jede
Runde, eine andere Fraktion zu übernehmen.
Der
Streitwagen wird in Phase 6 versteigert .
Der
militärische Rückhalt wird mit den Legions-Markern
angezeigt.
In Phase 6 wird der Streitwagen versteigert, dessen
Vorteil es ist, dass der Spieler, der ihn ersteigert,
eine seiner kontrollierten Fraktionen mithilfe des
Streitwagens für die nächste Runde vor „feindlicher
Übernahme“ schützen kann. Jeder, der will, steigert mit
(wie im Atrium), allerdings erhält niemand das Versteigerungsentgeld – es geht zurück in den
Sesterzenvorrat.
Das Spiel gewinnt, wer als erster die erforderliche
Anzahl an Siegbedingungen erfüllt hat. Da aber die Runde
noch zu Ende gespielt wird, kann es sein, dass noch
andere Spieler alle Bedingungen erfüllen, woraufhin dann
nach einem Punktesystem überprüft wird, wer letztlich
Sieger ist. [lj]
Vielen
Dank an den Heidelberger Spieleverlag für ein
Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
atmosphärisches Material
Spielverlauf mit Sucht-
gefahr für alle Anhänger
historischer Themen
Siegbedingungskarten
statt Siegpunkten
ENDE
MINUS:
MINUS:
optische Ähnlichkeit der
Siegbedingungskarten
Komplexität der
Spielanleitung
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Lewis:
Ich hatte kurz
überlegt, diese Beurteilung auf Lateinisch zu
verfassen, die Idee dann aber aufgrund einer
elend langen Liste von Gegenargumenten wieder
verworfen.
Vorab möchte ich zu Tribun Folgendes
sagen: Es klingt wahnsinnig kompliziert, und
leider ist es mir hier nur marginal besser
gelungen, den Ablauf des Spieles zu schildern,
als dies die Anleitung tut. Aber: Nach
spätestens einer Runde wird wirklich jeder den
Ablauf verstanden haben und schon eifrig perfide
Pläne schmieden. Wer „Säulen der Erde“ oder
„Stone Age“ kennt, dem wird das Setzsystem von
Tribun ohnehin bekannt sein.
Die Anleitung ist
sehr anschaulich und erhält zu jedem Aspekt eine
kleine Geschichtslektion für Interessierte.
Nervig ist allerdings, dass die Begriffe
„Hinweis“ und „wichtig“ zur erneuten und oft
redundanten Erläuterung der Abläufe inflationär
gebraucht werden. Das Spielmaterial ist aber
ansehnlich gestaltet und mit Praktikabilität,
aber nicht ohne Ästhetik als Hintergedanken
umgesetzt.
Erfrischend ist auch der Verzicht auf
das altbewährte Siegpunktekonzept zugunsten der
Siegbedingungskarten. Bedauerlich ist in diesem
Zusammenhang allerdings die doch frappierende
Ähnlichkeit dieser Karten, was aber
offensichtlich nicht anders umsetzbar war. Das
tut dem enormen Spielspaß, den Tribun
bereithält, auch keinen Abbruch. Ich erkläre es
hiermit zu meinem neuen Lieblingsspiel. Warnung:
SUCHTGEFAHR!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Chris:
Ein größtenteils sehr gutes
Worker-placement-Spiel. Allerdings habe ich den
Eindruck, dass das Spielprinzip für die vielen
Fraktions- und Übernahmefähigkeiten zu wenige
essenzielle Elemente besitzt. Meistens erhält
man einfach nur Geld oder Karten. Für den Rest
wurde z.B. das Erhalten des Tribuns (für meinen
Geschmack) unnötig aufgefächert und auch die
Legionen scheint es nur zu geben, weil man noch
irgendeine Siegbedingung benötigt hat.