Genre: Kinder
Erscheinungsjahr: 2008 Verlag: Schmidt Spiele
..i.. Autor: Kai Haferkamp Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 5 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Der
kleine Ritter Trenk
Die Abenteuer
des Trenk vom Tausendschlag Der kleine Trenk hat
genug vom armseligen Bauernleben, er hat größeres vor: Ritter
möchte er werden! Mit seinem Schweinchen zieht er los...
Um zu beweisen, dass Trenk ein guter Ritter ist, hat
er verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Nur so kann er
seine Beweismittel ergattern: Drachenmilchzähne! Das
Spiel basiert auf der Kinderbuchvorlage von Kirsten
Boie.
Die
Burganlage als Spielplan
Welcher der vier Räuber ändert gleich seine Position?
S
o funktioniert's:
Nachdem das Spielfeld (die Burg) zusammengesetzt
wurde, werden die Drachenmilchzahn-Plättchen in den
Spielfeldmulden platziert. Vier "Räuber" werden vor
die Burg gestellt und die Ratekarten hinter dem
Klapptor aufbewahrt. Die Fahne wird an die unterste
Markierung geklemmt. Allen Spielen steht als
Spielfigur Ritter Trenk und sein Schweinchen zur
Verfügung. Die beiden sind jedoch mit einem Strick
aneinandergebunden, so dass ihr maximaler Abstand
auf dem Spielplan 3 Felder beträgt; das bedeutet,
dass zwei Felder zwischen ihnen frei sein dürfen.
Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt mit dem
Farbwürfel. Wird die Fahne gewürfelt, wird diese um
eine Markierung nach oben verschoben. Erreicht sie
die oberste Markierung, endet das Spiel vorzeitig.
Wird eine Farbe gewürfelt, so gibt diese an, auf
welches Feld Trenk oder das Schweinchen gezogen
werden müssen. Dabei gilt es stets zu beachten, dass
beide durch den Strick nur eine eingeschränkte
Reichweite besitzen. Welche Figur dabei bewegt wird,
ist egal; es ist auch möglich, dass sich die Figuren
gegenseitig überholen; wichtig ist aber, dass sich
immer nur eine (!) Figur pro Spielzug bewegt.
Aus dem erreichten Feld wird zunächst das
Drachenmilchzahn-Plättchen
entfernt.
Auf der Rückseite findet man eine Aufgabe, die es zu
lösen gilt.
Ritter Trenk
und das Schweinchen sind mit einem Tau
aneinandergekettet.
Hinter dem
Klapptor verbergen sich Bilderrätsel.
Folgende drei Aufgabentypen sind im Spiel vorhanden:
- "Trenk": Der kleine Ritter muss Ausschau nach
einer, hinter dem Klapptor auf einer Karte
aufgedruckten, Szene halten.
Eine Entsprechung findet sich im Wimmelbild des
Spielplans wieder. Der Spielnachbar würfelt dabei so
lange, bis er z.B. "rot" würfelt und gibt damit das
Spielzeitlimit vor, innerhalb dessen das Szenenfoto
wiederentdeckt werden muss. Anschließend wird die
Karte entfernt - auf ihr findet man zusätzlich einen
kleinen lehrreichen Text.
-
"Erbsenschleuder": Eine grüne Holzscheibe (Erbse)
muss durch Spannen eines Gummibandes in die
Spielplanversenkung geschnipst werden.
- "Der Ferkel-Magier-Trick": Vier Räuberfiguren sind
vor der Burg platziert. Heimlich wird nun ein Räuber
umgedreht. Kann der Spieler herausfinden, welches
Kärtchen gedreht wurde?
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Wird eine Aufgabe gelöst, erhält er Spieler das
Drachenmilchzahnplättchen. Auf jedem Plättchen ist
eine bestimmte Anzahl an Zähnen abgebildet - mache
Plättchen sind somit wertvoller als andere. Wird
eine Aufgabe nicht gelöst, wird das Plättchen wieder
in eine frei Mulde gelegt.
Wer am Spielende (Trenk ist am letzten Feld
angekommen) die meisten Zähne auf seinen Plättchen
findet, gewinnt.
[ih]
PLUS:
PLUS:
kindgerecht
schönes Spieldesign
eng an der Buchvorlage
ENDE
MINUS:
MINUS:
auf
Dauer zu wenig
Abwechslung
Räuberkärtchen zu
leicht zu durchschauen
Schleuder als Spielelement
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:"Der
kleine Ritter Trenk" ist ein liebevoll umgesetztes
Kinderspiel, dass die Buchvorlage stimmig
aufgreift. Die einzelnen Aufgaben sind dabei auf
Dauer nur für kleinere Kinder interessant;
insbesondere der "Ferkel-Magier-Trick" ist
aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit
von Vorder- und Rückseite der Räuberkärtchen für
ältere Spieler leicht zu lösen.
Gelungen sind
neben der trickreichen
Spielfiguren-Bewegungseinschränkung die
Bilderrätsel, die jeweils noch mit einem
Wissenstext aufwarten.
Und hier sind wir auch
direkt bei der entscheidenden Einschränkung:
Kinder im Alter von 5 Jahren können das Spiel im
vollen Umfang nur mit älteren Spielern
absolvieren; der Einsatz einer
Gummiband-Schleuder mag auch nicht ganz
ungefährlich sein, wenn die Kinder nicht
beaufsichtigt werden.
Das Spielmaterial ist
wirklich hübsch gestaltet, keine Frage - leider
ist es etwas fummelig beim Zusammenbau. Die
Fahne und das Klapptor waren zum Beispiel nicht
nach der Spielanleitung zusammenzubauen, da die
mitgelieferten Gummibänder, die diese
Spielplanelemente zusammenhalten sollen, zu weit
sind. Abhilfe schafft hier das "Doppeltnehmen"
eines Bandes.
Das Aneinanderknoten der
Spielfiguren im richtigen Abstand konnte in
unseren Tests auch nur Erwachsenen überlassen
werden, die zudem noch ein gewisses Grundmaß an
Fingerfertigkeit besitzen sollten.
Für alle
Familien, die ein nettes Spiel suchen, das
Erwachsene mit ihren Kindern (idealerweise im
Alter von ca. 4 bis 7 Jahren) spielen können,
ist der "kleine Ritter Trenk" aber dennoch ein
nettes Weihnachtsgeschenk - vor allem, wenn man
die Buchvorlage kennt.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!