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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2007
Verlag: Hasbro
  ..i..
Autoren (Original):

Scott Abbott, Chris Haney
Spieleranzahl: ab 2
Alter: ab 15 Jahren
Spieldauer: 60 bis 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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  Trivial Pursuit Deluxe
 
Das klassische Quiz jetzt mit "neuem Dreh"
Zu Beginn der 80er Jahre startete die Erfolgsgeschichte von "Trivial Pursuit". Nach etlichen Editionen gibt es nun erweiterte Spielregeln.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler (bzw. jedes Team; maximal 2 bis 6) erhält einen so genannten Wissensspeicher (mit Platz für 6 Wissensecken) und eine Mönchsfigur in seiner Spielfarbe. Die Mönchsfigur wird auf das Startfeld des neuen Außenrings gestellt, der Wissensspeicher auf das zentrale Feld in der Spielplanmitte.


Das Spielbrett mit neuem Außenring
   
Eine Fragenbox
   

Durch Würfeln wird bestimmt, wie weit mit dem Wissensspeicher gezogen werden darf. Dabei kann der Spieler selbst entscheiden, auf welche Speiche des "Rades" er abbiegt bzw. in welche Richtung er läuft und auf welches Farbfeld (= Kategorie) er somit landet. Folgende Themen sind vorhanden: Geographie (blau), Natur und Wissenschaft (grün), Geschichte (gelb), Kultur (braun), Sport und Spiel (orange) und Unterhaltung (pink).

Die Würfelzahl, mit der auf ein bestimmtes Feld gezogen wurde, bestimmt, welche der sechs Fragen auf der entsprechenden Kategoriekarte vorgelesen wird. Dabei sind die Fragen 1 und 2 leicht, 3 und 4 mittel, 5 und 6 schwer.

Wird die Frage richtig beantwortet, wird die Mönchsfigur auf dem Außenring um 1 (bei leichten Fragen), 2 (bei mittleren Fragen) oder 3 (bei schweren Fragen) Felder vorgesetzt. Außerdem kann der Spieler weiter würfeln und den nächsten Zug mit seinem Wissensspeicher machen. Dies geschieht so lang, bis der Spieler eine Frage nicht oder falsch beantwortet. Dann ist der nächste Spieler am Zug.

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Befindet sich die Mönchsfigur eines Spielers gerade in einem der drei schwarz markierten Segmente, kann sie Sonderregeln auslösen (z.B. den Wissensspeicher eines Gegners versetzen). Hat sie den Außenring einmal komplett umrundet, gibt es eine Gratis-Wissensecke.

Ziel des Spiels ist es, 6 Wissensecken zu sammeln. Wissensecken erhält man, wenn man eine Frage auf einem Eckfeld richtig beantwortet. Wer zum Schluss noch die Masterfrage in der Spielplanmitte löst - dazu müssen als Voraussetzung 6 Wissensecken unterschiedlicher Farben im Speicher sein - gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
zeitloser Spielablauf
unterschiedliche
   Fragenlevel
ENDE
  MINUS:
MINUS:
umständliche Kartenboxen
Zusatzregeln verkomplizieren
   das Spiel unnötig
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Die neue "Trivial Pursuit"-Version enthält einige Veränderungen - der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad der Fragen ist dabei noch recht interessant. So wird eine gewürfelte Augenzahl noch wichtiger für die eigene Spielstrategie.

Unnötig und eher störend empfanden wir den neuen Außenring, der zum einen das Spieltempo ausbremst und zum anderen auch unübersichtlich wirkt. Pro Segment soll ein Mönch eine Aktion nur 1mal auslösen - aber wie merkt man sich bei einer großen Spielgruppe, ob die Aktion schon stattfand oder nicht? Hier hat man beim Spielmaterial leider nicht genügend mitgedacht. Außerdem nimmt man nun gezielt Eingriff ins Spiel des Gegners, was den eigentlichen Sinn eines Wissensspiels etwas verwässert.

Weiterer Kritikpunkt sind die umständlichen Plastikboxen, in denen die Fragekarten farblich von einander getrennt aufbewahrt werden. Vor jedem Spiel müssen die Boxen, die übrigens unnötig viel Platz wegnehmen, von ihrem Deckel befreit werden, die Karten müssen senkrecht aufgestellt werden und schließlich muss der Vorleser einer Frage jedes Mal erst zur richtigen Box quer über den Tisch greifen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass "Trivial Pursuit Deluxe" zwar durchaus noch Spaß macht, aber die geniale Einfachheit und gute Spielbarkeit der Originalversion (bzw. "Genus"-Version) einbüßen musste.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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