So
funktioniert's:
Nachdem alle Spieler ihre Farbe gewählt haben, bekommt
jeder in seiner Farbe einen Sichtschutz, zwei
Spendenmarker, vier Häuser, einen Zwölfersatz
Aktionskarten, einen Siegpunktstein sowie eine Wolle und
zwei Gold. Die Spieler sollten so sitzen, dass jeder an
einer Seite des Spielbretts sitzt (dazu sogleich).
Die 44
Phasenkarten (je 11 von Phase I bis IV) werden in
Phasenstapel sortiert, gemischt und aus jedem der vier
Stapel werden zufällig fünf Karten aus dem Spiel
genommen. Jede Phase besteht demnach aus sechs Karten,
die gleichzeitig die Anzahl der Runden pro Phase
bestimmen. Die Stapel werden verdeckt neben das
Spielfeld gelegt, zwischen die Stapel II und III werden
der Turm und ebenfalls die Pestmarker ausgelegt. Ein
Startspieler wird bestimmt (der letzte, der etwas gebaut
hat). Die Brücke wird auf das Spielfeld gelegt.

Die
Ausrichtung einer Phasenkarte weist den Teilnehmern
einen Ertrag zu - genau den, der auf der Ecke der Karte
zu sehen ist, die zum jeweiligen Spieler zeigt. |
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Der
Gunststein auf dem Gunstbogen bestimmt, welcher Effekt
für den aktiven Spieler eintritt. |
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Der
Startspieler deckt nun die erste Karte des Phasenstapels
I auf und befolgt die dortigen Anweisungen. Sodann legt
er die Karte auf das hierfür vorgesehene Feld, wobei er
nun eine Wahl treffen muss: In jeder Ecke der Karte
befindet sich ein Ertrag, den jeweils der Spieler
bekommt, auf den der Ertrag nach Legen der Karte zeigt;
der aktive Spieler bestimmt also, wer was bekommt
(deshalb sollten sich die Spieler auf die vier
Spielbrettseiten verteilen) .
Alle Spieler erhalten den
ihnen so zugesprochenen Ertrag (je nach Karte Rohstoff,
Loyalität, medizinisches Wissen, Frömmigkeit, Siegpunkte
oder Geld). Das Ausrichten der Karte hat noch eine
andere Wirkung: Je nach Lage der Karte wird der
Gunststein auf dem Gunstbogen 0, 1, 2 oder 3 Schritte
nach rechts bewegt und es tritt für den aktiven Spieler
sofort der Effekt ein, der auf dem Bogenstück abgebildet
ist, auf dem der Stein landet.
Dann dürfen
alle Spieler, beginnend mit dem aktiven, eine
Aktionskarte aus ihrer Hand spielen und die dort
aufgeführte Aktion ausführen. Da mit jeder der zwölf
ausgespielten Karten auch eine abgeworfen werden muss,
sollten die Spieler genau überlegen, welche sechs
Aktionen sie pro Phase nutzen möchten und welche sie
abwerfen wollen. Beispielsweise nützt die Karte
„Medizin“ in den ersten zwei Phasen des Spieles kaum, da
die Bewohner Kingsbridges erst ab der dritten Phase an
der Pest erkranken können.

Von den
Aktionskarten hält jeder Spieler 12 auf der Hand - 6
dürfen sie pro Phase nutzen. |
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Der
Rohstoff-Markt |
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Einige Karten bringen
Rohstoffe, andere erlauben das Bauen, das Rohstoffe
kostet und Siegpunkte bringt, wieder andere versorgen
den Spieler mit Gold oder Frömmigkeit, die beide
dringend für die Abgaben zum Schluss der Phasen benötigt
werden. Sind alle Spieler fertig, wird die Phasenkarte
entsorgt und der nächste Spieler ist an der Reihe. Hat
die Phasenkarte einen blauen Hintergrund, handelt es
sich um eine Dauerkarte, die neben dem Spielbrett
abgelegt wird und deren Effekt bis zum Abschluss der
Phase für jeden Spieler gilt. Maximal zwei Dauerkarten
können so ausliegen und wirken.
Wird ein
Gebäude vollendet, erhält der Spieler, der den letzten
Rohstoff zur Vollendung beigetragen hat, sowie alle, die
für den Bau des Gebäudes mit einer entsprechenden
Aktionskarte gespendet haben, die unter dem Gebäudefeld
aufgedruckte Belohnung.
In jedem Fall
beginnt nun eine neue Runde, bis der Phasenabschluss am
Ende der jeweils sechsten Runde folgt. Tritt der
Abschluss ein, befolgt der aktive Spieler die
Anweisungen auf der Phasenabschlusskarte. Die Spieler
müssen Abgaben entrichten, und zwar immer zwei Getreide,
zwei Frömmigkeit und zwischen 2 und 5 Gold (wird wie bei
„Die Säulen der Erde“ ausgewürfelt). Können die Spieler
dies nicht, treten für die nächste Phase Strafen für den
säumigen Spieler ein, die davon abhängen, welche Abgabe
er nicht entrichten konnte.
In jedem Fall verliert er
zwischen einem und drei Siegpunkte, ebenfalls abhängig
von der fehlenden Abgabe. Den Eintritt der (oder
mehrerer) Strafe(n) kann der Spieler durch Abgabe eines
(oder mehrerer) Loyalitätspunkte(s) vermeiden, die
Siegpunkte verliert er aber in jedem Fall. Im letzten
Phasenabschluss tritt statt der Strafe doppelter
Siegpunktverlust ein.
Nach Phase II
kommt die Pest nach Kingsbridge. Das bedeutet, dass der
aktive Spieler ein verdecktes Pestplättchen nimmt und
auf das auf der Phasenkarte abgebildete Haus legt. Die
Bewohner dieses Hauses sind ab sofort an der Pest
erkrankt und können durch die Spieler geheilt werden,
sofern sie die Karte Medizin spielen und über genug
medizinisches Wissen verfügen (benötigte Anzahl
entspricht der Wertigkeit des Pestplättchens).
Mit der
Karte Medizin kann ein Spieler auch gleichzeitig mehrere
Häuser heilen; er braucht dann allerdings auch so viel
medizinisches Wissen, wie die Pestplättchen aller zu
heilenden Häuser in der Summe ergeben. Für die Heilung
eines Hauses erhält der Spieler die bei dem Haus
angezeigte Belohnung.

Ein Gebäude
wird errichtet: Die nötigen Rohstoffe und Spenden sind
jeweils auf dem Spielplan aufgeführt. |
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Punkte werden
auf der Leiste markiert. |
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Zu Beginn der
Phase drei wird auch der Turm, an dessen Bau sich die
Spieler ab sofort beteiligen können, aufs Spielbrett
gelegt. Zu dessen Abschluss benötigt man ein Metall, das
der König nur an denjenigen Spieler vergibt, der am
meisten Loyalität besitzt.
Das Spiel
endet mit dem letzten Phasenabschluss nach Phase IV.
Nach Abzug aller Strafpunkte gewinnt der Spieler, der
auf der spielbrettrandständigen Siegpunktleiste am
weitesten vorangeschritten ist. Bei Gleichstand
entscheidet die Anzahl der übrigbehaltenen Rohstoffe.
[lj]
Auszeichnung:
Das Spiel erhielt im Jahr 2010 den Sonderpreis "Spiel
des Jahres plus".
Vielen Dank an Kosmos für ein
Rezensionsexemplar!