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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Fever Games
Autor: Danny Devine
Grafik: Danny Devine
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Topiary
...

Quadratisch, schnittig, gut!

Topiary ist das englische Wort für sogenannten Formschnitt, mit dem man Büsche und Bäume in ein geometrisches oder künstlerisches Antlitz überführt. In diesem Spiel besuchen wir einen Park mit solchen grünen Kunstwerken.
 


 
Die 40 Landschaftsplättchen (8 Formschnitte, jeweils mit den Werten von 1=klein bis 5=groß) werden verdeckt gemischt und zu einem 5x5-Raster ausgelegt, das mittlere Plättchen wird aufgedeckt. Von den restlichen Plättchen erhält jeder Spieler 3 auf die Hand. Übrig gebliebene Plättchen kommen ungesehen zurück in die Schachtel. Spielt man nur zu zweit oder dritt, wird vor Spielbeginn ein komplettes Set an Plättchen aussortiert.



Wer an der Reihe ist, stellt einen seinen Besucher (im Spiel zu viert besitzt jeder 5 davon, mit weniger Spielern erhöht sich die Anzahl pro Spieler) an die Außenseite eines Plättchens am Rand der Auslage. Damit wird die Richtung bestimmt, in die der Besucher schaut (geradeaus oder auch diagonal - an jedem Plättchen darf jede mögliche Position - mittig / an einer der Ecken - jeweils von einem Besucher beliebiger Spielerfarbe besetzt werden, jedoch keine Position doppelt).



Aus der gewählten Zeile / Spalte / Diagonalen nimmt der Spieler ein verdecktes Plättchen auf die Hand und sucht sich danach eines der nun 4 Plättchen aus der Hand aus, das er an der freien Stelle offen ablegt. Dann folgt der nächste Spieler. Das wiederholt sich reihum so lange, bis alle Spieler alle Besucher eingesetzt haben.



Dann wird gewertet. Jeder einzelne Besucher erzielt nun Punkte. Dazu wird die jeweilige Zeile / Spalte / Diagonale vom Besucher aus angeschaut. Das erste Plättchen beim Besucher wird auf jeden Fall gewertet, jedes weitere Plättchen nur dann, wenn es "höher" ist als die vorherigen. Gleichhohe oder verdeckte Plättchen werden dabei nicht beachtet. Heißt: Eine Reihe mit 1 - 3 - 3 - Lücke - 5 würde als 1+3+5=9 gewertet. Eine ideale Reihe wäre 1 - 2 - 3 - 4 - 5 (1+2+3+4+5=15).



Aber Achtung: Stört ein zu hohes Gewächs die Sicht auf die weiteren Ausstellungsstücke einer Reihe, wird nur bis zu dieser Stelle gezählt. Eine Reihe 1 - 5 - 3 - Lücke - 1 würde somit nur bis zur ersten 5 (2+5=7) in die Wertung kommen, da alle weiteren Plättchen nicht höher als diese erste 5 sind.



Gewertete Plättchen der selben Form (nicht Größe!) innerhalb einer Reihe bringen zudem je 1 Extrapunkt!

Zum guten Schluss wertet jeder Spieler noch seine 3 Handplättchen. Jedes Plättchen bringt die volle Punktzahl, wenn der Spieler ein höheres Plättchen mit dem selben Formschnitt mit einem seiner platzierten Besucher erspähen kann. Wer nun die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt. [ih]

Hinweis: In der vorliegenden ersten Auflage liegt die Spielanleitung nur in englischer und italienischer Sprache vor. Das Spiel an sich ist sprachneutral.
...
 
 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessantes Taktik-/
   Optimierungsspiel
schöne Illustrationen,
   wertige Ausstattung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Gefahr von Analyse-Paralyse
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Jeder hat sie bestimmt schon einmal in einem Park gesehen, in Form geschnittene Bäume, die zu regelrechten Kunstwerken geworden sind. Hut ab vor den Machern dieser Hingucker. Ebenso schön wurde "Topiary" illustriert (wirklich sehr liebevoll), und zwar vom Autor Danny Devine selbst. Auch der Rest der Ausstattung ist top. Holzfiguren, ein eigener Wertungsplan in dicker, wertiger Pappe - für einen Kleinverlag ist das wirklich absolut lobenswert. Wenn man etwas kritisieren wollte, wären das einzig die ziemlich kleinen Punktemarker, aber da die nur am Spielende bei der Wertung zum Einsatz kommen, kann man damit sehr gut leben.

Da wären wir auch schon beim wichtigsten Punkt, dem eigentlichen Spiel. Hier haben wir es mit einem eigentlich abstrakten Taktikspiel zu tun. Und das hat mehr Tiefgang, als die wenigen Regeln vielleicht vermuten lassen. Jede gewählte Position einer Spielerfigur, jedes entfernte und getauschte Plättchen ist da wichtig, um die eigenen Punkte zu maximieren und gleichzeitig den oder die Gegner auszubremsen. Als Fan solcher abstrakter Denkspiele trifft das genau meinen Geschmack. Nun muss man dazu sagen, dass das Spiel zu zweit am besten planbar ist, zu viert insgesamt am wenigsten. Trotzdem ist das Spiel in jeder Besetzung gut spielbar, es verschiebt sich dann nur ein wenig die Taktik < > Optimierung-Skala. Heißt: Zu viert muss ich öfters einfach das Beste aus dem mir gerade Gebotenen machen, wenngleich ich dennoch noch genug Einfluss besitze, als das das Spiel gar zum Glücksspiel würde.

Das Thema und die Gestaltung lassen Leben in die abstrakte Grundidee fließen. Das macht das Spiel auch für Wenig- und Gelegenheitsspieler interessant. Man muss aber ruhige Spiele mögen, bei denen man seine Spielzüge zumindest kurz überdenken sollte. Hier besteht mit Grüblern gar eine Analyse-Paralyse-Gefahr, die dann zu Wartezeiten führt. Deshalb spiele ich "Topiary" am liebsten zu zweit oder aber mit mehr Spielern, wenn ihre Spielweise nicht ZU sehr verkopft ist. Köpfchen beweisen muss man bei "Topiary" aber auf jeden Fall - und das gefällt mir wirklich gut! Je nach Spielerzahl vergebe ich aus den zuvor genannnten Gründen gute 7 bis sehr gute 8 Kultpunkte; für Genre-Fans ist das kleine Spiel auf jeden Fall sehr zu empfehlen! (> Video)
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Ingo
   Jürgen
   Nicole
   Verena
   Timmy
Ende
 
 

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